Liebe/-r Experte/-in,
Hallo.
Ich hoffe sehr, dass Sie mir in dieser etwas pikanten Angelegenheit weiterhelfen können.
Und zwar hat es sich so zugetragen, dass ich vor etwas weniger als 2 Wochen beim Geschlechtsverkehr, genauer gesagt während der Ejakulation, eine mehr als heftigen Kopfschmerz erfuhr.
Dies war, ohne Übertreibung, der schlimmste Kopfschmerz meines bisherigen Lebens.
Dies hielt für ca. 15-20 Minuten an, sodass ich meine Freundin gerade noch so davon abhalten konnte, den Krankenwagen zu rufen.
Nachdem ich nach einiger Zeit einschlafen konnte, nahm ich am nächsten Morgen eine Paracetamol, da das Schmerzgefühl immer noch vorhanden war und ich arbeiten musste.
Am Abend, nachdem immernoch keine komplettes Abklingen der Schmerzen zu bemerken war, duchte ich mit meiner Freundin die Notaufnahme der Uni-Klinik auf.
Die dort folgenden Untersuchungen (CT, Blutbild, diverse Tests - hüpfen auf einem Bein, mit geschlossenen Augen die Nasenspitze berühren, etc.) verliefen jedoch glücklicherweise alle positiv bzw. es waren keine Besorgnis erregenden Ergebnisse festzustellen.
Mit dem Hinweis der behandelnden Neurologin, dass
dies ein medizinisch bekannter Vorgang sei und diese Schmerzen bis zu 72 Stunden andauern könne, dachte ich mich nichts dabei, als die Schmerzen in den Folgetagen nicht nachließen.
Da nunmehr aber fast 14 Tage ins Land zogen, war ich gestern erneut beim Arzt, der mich daraufhin zum Neurologen überwies.
Während der Allgemeinmediziner mir das Mittel „Allegro“ gegen Migräne (Verdacht auf migränoider Kopfschmerz) sowie Indometacin empfahl, nehme ich nun auf Anraten des Neurologen Naproxen 500mg 1 - 1 1/2 pro Tag.
Dies soll über einen Zeitraum von einer Woche getestet werden, bisher, nach zugegeben erst 2 Tagen der Einnahme, ist jedoch keine Besserung festzustellen.
EEG und weitere Untersuchungen beim Neurologen verliefen im Übrigen auch „ohne Befund“.
Meine Frage ist nun, ob sie eine Idee haben, was ich nich tun köönte. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen verzweifelt, unter anderem auch, da sich keiner der bisher behandelnden Ärzte der Möglichkeit annäherte, dass die Ursache im Nacken oder der Wirbelsäule/dem Rücken liegen könnte.
Ist dies ihrer Meinung nach auszuschließen?
Der Kopfschmerz als solches macht sich ausschließlich bei Bewegung, beim Treppen steigen oder ruckhaften Bewegungen bemerkbar.
Ich hoffe sehr, dass sie mir vielleicht per „Ferndiagnose“ weiterhelfen oder zu etwas raten können.
Wäre der Besuch beim Osteopathen evtl. ratsam, sollte Naproxen nicht die erhoffte Linderung bringen?
Ich danke ihnen vielmals im Voraus und hoffe auf aufschlussreichen Antworten.
Mit freundlichen Grüßen
Mario K.