Das war vielleicht vor Deiner Zeit.
Früher waren in den Lichtschaltern als Kontrollampe ein
E10-Lämpchen in Serie geschaltet.
Z.B. für eine 40Watt Glühlampe muste man ein 3,5Volt/0,5Amp.
nehmen.
Bitte erschlagt mich jetzt nicht wenn der Wert nicht stimmt.
Da gab es in einem Elektro-Katalog für Lichtschalter eine
Liste welches Lämpchen man für 25W, 40W, 60W oder 100W nehmen
musste.
Und andere durfte man da nicht reindrehen?
Ich dachte nur, es gibt vielleicht noch einen Dynosaurier wie
mich der noch weiß wie das funktionierte.
Hallo Gibson !
Ich kann den eigentlichen Sinn der alten Lichtschalter mit eingebautem E10-Glühlämpchen,das in Reihe mit dem Hauptlicht liegt,nicht sehen.
Was sollte das Lämpchen anzeigen?
Es leuchtet,wenn die Hauptlampe leuchtet.
Es wäre also ein Kontroll-Ausschalter,der bekanntlich verwendet wird,wenn man die geschaltete Hauptlamnpe nicht im Blick hat( Oft verwendet beim WC mit Lichtschalter vor der Tür).
Das Besondere wäre,dieser „Kontroll-Ausschalter“ bräuchte keinen N-Leiter am Schalterplatz. Er käme mit den üblichen 2 Adern aus.
Wenn es damals so geschaltet war und das Lämpchen nicht etwa doch eine Art Orientierungslicht(Parallel zum Schaltkontakt) sein soll.
Geht aber m.K. nach nur mit Glimmlampen.
Man braucht dann doch lediglich die Stromstärke einer z. B. 40 W-Glühlampe zu ermitteln (0,18 A bemessen nach der damaligen Netzspannung 220 V !). Es gibt Glühlämpchen mit diesem Wert,nämlich den Typ 2,2 V/o,18 A für 3 V Taschenlampen.
Die kann man mit einer 40 W Lampe in Reihe schalten,die Lichtstärke der 40er ist fast gleich(merkt man nicht) und an der Minilampe fällt nur die zulässige Spannung von 2,2 V(ca.) ab.
Rechnerisch klappt das ,aber in der Praxis ?
Gleicher Strom in 40er und Glühlämpchen,also Spannungsabfall daran wie es sein soll,ca. 2,2 V.
Aber kann man es so machen ?
Glühlampen sind Kaltleiter und haben im Einschaltmoment einen viel kleineren Widerstand als im warmen Betriebszustand. Deshalb kommt die schöne Rechnung wohl durcheinander. Die Kleinlampe erhält im ersten Moment zu viel Spannung und brennt durch.
Deshalb bezweifele ich,daß man es früher so geschaltet haben könnte.
Gut, früher wurde an allen Ecken und Kanten gespart,der eingesparte dritte N-Leiter am Lichtschalter war sicher willkommen,aber das Lämpchen,ausgewählt nach Wattzahl der Hauptlampe ?
Ich halte das für wenig sinnvoll und praktikabel.
Meines Erachtens muß es eine andere Erklärung für die E10- Glühlämpchen in dem alten Schalter geben.
MfG
duck313