ich bearbeite meine Fotos nach dem Herunterladen auf den Computer mit Picasa. Da gibt es einen Schalter, der nennt sich „Kontrast(automatisch)“. Bei manchen Fotos hat er überhaupt keine sichtbare Auswirkung, bei anderen aber bewirkt er eine deutliche Bildverbesserung.
Kann mir hier jemand sagen, wie so ein Kontrastschalter technisch genau funktioniert? Was macht er mit den einzelnen Pixeln? Und warum macht die gelegentliche starke Bildverbesserung nicht schon meine auch nicht gerade schlechte Kamera (Canos EOS 350D)?
das „Kontrast erhöhen“ ist vermutlich die selbe Funktion, die bei anderen Bildbearbeitungsprogrammen z.B. „Histogramm dehnen“ heisst.
Genau das macht sie nämlich.
Es wird das Bild analysiert, ob dessen dunkelste Pixel schon schwarz und dessen hellste Pixel schon weiss sind. Wenn nicht, zieht diese Funktion die Werte auseinander bis der hellste Pixel des Bildes eben weiss (255/255/255) ist und der dunkelste Pixel eben schwarz (0/0/0).
Wenn das originale Bild nur geringe Helligkeitsabstufungen hatte und richtig belichtet wurde, bringt das eine deutliche Kontraststeigerung mit sich. Wenn das originale Bild aber schon maximalen Kontrast hatte, lässt sich damit nichts mehr verbessern.
Aber vorsicht!
Manche Bildmotive (z.B. Nebel am Morgen), die von sich aus kontrastarm sind, vertragen keine Kontrastverstärkung, sonst ist die Bildwirkung dahin!
Dabei wird die Hostogrammkurve gespreizt zwischen den beiden Enden Schwarz und weiss. Bilder die schon vorher alles ausreizen werden eben nicht mehr verbessert
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