Kontrollämpchen für Lichtschalter

Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen.
Früher hatten Lichtschalter kleine Kontrollämpchen (E10) hinzu geschaltet. (Batterielämpchen. Keine Glimmlämpchen.
Meine Frage: hat noch jemand so eine Liste welches Lämpchen für welche Glühlampe verwendet wird?

Vielen Dank im voraus.

gibson

Hallo gibson !

Das mußt Du noch mal ausführlicher erklären.

Lichtschalter mit Kontrolllämpchen und kein Glimmlämpchen ?

Ein Schwachstromlämpchen E 10,was soll das bei einem 230 V Lichtschalter anzeigen können?

Ich bin ratlos.

MfG
duck313

Das war vielleicht vor Deiner Zeit.
Früher waren in den Lichtschaltern als Kontrollampe ein E10-Lämpchen in Serie geschaltet.
Z.B. für eine 40Watt Glühlampe muste man ein 3,5Volt/0,5Amp. nehmen.
Bitte erschlagt mich jetzt nicht wenn der Wert nicht stimmt.
Da gab es in einem Elektro-Katalog für Lichtschalter eine Liste welches Lämpchen man für 25W, 40W, 60W oder 100W nehmen musste.
Der Grund, warum ich das wissen will ist der: Meine Tochter hat aus Japan eine wunderschöne Nachttischlampe mitgebracht wo neben der normal Glrühlampe eine e10 Fassung die mit der normal Glühlampe in Serie geschaltet ist. Es soll ein Nachtlicht ersetzen.

Ich dachte nur, es gibt vielleicht noch einen Dynosaurier wie mich der noch weiß wie das funktionierte.
Jedenfalls danke. gibson

Hallo

Früher waren in den Lichtschaltern als Kontrollampe ein
E10-Lämpchen in Serie geschaltet.
Z.B. für eine 40Watt Glühlampe muste man ein 3,5Volt/0,5Amp.
nehmen.

Da gab es in einem Elektro-Katalog für Lichtschalter eine
Liste welches Lämpchen man für 25W, 40W, 60W oder 100W nehmen
musste.

War dieses System sicher so? In einem Lichtschalter kann man auch Glimmlampen verwenden, die sind heute auch gebräuchlich. Selbst in jahrzehntealten Lichttastern in Treppenhäusern kenn ich nur Glimmlampen. Aber man kann ja nicht alles kennen.

Bitte erschlagt mich jetzt nicht

Sicher nicht!

Der Grund, warum ich das wissen will ist der: Meine Tochter
hat aus Japan eine wunderschöne Nachttischlampe mitgebracht wo
neben der normal Glrühlampe eine e10 Fassung die mit der
normal Glühlampe in Serie geschaltet ist. Es soll ein
Nachtlicht ersetzen.

Dann kann man doch jede beliebige Glimmlampe oder LED mit E10 Gewinde und 230V Spannung nehmen. Aber nur, wenn für die Hauptlampe wirklich eine Glühlampe und keine Kompaktleuchtstofflampe mit integriertem Vorschaltgerät (Sparlampe) verwendet wird. Die Reihenschaltung in dieser Nachttischleuchte verstehe ich allerdings gar nicht. Das hat ja nur die Eigenschaft, daß das Nachtlicht ausgeht, solange die Hauptlampe brennt. Einen Sinn sehe ich daran nicht.

Hans

Du hast recht. Die kleine Lampe geht aus sobald die Glühlampe leuchtet.
Ein Glimmlämpchen ist zu wenig und eine Led zu weiss. Die Japaner haben sich sicher dabei etwas gedacht.
Da niemand mehr diese Tabelle kennt werde ich Deine Idee umsetzen und einen Stufenschalter (0-1-2-0) einbauen mit dem man zwischen Nachtlicht und normal Beleuchtung umschalten kann.
Als Nachtlicht muss ich eben eine dementsprechende Lampe suchen.
Es ist eben eine spezielle, kostbare Lampe aus Japan die für meine Tochter mit vielen schönen Erinnerungen verbunden ist deshalb meine Mühe.
Vielen Dank für jeden Beitrag.

gibson

Hallo Gibson !

Bei der japanischen Nachttischleuchte ist das kleine E 10 Extralicht sicher nicht in Reihe zum Hauptlicht geschaltet,sondern parallel zum Schalterkontakt.
Das ist auch die übliche Schaltung für Schalter mit Orientierungslicht.
Schalter aus = Orientierungslicht leuchtet.
Schalter ein = Hauptlampe an und deshalb O-Licht aus(wird vom Schalter kurzgeschlossen).
Es kann vom Sinn des Nachtlichtes nicht anders sein.
Also brauchst Du ein E 10 Lämpchen mit hellerem Licht als es die Glimmlampen spenden. Das ist nicht einfach,ich kenne keine E 10 Glühlämpchen für Netzspannung 230 V.

MfG
duck313

Hallo

Bei der japanischen Nachttischleuchte ist das kleine E 10
Extralicht sicher nicht in Reihe zum Hauptlicht
geschaltet,sondern parallel zum Schalterkontakt.

Da hast du recht, der Fragesteller hat das vermutlich auch so gemeint. Ich habs zumindest so verstanden, weil auch alles andere sinnlos wäre.

Das ist auch die übliche Schaltung für Schalter mit
Orientierungslicht.

stimmt.

Es kann vom Sinn des Nachtlichtes nicht anders sein.

Also brauchst Du ein E 10 Lämpchen mit hellerem Licht als es
die Glimmlampen spenden.

Das ist nicht einfach,ich kenne keine
E 10 Glühlämpchen für Netzspannung 230 V.

Gibts aber. 230V, 3W, E10

LEDs gibts auch statt der Glühlampen, z.B. von Barthelme.
Nur bei der Farbe warmweiß könnte es eng werden. Man könnte auch bei Conrad mal gucken, dazu hab ich jetzt aber keine Zeit.

Hans

Das war vielleicht vor Deiner Zeit.
Früher waren in den Lichtschaltern als Kontrollampe ein
E10-Lämpchen in Serie geschaltet.
Z.B. für eine 40Watt Glühlampe muste man ein 3,5Volt/0,5Amp.
nehmen.
Bitte erschlagt mich jetzt nicht wenn der Wert nicht stimmt.
Da gab es in einem Elektro-Katalog für Lichtschalter eine
Liste welches Lämpchen man für 25W, 40W, 60W oder 100W nehmen
musste.

Und andere durfte man da nicht reindrehen?

Ich dachte nur, es gibt vielleicht noch einen Dynosaurier wie
mich der noch weiß wie das funktionierte.

Hallo Gibson !
Ich kann den eigentlichen Sinn der alten Lichtschalter mit eingebautem E10-Glühlämpchen,das in Reihe mit dem Hauptlicht liegt,nicht sehen.
Was sollte das Lämpchen anzeigen?
Es leuchtet,wenn die Hauptlampe leuchtet.
Es wäre also ein Kontroll-Ausschalter,der bekanntlich verwendet wird,wenn man die geschaltete Hauptlamnpe nicht im Blick hat( Oft verwendet beim WC mit Lichtschalter vor der Tür).
Das Besondere wäre,dieser „Kontroll-Ausschalter“ bräuchte keinen N-Leiter am Schalterplatz. Er käme mit den üblichen 2 Adern aus.

Wenn es damals so geschaltet war und das Lämpchen nicht etwa doch eine Art Orientierungslicht(Parallel zum Schaltkontakt) sein soll.
Geht aber m.K. nach nur mit Glimmlampen.

Man braucht dann doch lediglich die Stromstärke einer z. B. 40 W-Glühlampe zu ermitteln (0,18 A bemessen nach der damaligen Netzspannung 220 V !). Es gibt Glühlämpchen mit diesem Wert,nämlich den Typ 2,2 V/o,18 A für 3 V Taschenlampen.
Die kann man mit einer 40 W Lampe in Reihe schalten,die Lichtstärke der 40er ist fast gleich(merkt man nicht) und an der Minilampe fällt nur die zulässige Spannung von 2,2 V(ca.) ab.

Rechnerisch klappt das ,aber in der Praxis ?
Gleicher Strom in 40er und Glühlämpchen,also Spannungsabfall daran wie es sein soll,ca. 2,2 V.
Aber kann man es so machen ?

Glühlampen sind Kaltleiter und haben im Einschaltmoment einen viel kleineren Widerstand als im warmen Betriebszustand. Deshalb kommt die schöne Rechnung wohl durcheinander. Die Kleinlampe erhält im ersten Moment zu viel Spannung und brennt durch.

Deshalb bezweifele ich,daß man es früher so geschaltet haben könnte.
Gut, früher wurde an allen Ecken und Kanten gespart,der eingesparte dritte N-Leiter am Lichtschalter war sicher willkommen,aber das Lämpchen,ausgewählt nach Wattzahl der Hauptlampe ?
Ich halte das für wenig sinnvoll und praktikabel.
Meines Erachtens muß es eine andere Erklärung für die E10- Glühlämpchen in dem alten Schalter geben.

MfG
duck313

Hallo Hans, ich denke Du hast recht.
Ich habe sogar noch aus meiner Bastelzeit einige E10 Leuchtstoff-Lämpchen mit 220 Volt. Solche Lämpchen werden vermutlich die wenigsten kennen. Die werde ich probieren.

Ich erinnere mich, dass die Taster in den Stiegenhäusern alle mit Batterielämpchen ausgestattet waren. Diese leuchteten gerade so hell, dass man den Taster finden konnte. Und wie schon von duk313 erwähnt war die Leistung so um die 2,2V - 3,2V u. ca. 0,18A - 0,3A je nach Wattstärke der Glühlampe. Später kamen dann die Glimmlampen.

Nochmals vielen Dank an alle.

gibson