Ich hatte als Kind sehr häufig Migräne, etwa alle drei bis vier Tage. Mit der Zeit waren es hauptsächlich „nur“ ständig wiederkehrende Kopfschmerzen. Ich war damals bei mehreren Ärzten. Einer hat gemeint, daß es vielleicht an der Ernährung liegen könnte, was zum damaligen Zeitpunkt gut möglich gewesen ist. Heute bin ich 23. Die Beschwerden sind zwar seltener geworden, aber ich habe immer noch mindestens ein bis zwei mal die Woche leichte bis starke Kopfschmerzen. Die Ernährung schließe ich aus, da ich meiner Meinung nach vernünftig esse. Wenn ich morgens aufstehe geht es mir eigentlich gut, die Schmerzen kommen dann im Laufe des Tages. Am Abend ist es dann meistens wieder besser. Ich habe festgestellt, daß dies in letzter Zeit auch passiert, wenn ich versuche längere Zeit konzentriert zu bleiben, zum Beispiel nach mehreren Vorlesungen in der Uni.
Was für Ursachen können Kopfschmerzen noch haben, außer Ernährungsprobleme oder Unverträglichkeit irgendwelcher Stoffe? Ich rauche oder trinke auch nicht. Meine Freundin rät mir als, wieder zu einem Arzt zu gehen, aber als ich von einem Bekannten von diesem Forum gehört habe, dachte ich es wäre vielleicht eine bessere Möglichkeit, Leute mit ähnlichen Beschwerden zu finden, bei denen irgend etwas zu einer Besserung geführt hat, an das ich noch nicht gedacht habe.
ich hatte früher (und habe gelegentlich auch noch heute) migräne. als ich vor einiger zeit dann tagtäglich schwere pochende kopfschmerzen bekam (ganz anders als migräne) , gegen die auch meine üblichen aspirin nicht halfen, habe ich mich von meinem arzt untersuchen lassen. d.h. der überwies mich von einem spezialisten zum anderen - keiner hat was gefunden.
nur durch zufall kam mein hausarzt dahinter, als ich mit verspanntem nacken - ich konnte den kopf kaum drehen - bei ihm war und er quaddelte (lauter spritzen an der wirbelsäule entlang.) damit waren auch meine kopfschmerzen weg - UND BLIEBEN WEG.
langer rede kurzer sinn: ich hatte eine ziemlich hartnäckige (
ich habe zum Glück nicht solche extremen Probleme wie Du, aber bei mir hat es geholfen, viiiiel zu trinken. Das heißt, mehr als die empfohlenen zwei bis drei Liter pro Tag (versuch mal vier bis fünf Liter zu schaffen, aber gleichmäßig über den Tag verteilt), und zwar hauptsächlich Mineralwasser.
Ich kann Dir leider nichts anderes sagen, aber vielleicht hilft es Dir ein bißchen weiter.
Hallo Sylvia,
Du hast recht, es hilft, viel zu trinken. Bis vor einem Jahr nahm ich Kopfschmerztabletten mit einem grossen Glas Wasser, bis ich irgendwann feststellte, dass es nicht die Tabletten waren die mir halfen, sondern das Wasser. Heute trinke ich 3 L. Wasser am Tag und habe keine Kopfschmerzen mehr. Viele Leute die ich kenne und die unter Migraene leiden trinken auffaellig wenig - es scheint wirklich einen Zusammenhang zu geben.
Ihr Leidenden - probiert es mal aus - kost’ ja nischt!
Ich leide auch seit meiner Kindheit unter Migräne, ja eine fürchterliche Erfahrung…(irre Schmerzen,Lichtempfindlichkeit, Erbrechen usw…)
Dank einer Akupunkturbehandlung und der Einhaltung einiger persönlicher praktischer „Regeln“ ist diese nun sehr selten (von 1-2/Wo auf ca. 1/2 Mon) geworden-
Folgende Faktoren sind bei mir (so ziemlich eindeutig) migräneauslösend und -verstärkend:
(habe lange gebraucht diese herauszufinden, was mir half war auch ein Migräne-Tagebuch)
-Fernsehen
(besonders abends, vermeide ich nun vollständig-)
-Computer
(nicht mehr als 1-2 Std, dann raus!)
-hastig oder gar nicht Fruehstücken
(den Morgen langsam angehen lassen!)
-bestimmte Lebensmittel
(Schokolade, Käse,fettiges Essen)
-dicke Luft
(immer lüften w. des Tages im Büro)
-Auto fahren
(benutze die Bahn soweit es geht)
-psychischer Stress
(eine gute Kommunikation mit Freunden/in und die Hobbys nicht vernachlässigen!)
-Überanstrengung
(konsequent kleine Pausen zwischendurch einlegen, besonders bei konzentrierter Arbeit: nenne ich KKKA- Regel,auch autogenes Training kann sehr hilfreich sein)