Konzipierung Buchhaltungs-/Kostenrechnungssystem

Für ein neu gegründetes IT-Dienstleistungsunternehmen soll ein sinnvolles und halbwegs zukunftssicheres Buchhaltungs- und Kostenrechnungssysten konzipiert werden.

Wie (nach welchen Kriterien) strukturiert man Kunden-, Projekt- und Kostenstellennummern am sinnvollsten? Wie sind solche Nummern üblicherweise aufgebaut?

Als Kostenrechnungssystem bei Dienstleistern empfiehlt die herrschende Literatur i.d.R. eine Prozesskostenrechnung.
Mit traditionellen Kostenrechnungssystemen kann man eine Wirtschaftlichkeitskontrolle oder Kalkulation in Dienstleistungsunternehmen nur schwer durchführen, da Bezugsgrößen, wie z.B. die produzierte Menge pro Periode, fehlen.

Um eine Prozesskostenrechnung oder Prozesskostenstellenrechnung einzuführen brauchst Du allerdings Experten. Da ich in kein Experte in Sachen Prozesskostenrechnung bin kann ich Dir leider keine Tips geben, ohne nachlesen zu müssen.
Ich kann Dir aber versichern, dass die Einführung einer Prozesskostenrechnung sehr aufwendig ist.

Da muss man halt abwägen, ob sowas überhaupt sinnvoll ist. Bei kleineren Unternehmen im Dienstleistungsbereich, die recht überschaubar sind, wäre eine Prozesskostenrechnung lächerlich. In größeren Unternehmen, die man kaum noch oder gar nicht mehr überblicken kann, ist sie sicherlich angebracht, da Unwirtschaftlichkeiten sonst nicht aufgedeckt werden können.

MfG
Stephan

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vielleicht mißverständlich ausgedrückt
Zunächst vielen Dank für die Antwort. Die Prozesskostenrechnung an sich ist mir vertraut. Mir ging es bei meiner Frage aber eher um etwas anderes. Ich versuche, die Frage mal umzuformulieren:

Nach welcher Systematik baut man Kunden-/Projekt- und Kostenstellennummern auf?

Fortlaufend, bei 1 angefangen? Oder als Buchstaben-/Zahlenkombination? Oder wie…?

Wenn Du die Systematik der Prozesskostenrechnung kennst, kennst Du sicher auch den Aufbau von Kostenstellennummern.
z.B.

Kostenstelle Nr. 40 = Fertigungsbereich 4
Kostenstelle Nr. 400 = Leitung von Fertigungsber.4
Kostenstelle Nr. 410 = Meisterbereichsstelle 41
Kostenstellen Nr. 411 bis 419 = Fertigungskostenstellen im Meisterbereich 41
Kostenstelle Nr. 420 Meisterbereichsstelle 42

usw.

Ob es eine Vorgabe oder Empfehlung für die Kostenstellennummern gibt ist mir nicht bekannt. Halte ich auch nicht für so wichtig.

Viel wichtiger ist, dass die Kostenstellen entsprechend der Unternehmensstruktur sinnvoll gegliedert sind.

Wird Dir sicher nicht viel weiterhelfen.

Schau doch mal in irgendeinem Online-Buchversand (möchte jetzt mal keine Werbung machen), ob die Bücher zum Thema Kostenstellenrechnung im Dienstleistungsbereich haben!
Vielleicht findest dort ein Konzept, dass Du modifiziert übernehmen kannst?

Wie man Kostenträger wie Kunden oder Projekte strukturieren sollst kann ich ebenfalls nicht sagen.

Einfach mal in die entsprechenden Bücher zum Thema gucken!

Viel Erfolg!

MfG
Stephan

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