Kopfrechnen mit Hilfsmittel Papier und Stift

Hi,

in der Grundschule habe ich mal beigebracht bekommen wie man eine Rechenmethode für die Division von unanschaulichen Divsionen macht. Man hat da Reste untereinander geschrieben und nach ner Weile hatte man die Lösung.

Kennt noch jemand diese Methode und kann sie am Beispiel 7935 / 17 erläutern?

Vielen Dank im Voraus.

MfG

Max

in der Grundschule habe ich mal beigebracht bekommen wie man
eine Rechenmethode für die Division von unanschaulichen
Divsionen macht. Man hat da Reste untereinander geschrieben
und nach ner Weile hatte man die Lösung.

Hallo Max,
ich bin erschüttert, dass du das mit deinem beruflichen Hintergrund nicht beherrschst. Übrigens ist es kein Kopfrechnen mehr, wenn man schriftlich rechnet.
Ja ich weiß, dass das nicht die Antwort war, die du dir erhofft hast. Bisher wurde solch ein Bildungsmangel aber mehr den „Unterschichten“ zugeschoben und es musste mal aus mir heraus, dass grundsätzliche Fähigkeiten anscheinend nicht mehr dauerhaft vermittelt werden können.
Mit technischen Hilfsmitteln irrt man sich mal schnell mit der Kommastelle. Dann ist es gut, wenn man die Überschlagsrechnung noch beherrscht.
Grüße
Ulf

Hallo,

in der Grundschule habe ich mal beigebracht bekommen wie man
eine Rechenmethode für die Division von unanschaulichen
Divsionen macht. Man hat da Reste untereinander geschrieben
und nach ner Weile hatte man die Lösung.

Kennt noch jemand diese Methode und kann sie am Beispiel 7935
/ 17 erläutern?

7935 : 17 = 466 Rest 13
-68

113
-102

115
-102

13

oder 466 + 13/17 = 466,76

Gruss
Petra

Hallo Max,
damit ich auch noch im Sinne der Fragestellung antworte: http://de.wikibooks.org/wiki/Mathematik:_Schulmathem…
Grüße
Ulf

[ot] zur Darstellung
Moin, Petra,

ein Tipp am Rande: mit den HTML-Tags pre und /pre bleiben die Leerzeichen erhalten, dann liest sich die Berechnung leichter:

 7935 : 17 = 466 Rest 13
-68
---
 113
-102
----
 115
 -102
-----
 13

oder 466 + 13/17 = 466,76

Gruß Rlaf

Hallo Ulf,

ich muss den Kollegen in Schutz nehmen. Ich habe die schriftliche Divison früher auch noch in der Schule gelernt, aber seit ungefähr 30 Jahren nicht mehr angewendet. Taschenrechner oder Excel sind auch in der Bank so weit verbreitet, dass für das schriftliche Rechnen (dauert länger und ist fehleranfällig) kein Raum mehr bleibt. Aber selbst den Taschenrechner braucht man selten, denn das meist rechnet „der Compi“.

Als ich damals eingestellt wurde, wurde allerdings darauf geachtet, welche Mathe-Note ich hatte. Ich glaube, die durfte nicht schlechter als 3 sein, insofern haben die Banken früher zumindestens da drauf geachtet. Ob das heute noch so ist, kann ich leider nicht sagen, auch das Bild des Bankkaufmanns hat sich sehr gewandelt.

Gruss Hans-Jürgen
***

ich muss den Kollegen in Schutz nehmen. Ich habe die
schriftliche Divison früher auch noch in der Schule gelernt,
aber seit ungefähr 30 Jahren nicht mehr angewendet.
Taschenrechner oder Excel sind auch in der Bank so weit
verbreitet, dass für das schriftliche Rechnen (dauert länger
und ist fehleranfällig) kein Raum mehr bleibt. Aber selbst den
Taschenrechner braucht man selten, denn das meist rechnet „der
Compi“.

Hallo Hans-Jürgen,
es ist schon peinlich, was mir untergekommen ist : Manche Kollegen - von eigentlich recht ordentlicher Qualifikation - bemühen (müssen?) in einer Besprechung für einen zahlenmäßigen Überschlag von der Hälfte bzw 50% eines Betrages ihren Taschenrechner.
Nach deiner Logik brauchten wir unseren Kindern in der Schule das Kopfrechnen nicht mehr angedeihen lassen : Wozu den Grundlagen der Mathematik lernen, wenn der Compi sowieso alles kann ? Auch wozu noch Rechtschreibung, wenn der Compi deren Prüfung übernimmt ?
Gruß
Karl

Hallo Petra,

vielen Dank für deine Antwort, das war genau das was ich gesucht habe.

Gruß

Max

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nach deiner Logik brauchten wir unseren Kindern in der Schule
das Kopfrechnen nicht mehr angedeihen lassen : Wozu den
Grundlagen der Mathematik lernen, wenn der Compi sowieso alles
kann ? Auch wozu noch Rechtschreibung, wenn der Compi deren
Prüfung übernimmt ?
Gruß
Karl

Hallo Karl,

ich glaube du hast den Hans-Jürgen falsch verstanden. Die Grundlagen muss man nach wie vor lernen um die Zusammenhänge zu verstehen. Für das Massengeschäft kann man es sich aber nicht leisten im Kopf zu rechenen, weder ökonomisch gesehen noch qualitativ. Daraus folgt dass das Kopfrechnen nahezu irrelevant ist für den Berufsalltag, zumindest für meinen Berufsstand weiß ich das sicher.

Gruß

Max

MOD: Zitat auf relevanten Teil gekürzt.

Hallo Max,

ich glaube du hast den Hans-Jürgen falsch verstanden.

Vielleicht, sollte ja auch kein Vorwurf sein.

Die Grundlagen muss man nach wie vor lernen um die Zusammenhänge
zu verstehen.

Die soll man für’s ganze Leben lernen. Nicht spätestens nach Abschluss der Schule vergessen.

Für das Massengeschäft kann man es sich aber nicht leisten im Kopf zu rechenen, weder ökonomisch gesehen noch qualitativ.

Keine Frage. Gerade wenn es um „Erbsenzählerei“ geht.

Daraus folgt dass das Kopfrechnen nahezu irrelevant ist für den
Berufsalltag, zumindest für meinen Berufsstand weiß ich das sicher.

Darüber darf aber nicht verloren gehen, dass man (wenigstens)Überschlagsrechnungen nur mit dem Kopf bewältigen kann. Sich so auch ein „Gefühl“ für Zahlen/Größenordnungen aneignet und erhält.
Es gibt genügend Alltagssituationen - ob im Beruf oder privat - in denen das ungemein hilfreich ist.

Gruß
Karl

Hallo Max,

Für das Massengeschäft kann man es sich aber
nicht leisten im Kopf zu rechenen,

da stimme ich Dir zu.

zumindest für meinen
Berufsstand weiß ich das sicher.

Mir ist es aber auch untergekommen, dass in diesem Sektor jemand die Grundlagen nicht verstanden hatte. Ein Ausschnitt aus einem Beratungsgespräch in der Bank:

Banker: In 7 Jahren lafen also bla% Zinseszinsen auf. Das macht dann einen effektiven Jahreszins von. bla% geteilt durch 7

ich: Durch 7? Ich hätte jetzt aus irgendwas die 7. Wurzel gezogen.

Banker: Entschuldigt sich, dass er auf seinem Taschenrechner nur die Quadratwurzetaste hat.
ich: Verweise auf seinen Computer. Unter Windows ist ein Taschenrechner immer mit dabei.

Banker: Schafft es nicht, den Taschenrechner zu bedienen.

Ich hoffe, diese Gespräch war nicht repräsentativ für Deinen Berufsstand.

Viele Grüße
Stefan