Kooperationsvertrag als Vertriebsinstrument

Hallo Ihr,

wir sind ein seit 3 Jahren bestehendes sehr erfolgreiches Filmproduktionsunternehmen und möchten unseren Vertrieb enorm ausbauen, um den Markt gehörig aufmischen zu können.
Wir haben ein Produktions-, Tonstudio, Color Grading Raum -in House- und drehen mit Equipment wie der RED EPIC.
Wir brauchen zu folgenden Punkten bitte Eure Hilfe. :smile:

Kooperationsvertrag als Vertriebsinstrument:

Das sind die Unterschiedlichen Modelle.
Die Vertragsbeispiele sollen so in etwa ausschauen:

1.) Empfehlungsgeber:

Jeder hat einen großen Bekanntenkreis und oft schlummern genau hier die absoluten spitzen Kontakte. Der Empfehlungsgeber erhält von uns X% des zustandegekommenen Gesamtumsatztes (beschränkt auf das aktuelle Geschäftsjahr für diese Empfehlung) in Form einer einmaligen -Empfehlungsgeberprovision- (Folgegeschäft wird gestaffelt vergütet lediglich nur in dem aktuellen Geschäftsjahr).

2.) freie Mitarbeiter (andere Filmproduktionsfirmen/Werbeagenturen ect.):

Wir akquirieren Unternehmen gleicher Branche deutschlandweit und möchtne eine Kooperation schließen. Oft ist es ja so, dass man einen Auftrag erhält und dieser evtl. am anderen Ende Deutschlands umgesetzt werden soll. Hierzu soll ein Vertrag aufgesetzt werden, in dem Auftrag an die Firma/Person „X“ abgegeben werden kann. Unternehmen „X“ wickelt den Auftrag in Unserem Namen ab und erhält nach erfolgreichem Abschluss sein im Vorfeld abgesprochenes Honorar.

3.) freie Vertriebler:

Wir suchen Leute die Verkaufen können.
Der Vertrag beschränkt sich ausschließlich auf den Erhalt einer Provision nach Abschluss eines zustandekommen und erfolgreich abgewickelten Auftrages. Hier sind Provisionsstaffeln sinvoll - bis Umsatz von 50.000 gibt es x%, ab 50.000 x% Provision usw.


Die Verträge sollen absolut keine Knebelklauseln oder -MUSS Absprachen- enthalten.
Die Zusammenarbeit soll freiwillig sein. Wenn jemand irgendwann nicht mehr mag oder aber den Vertrag unterschreibt und nie was vermittelt, darf das absolut KEINE Auswirkung/Nachteile für einen der beiden Vertragspartner haben.
Wir sehen den Sinn in solchen Vertragen um die Ernsthaftigkeit von uns zu untermauern und klar zu definieren, wann wer was und wie viel bekommt. Nicht mehr und nicht weniger.

Wer von euch kann mir sagen wo ich genau für die drei Modelle entsprechende Vorlagen finde und ob wir das zwingend über einen Rechtsanwalt laufen lassen müssen.
Letztendlich ist ja alles klar definiert!? Kündigungsfristen ect. werden ja nicht benötigt, da ja jeder selber entscheiden kann ob und wie viel er vermittelt und Fixkosten für Büro´s ect. gibt es nicht.

Ich bedanke mich sehr für Eure Mühe und freue mich auf zahlreiche Infos, Hinweise und allerlei Hilfestellungen.

Beste Grüße
Simon :smile:

http://www.xing.com/net/vertrieb/allgemeines-zum-the…
Das könnte helfen

wobei mir nicht ganz klar ist, was vermittelt werden soll

Sorry , leider habe ich vom -Filmgeschäft- zu wenig Ahnung, jedoch denke ich einfache Handelsvertretervertäge (gibts als Software incl. rechtsinfo.) kann man je nach Wunsch anpassen und sind für Vertriebszwecke ausreichend.

Viel Erfolg !

Ich wünsch Euch den großen Erfolg, kann aber (leider) nicht helfend beitragen.
Alles Liebe,
Helmut

Lieber Simon,
ich kann euch möglicherweise weiterhelfen und unter Umständen interessiere ich mich auch für so eine Kooperation. Bitte mich mal kontaktieren,
[email protected]
www.gebhardt-seele.de

Hallo Simon,

Kann ich Lieder nicht helfen. Grus albra

Sorry, leider gar nicht mein Bereich.
Viel Erfolg

Zb

Herzlichen Glückwunsch zum Konzept und dem bisherigen Erfolg!

Ich würde liebend gerne. Kann aber nicht mangels … team.

Ich habe in meinen letzten 32 Jahren solche Lizenzvereinbarungen als Leiter der Produktneuentwicklung eines Konzerns leben, ausleben und neu gestalten müssen. Aus diesem Stand heraus habe ich nur eine Empfehlung:

  • achten Sie auf „befreundete“ Firmen und Personen, die auf dem gleichen, ähnlichen und evtl. nur entfernt, sehr entfernt liegenden Feld aktiv sind. Beispiel: Personennahverkehr in NY. Ich hatte eine perfekte Lösung und war -eigentlich- konkurrenzlos, denn der Bürgermeister lag mit uns im Bett. Dann kam ein Ski-Lift-Hersteller und bat um ein Lizenzgespräch, - was mir sehr entgegenkam, denn ich wollte keine zusätzliches Büro in NYC.
    Heute verbindet eine Seilbahn Manhattan mit der Hudson-Insel.

  • Sie brauchen immer (!) einen Gesprächspartner, der Ihre Sicht im aktuellen Blick hat und Ihnen Paroli bieten kann. Von daher verzichten Sie nicht auf einen fähigen Consultant/Rechtsanwalt auf diesem Gebiet.
    Die Konkurrenz jedenfalls wird’s nicht tun.

Ihr Konzept ist schon s e h r gut formuliert. trotzdem!

Aktuelle Literatur kenne ich leider nicht ausreichend.

Viel Erfolg!

JB

Hallo Simon,

da kann ich leider nicht helfen. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass sich bei solchen Neustarts eine Anfangsinvestition in einen Rechtsbeistand oft genug rechnet.

Viel Erfolg!

as

Hallo Nomisn,

da ich nicht aus dewr Filmbranche bin, kann ich nur allgemein antworten: Klärt klar folgendes:

  1. sprecht ihr mit diesen Vertriebswegen Eure Zielgruppe an, bzw. erhaltet ihr auf diesen Wegen Kontakt zu ihr ?
  2. Wenn ja, dann dazu passend das Vergütungsmodell wählen. Prnzip: wer mehr tut, bzw. Euch mehr Nutzen bringt wird stärker belohnt.

Viel Erfolg wünscht Euch,

Leif Kretschmer