Ganz genau weiß ich es auch nicht, vermute aber, dass es sich um das Niveau B2 (europäischer Referenzrahmen) und besser handelt. Normalerweise werden Sprachkurse bis zum Niveau B1 mit Hilfe von Sprachlehrwerken unterrichtet. Danach wird meist mit externen Texten aus Zeitungen, Zeitschriften oder Büchern gearbeitet, über die ausgiebig diskutiert wird. Konversation eben.
Genau so begrüßte uns auch meine neue Französischlehrerin beim gerade begonnenen Französischkurs beim Institut Francais auf dem Niveau B2. „Wir sind jetzt auf dem Konversations-Niveau und haben kein Lehrbuch mehr“. Anschließend verteilte sie massenhaft Fotokopien .
Nur zur Info: Niveau B2 entspricht ungefähr der Gymnasialen Oberstufe. Wenn man es abgeschlossen hat, kann man sich relativ gut über alles Mögliche unterhalten. Perfekt ist man aber noch lange nicht.
Wie genau sich das mit den Buchstaben und Nummern verhält weiß ich nicht, aber das mit der gymnasialen Oberstufe kommt hin.
Konversationsniveau bedeutet, dass du dich auf französisch unterhalten kannst, ohne alle fünf Sekunden ins Wörterbuch zu schauen und es auch mal schaffst, Nebensätze zu bilden anstelle von „Ich kam, ich sah, ich siegte“.
Fließend Französisch musst du beherrschen wenn „Verhandlungsfest“ gefordert wird, dann musst du so ziemlich alle Kniffe und Fiesheiten der französischen Sprache beherrschen um halt z.B. bei Verhandlungen auf Löcher und Fallen aufmerksam zu werden und auch Verträge abschließen zu können. Dieses Sprachniveau ist mit mehrjähriger Schulbildung und intensiven Sprachkursen nur mit längerem Auslandsaufenthalt (oder Leben in French-Town oder sonstwo ) zu erreichen.