Konzentrationsprobleme beim Lernen..fehlt mir was?

Guten Abend :wink:

ich bin 22 jahre alt und studiere informatik, leider läuft es nicht so toll…und irgendwie weiß ich garnicht woran das genau liegt.

Weswegen ich hier bin? Vielleicht kann mir jemand paar tips geben wie ich mit mein problem umgehen soll.

Also: Ich schaffe es nicht mich richtig zu konzentrieren, vorallem nicht mich LANGE auf etwas zu konzentrieren. Ich könnt schwören, dass es mal früher anders war - vllt ist das aber auch nur eine einbildung, weil ich damals nicht soviel lernen / mich konzentrieren musste.

Ich lerne eigentlich gerne, denn ich möchte sachen die ich nicht kann beherrschen. Das ist ein tolles gefühl, etwas zu verstehen, etwas zu können. Leider mache ich es mir sehr sehr sehr schwer… ich kann mich einfach nicht lange auf etwas konzentrieren. Ich hole meine aufgaben raus und fange an zu lernen, nach 30 min MUSS ich aufstehen und ein schluck trinken oder sonstwas(reicht ja schon 1-2 min pause), dann geht es weiter, dann brauche ich nach 30min „lernen“ wieder etwas was ich machen muss, hauptsache kurz ne pause. Irgendwann verkürzen sich die „lernzeiten“, dann muss ich nach 15 minuten schon was anderes machen.

Das ganze passiert zb. auch bei den vorlesungen, ich höre zu und versuche zu verstehen ABER nach eine gewisse zeite muss ich kurz weggucken und an was anderes denken. Dannach geht es wieder ran.

Das problem ist jetzt halt, dass man erst nach 30min konzentration so richtig „loslernen“ kann. Denn dann taucht man ein. Dann arbeitet mein gehirn ab besten, dann merke ich alles. Doch diese situationen sind sehr selten, denn ich unterbreche meinen lernvorgang ja immer.

Jetzt kann man sagen: Na und? Dann zwing dich doch einfach ununterbrochen zu konzentrieren. - Ja wäre schön, aber ich kriege das nicht hin. Meine beine zappeln dann schon ganz wild weil ich so nervös bin. Und ohne dass ich es richtig merke, bin ich schon in anderen gedanken. Also soviel zum „erzwingen“ ^^

Ich bin allg. etwas nervöser…aber liegt das wirklich nur daran? Ich denke, dass ich mich früher viel besser auf etwas konzentrieren konnte wie heute. Gut, informatik ist oft sehr knackig und vorallem nicht immer sehr spannend, aber dennoch habe ich das gefühl, dass es nicht daran liegt, sondern an was anderes. Das ist sicher die falsche einstellung aber: Oft setze ich mich garnicht mehr richtig ran, weil ich weiß, dass ich eh nicht richtig lernen kann. Besonders bei sachen die sehr knackig sind, versagt mein kopf und es wird irgendwie immer schlimmer.

Vielleicht mache ich mir alles zu schwer und kann mich deswegen nicht konzentrieren? Das kann wirklich ein guter grund sein, weil ich alles schon sehr oft „anders“ sehe wie die anderen. Gut hört sich komisch an :wink: Also früher in der schule habe ich sogut wie alle matheaufgaben ganz anders gemacht wie die lehrer und die schüler - das war alles richtig, aber meine rechenwege waren immer so „komisch“ lang. Einmal hat mir sogar ein lehrer gesagt, dass es zu probleme führen kann, dass ich alles so „anders“ aufnehme. Denn ich bräuchte zulange um die aufgabe so hinzuschreiben wie es verlangt ist. Ich nehme unnötige sachen auf und berechnet die auch noch - aber das kann auch gut sein, denn sogut wie alle mathegenies denken auf diese „komische“ weise.

Hehe, ich bin leider kein mathegenie geworden :wink: , aber das ist wirklich eine überlegung wert ob jetzt mein gehirn streikt weil er überlastet ist? Weil ich alles so anders bzw. zu kompliziert aufnehme? Als beispiel: Wir haben einen elektrischen schaltbild, alle gucken es an, jeder stellt sich vor wie das funktioniert und bei den meisten ist die vorstellung gleich und wenn ich sage was ich darunter vorstelle machen alle große augen. Denn entweder ist das komplett falsch oder unglaublich kompliziert - deswegen bete ich schon so sehr, dass ich endlich mal lerne „einfach“ zu denken/ zu sehen. Ich machs mir echt zu kompliziert.

Naja gut, ich habe jetzt sogut wie alles erzählt. Ich dachte das kann vielleicht wichtig sein… mein text wurde jetzt aber ziemlich lang, sry :wink: Ich hoffe das ließt sich jemand durch und versucht dazu was zu schreiben(am besten was sinnvolles ^^). Wäre echt super nett.

Ich danke schonmal!

Gruß

Hi, Waldi,

ja, Deine Geschichte ist wirklich sehr lang. Die Tatsache, dass Du soviel geschrieben hast, ist vielleicht auch schon Teil der Lösung Deines Problems, denn Du hast sicher nicht zufällig soviel geschrieben :smile:
Bin übrigens kein Fachmann auf diesem Gebiet. Alles was ich hier schreibe ist letzlich Geschwafel und rein aus dem Bauch raus.

Stelle Dir mal folgende Fragen:

Welche inneren Bilder tauchen in Dir auf, wenn Du an Dein Studium denkst? Welche Vorstellungen und Gefühle assoziierst Du mit Deinem Studium?

Es könnte doch sein, dass Du das Studium machst, weil Du denkst, es machen zu müssen, ganz tief in Dir drin, interessiert Dich das alles gar nicht wirklich oder nur bis zu einem bestimmten Punkt. Idealerweise sollte ein Studium gleichzeitig Hobby sein. Dann geht es sehr leicht von der Hand und macht sogar Spaß.

Vielleicht hast DU auch Versagensängste und setzt Dich innerlich unter Druck, weil DU möglichst gut abschließen willst oder sogar musst.

In welchem Umfeld bewegst DU Dich bei Deinem Studium? Kommst Du mit den Leuten klar und fühlst Du Dich dort wohl? Gefällt Dir die Uni oder der Hörsaal oder findest Du vieles eher trist und trostlos und fremd oder bedrohlich, etc?
Fühlst Du Dich bei Deinem Studium und beim Lernen einsam?

Welche inneren Motive treiben Dich an? Was hast Du für ein Glaubens- und Wertesystem? etc. etc. etc.

Der Mensch ist keine Maschine, in die man oben Lehrbücher reinwirft und unten kommen dann die Prädikatsexamen raus.

(Vielleicht gibt es auch „organische“ Ursachen für Deine Konzentrationsstörungen. Dann kannst Du die Suche nach einer psychischen Ursache vergessen.)

Es ist sehr schwierig, gegenüber sich selbst objektiv zu urteilen. Das kann eine außenstehende Person viel besser. Deswegen gibt es ja Psychologen :smile:

Hoffe, ich konnte zumindest ein paar Denkanstöße geben.

LG Rolo


hi,

deine aufmerksamkeitsspanne von anfangs 30 minuten, später 15 min ist doch im rahmen, da kann man nicht von einer aufmerksamkeitsstörung sprechen.

und auch die menschen, die eine solche haben, müssen lernen, ihr individuelles leistungsvermögen zu beachten. du machst es genau richtig: pausen, kurz aufstehen, dann weiter. so wird´s gemacht, kein problem.

konzentrationsprobleme sind ein allgemeines und übergreifendes problem, die ursachen können aus ganz verschiedenen „ecken“ kommen. der „klassiker“ dabei ist die gefühlsmäßige beschäftigung mit einem gerade aktuellen thema, während man sich konzentrieren will. starke gefühle verhindern eine gute konzetrationsleistung: wer angst hat, verliebt ist, trauert, sich sehr freut usw. kann in diesem moment keine gute kognitive leistung erbringen.

oft kann man daher konzentrationsprobleme dadurch verbessern, in dem man sich klar macht, was gerade im leben ansteht und welche probleme vielleicht gerade drücken. dann ist nämlich das gehirn mit verarbeitung dieses problems beschäftigt und zieht einen teil der energie, die man eigentlich für den lernstoff bracht, dafür ab. studenten sind in der regel alters- und lebensphasenmäßig in einer aufregenden zeit: berufswege, berufsfindung, partnerschaften, loslösung von den eltern (auszug) usw. sind dabei die standard-themen, die hervorragend geeignet sind, konzentrationsleistung zu mindern.

da hilft es, mit einem guten freund mal einen spaziergang zu machen oder bei einem langen studentenfrühstück (von 11-16 uhr :wink: zu erzählen, was einen belastet und zu hören, wie es den anderen genauso geht.

situativ solltest du auf genügend schlaf, regelmäßigen tagesrhythmus (nicht nach der disko-nacht lernen) und genügend kaffee achten.

hallo waldiwo,

30 minuten volle konzentration ist doch mal nicht schlecht. ich selber konnte nie länger am stück lernen. wenn die lernpausen nicht allzu lange sind, dann sehe ich darin auch kein problem.

wenn du aber ein organisches problem vermutest, kann könnte es an den augen liegen: vielleicht hast du ein inneres schielen?

zur kompliziertheit im denken: wie man das angehen könnte, weiss ich auch nicht. aber dein studienfach kommt mir hier ein bisschen wie symptombekämpfung vor: vielleicht erhoffst du dir, privat auch ein bisschen was von der klarheit des faches abzuschöpfen? :smile: ist natürlich absolut berechtigt…

liebe grüsse,
coco

hi,

deine aufmerksamkeitsspanne von anfangs 30 minuten, später 15
min ist doch im rahmen, da kann man nicht von einer
aufmerksamkeitsstörung sprechen.

Naja… wenn eine vorlesung 120min dauert, ich aber nach 30min abschalten muss, dann ist das nicht so toll ^^ Weil da passiert genau das gleiche.

konzentrationsprobleme sind ein allgemeines und übergreifendes
problem, die ursachen können aus ganz verschiedenen „ecken“
kommen. der „klassiker“ dabei ist die gefühlsmäßige
beschäftigung mit einem gerade aktuellen thema, während man
sich konzentrieren will. starke gefühle verhindern eine gute
konzetrationsleistung: wer angst hat, verliebt ist, trauert,
sich sehr freut usw. kann in diesem moment keine gute
kognitive leistung erbringen.

Ja das hat was. Nur denke ich dass ich im moment ok bin - aber haha, oft weiß man das wirklich garnicht. Vllt ist das so bei mir.

situativ solltest du auf genügend schlaf, regelmäßigen
tagesrhythmus (nicht nach der disko-nacht lernen) und genügend
kaffee achten.

Was wirklich gut hilft ist genug schlaf. Ohne schlaf könnte ich mich nichtmal ein bisschen konzentrieren. Aber kaffee trinke ich eigentlich nicht, das lässt nur meinen herz rasen aber vom gehirn her bin ich überhaupt nicht fit.

Danke und Gruß

Hi, Waldi,

Hi

Stelle Dir mal folgende Fragen:

Welche inneren Bilder tauchen in Dir auf, wenn Du an Dein
Studium denkst? Welche Vorstellungen und Gefühle assoziierst
Du mit Deinem Studium?
Es könnte doch sein, dass Du das Studium machst, weil Du
denkst, es machen zu müssen, ganz tief in Dir drin,
interessiert Dich das alles gar nicht wirklich oder nur bis zu
einem bestimmten Punkt. Idealerweise sollte ein Studium
gleichzeitig Hobby sein. Dann geht es sehr leicht von der Hand
und macht sogar Spaß.

Wenn ich an mein studium denke, denke ich an viel zeug was ich eckelhaft finde ^^, also was ich ungerne lerne, aber auch an schöne sachen, die ich mag. Ich denke, wenn man info studiert muss man sehr sehr viel zeug durchmachen, da gibt es nicht immer nur „lieblingsfächer“. Müsste aber nicht nur hier so sein. Also, dass ich mich zuhause auch hobbymäßig damit beschäftige hilft mir leider nicht oft, denn informatik ist sehr sehr sehr weit gedehnt. Und nicht alles mag ich - so geht es jedem hier, dennoch konzentrieren die sich besser :wink: Also ist das denke ich mal nicht das problem. Ich habe mich schon paar mal gefragt ob ich das will und ich denke das ist es was ich will, nur will ich es einfacher :wink: und ohne paar nervigen fächer :wink: - aber gut, das ist halt so.

Vielleicht hast DU auch Versagensängste und setzt Dich
innerlich unter Druck, weil DU möglichst gut abschließen
willst oder sogar musst.

Das ist lustig. Ich hatte immer die ängste und war unter druck, doch jetzt im studium setze ich mich irgendwie nicht mehr so unter druck. Vllt habe ich gelernt damit umzugehen? Oder ich habe unbewusst schon alles aufgegeben :wink:

In welchem Umfeld bewegst DU Dich bei Deinem Studium? Kommst
Du mit den Leuten klar und fühlst Du Dich dort wohl? Gefällt
Dir die Uni oder der Hörsaal oder findest Du vieles eher trist
und trostlos und fremd oder bedrohlich, etc?
Fühlst Du Dich bei Deinem Studium und beim Lernen einsam?

Naja neulich gefällt mir da nicht alles. Also was mir nicht gefällt ist, dass die anderen schlauer sind als ich. Das finde ich sehr schlimm, nein nicht weil ich der beste sein möchte, nur ist es für mich oft unverständlich warum die einiges viel schneller kapieren als ich. Ausserdem steht man nicht gerne ahnungslos da - denn so komme ich mir im moment vor, wenn ich mich mit den vergleiche UND wie wir wissen schaffen ahnungslose menschen kein studium zuende

Welche inneren Motive treiben Dich an? Was hast Du für ein
Glaubens- und Wertesystem? etc. etc. etc.

Was mich antreibt… was zu lernen, also was zu lernen was ich lernen möchte. Naja gut, dass ich später damit eventuell geld verdienen kann ist auch nicht schlecht. Eher ist es schön, dass man einen guten job kriegt - wo ich halbwegs das machen kann was ich möchte.

(Vielleicht gibt es auch „organische“ Ursachen für Deine
Konzentrationsstörungen. Dann kannst Du die Suche nach einer
psychischen Ursache vergessen.)

Welche organische uraschen könnte es denn geben?

LG Rolo

Danke und Gruß

Hallo Waldi,

nur kurz,
und auch nur eine Assoziation,
was passen könnte
(habe Erfahrung mit Hochbegabten, keine berufliche, nur privat)

Auf eine relativ hohe Intelligenz könnte hinweisen:
Gefühl, anders zu sein als andere (mit Grund, eine durchschnittliche Intelligenz hat ja die breite Masse)
Längere, kompliziertere, ungewöhnliche Rechenwege und Unmöglichkeit, einfach von A zu B oder „wie es üblich ist“, zu denken- eben kreativer, von A über A2, A3, B2 zu B, B1, B2. Das dauert natürlich länger
Studiengangwahl (machen viele männliche Hochbegabte)
Zweifel, eher weniger intelligent zu sein als andere
Konzentrationsprobleme bei RELATIV langweiligem, vorgegebenen Unterrichtsstoff
bei höheren Anforderungen im Studium weniger Versagensängste und innerliches unter Druck setzen (Druckabbau und Bestätigung durch Erfolgserlebnisse und Lerntempo)

Muss ja nicht gleich Hochbegabung sein, aber kann mit dem Intelligenzgrad zusammenhängen. Anders zu sein ist super, bringt aber eben „Anpassungsschwierigkeiten“ mit sich- was auch eine Chance ist.

Gruß
A.

praktischer tip für dich
hi,

wenn du in der vorlesung nach 30 min abschaltest, ist es die frage, ob das ein problem ist, denn das geht doch allen so -für momente. wie lange das dauert und ob man den weg wieder zurück ins hier und jetzt findet, ist der entscheidende punkt. und das wichtigste: ob man das ÜBERHAUPT bewusst hat, und das ist bei dir der fall, und damit ist es auch zu managen (veränderbar).

du kannst ein konzentrations-protokoll erstellen, z.b. über einen ganzen uni-tag und dich selbst beobachten, alleine das hilft schon etwas, die selbststeuerung erhöht sich dadurch. markiere nach jeder vorlesung die aufmerksamen minuten auf einem 90-min-zeitbalken mit einem textmarker. so könnte z.b. sichtbar werden, wie du nach 25 oder 30 min unaufmerksam geworden bist und die letzten 10 min aber wieder mitbekommen hast. durch diese selbstbeobachtung kannst du eine persönliche charakteristik deiner aufmerksamkeitsspanne erkennen.

wenn du die über eine woche angefertigt hast, entwirfst du dir wohltuende massnahmen, die du während der vorlesung für dich ergreifst, wenn z.b. 30 min verstrichen sind: durchatmen, augenschliessen, aus dem fenster sehn, etc, du entwirfst dir eine absolut individuell wohltuende pause (im hörsaal besser machbar als im kleinen seminarraum). lass den prof solange quatschen, egal. anschliessend könntest du wieder fitter sein.

ausserdem wäre es interessant, was du unter „mein gehirn ist nicht fit“ genau verstehst, denn unser gehirn kann auf unzählig viele arten nicht fit sein und konzentrationsprobleme können bagatell-probleme oder auch symptom von fiesen krankheiten sein.

Hallo

Das was du erzählst kommt mir verdammt bekannt vor… Alles bis auf das Gefühl früher seis einfacher gewesen. Ich denke dir gehts ähnlich… du konntest dir in gewissen Fächer alles Merken ohne irgendwas gross zu lernen und in anderen konntest du Büffeln und Büffeln und nix blieb hängen.

Witzigerweise bin auch ich Informatiker ^-^ Letzen Sommer gerade abgeschlossen. Ich bin bis jetzt zufrieden damit… obwohl ich mir kaum vorstellen kann mein ganzes Leben darauf zu arbeiten. (Ich arbeite in der Software entwicklung)

Leider habe ich auch noch nichts gefunden um mich wirklich lange auf etwas was ich lernen muss zu konzentrieren. Oder mich dazu zu bringen etwas zu befreifen das mir nicht in den schädel will.

Wenn du was hast gib dir bescheid… lies dir doch bitte mal das Posting oben von mir durch… kommt dir das auch bekannt vor ?

Gruss sev

Hi,

ja etwas mehr beobachten wäre nicht schlecht. Vllt mache ich mir wirklich mal genaue listen, auch wenn es sich wirklich komisch anhört.

Das mit „gehirn ist nicht fit“ meine ich, dass kaffee mich nicht wach hält, zumindest meinen gehirn nicht ^^ - mein herz ist am rasen und ich schwitze. Sagte ich schon, dass ich etwas nervöser bin? Ja sagte ich :wink:, nun kaffee macht das nur noch schlimmer. Also ist schlaf das allerbeste was ich machen kann - unglücklicherweise bin schlafe ich sehr schlecht ein usw. …aber das ist ein anderes thema :smile: (wird aber immer besser!)

Gruß

Hallo,

das menschliche Gehirn verbraucht mehr Glukose als man sich vorstellen kann, wenn es gefordert wird…und man sollte auch den Flüssigkeitshaushalt im Auge behalten.
Der Ansatz von Dir etwas zu trinken ist gar nicht schlecht.
Trink zwischendurch genug Wasser und nimm Traubenzucker zu Dir oder trink gleich Apfelschorle oder andere verdünnte Säfte.

Was die Konzentration angeht… ich denke es ist ganz normal, daß man nach einiger Zeit abschweift, schließlich muß Dein Hirn ja eine Menge verarbeiten und speichern und braucht dazu vielleicht kurze Pausen, jeder Mensch ist da verschieden, denke ich.

Was das lernen angeht so wurde schon festgestellt, daß das lernen vor dem schlafen am effektivsten ist, weil das Gehirn im Schlaf die zuvor gespeicherten Informationen besser verarbeitet und im Lanzeitspeicher verankert.
Das Buch unter dem Kopfkissen war es nicht, was mich meine Vokabaln besser lernen ließ, sondern, dass ich sie kurz vor dem schlafen noch gelernt hatte :wink:

LG
Marion

Hi,

naja, da hab ich ja wohl falsch gelegen mit meinen Theorien :smile:

Irgendwie lese ich aus Deinen Zeilen doch ganz interessante Dinge raus (aber auch diesmal kann ich mich täuschen)

Du schreibst z. B. so Dinge wie „…andere sind einfach schlauer als ich und verstehen manche Sachen schneller“

Das hört sich für mich so an, als hättest Du Selbstzweifel und als würdest Du Dich doch irgendwie unter Druck setzen.

Könnte das nicht doch so sein?

Gruß, Rolo