Hallo,
mich würde interessieren ob man Korkenzieher weiden auch als Hecke, in etwa 1 m höhe halten kann. Werden die dann auch schön Dicht bei regelmäßigem Rückschnitt?
Da wir an einem Kaninchen Auslauf eine Hecke anpflanzen wollen, die ein wenig Sicherheit vermitteln und Windschutz bieten soll. Die meisten Heckengehölze jedoch für Kaninchen Giftig sind. Man kann leider nie ganz vermeiden das mal bei Wind ein Zweig an das Gitter kommt und die Kaninchen diesen in den Auslauf ziehen, oder die Blätter fallen im Herbst in den Auslauf…
Magret
Hallo Magret,
mich würde interessieren ob man Korkenzieher weiden auch als
Hecke, in etwa 1 m höhe halten kann. Werden die dann auch
schön Dicht bei regelmäßigem Rückschnitt?
hm, hm, hm.
Weiden neigen im Allgemeinen dazu, „köpfe“ auszubilden. Das heißt, wo Du schneidest, entstehen zahlreiche Jungtriebe. Bei Schnitt in 1m Höhe eben oberhalb davon.
Bei Rückschnitt in Bodenhöhe, von dort aus.
Da wir an einem Kaninchen Auslauf eine Hecke anpflanzen
wollen, die ein wenig Sicherheit vermitteln und Windschutz
bieten soll. Die meisten Heckengehölze jedoch für Kaninchen
Giftig sind.
Weiden? enthalten Salicylsäure. Verträgt das ein Kaninchenmagen?
Als Mensch essen kann man:
Haselnuss, Kirsche (nicht Kirschlorbeer!), Linde, Buche. Alles als Hecke erziehbar.
Man kann leider nie ganz vermeiden das mal bei
Wind ein Zweig an das Gitter kommt und die Kaninchen diesen in
den Auslauf ziehen, oder die Blätter fallen im Herbst in den
Auslauf…
Gitter drumrum und oben drüber???
viele grüße
Geli
Ich frage mich: Wie machen das die Wildtiere?
Morgen Margret!
Das soll jetzt keine Stänkerei sein, sondern eine echte Nachfrage: Gibt es wirklich Vergiftungen bei Kaninchen durch Gehölze? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, aber solche Fragen tauchen hier ja immer mal wieder auf. Mich würde mal interessieren, wie realistisch die Sorge ist. Weiß da jemand genaueres?
Wie machen das denn die wilden Kaninchen, wer schützt die denn vor giftigen Gehölzen und anderen giftigen Pflanzen?
Ansonsten fiel mir als erstes Hainbuche ein als Alternative. Oder kleine, buschige Weiden.
Grüsse
kernig
Hallo,
wild lebende Tiere wissen im allgemeinen durch Erfahrung was sie essen dürfen und was nicht. Sie lernen es von Ihren Müttern. Es wird so von Generation zu Generation weiter gegeben. Zahme Kaninchen haben nicht diese Möglichkeit. Sie sind quasi darauf geprägt sich darauf zu verlassen das der mensch schon das richtige Füttert.
Die meisten Giftpflanzen haben aber für Tiere einen bitteren Geruch oder Geschmack so das dies schon abschreckend wirkt. Es gibt tatsächlich einige Pflanzen, auch Gehölze oder Früchte die für den Menschen ungefährlich sind, aber bei Kaninchen zu Unverträglichkeiten führen. es kommt halt immer auf die Dosierung an.
Magret
Hallo,
an Buchen habe ich noch gar nicht gedacht. Haben aber in etwa die gleiche „Giftigkeit“ wie Weiden. Sind nicht direkt Gifftig, solange sie nicht in großen mengen als richtiges Futter angeboten werden. Da macht mal ein Blatt oder ein Zweig nichts aus.
Natürlich haben wir Gitter an allen Seiten, aber man kontrolliert ja nicht Täglich den gesamten Auslauf. Da kann schon mal so ein Frischer Trieb ins Gehege rein wachsen.
Ich denke ich werde dann Buchen Pflanzen.
Magret
Hallo,
Ich denke ich werde dann Buchen Pflanzen.
sehe Deinen Artikel erst heute, wollte dennoch was anmerken:
- Buchen (Rotbuchen) werden von Natur aus RIESEN! (40 m und mehr)
- Buchenwald ist (wäre) von Natur aus DIE Vegetationsform in Mitteleuropa
- für eine Hecke im Garten würde ich eher Hainbuche empfehlen
- die ist auch ungiftig (mal ein Zweig…)
- kommt praktisch mit allen normalen Gartenböden zurecht (auch Ton, gerne auf Kalk)
- und verträgt den Schnitt bestens
- ausserdem sehen ein paar Leberblümchen drunter im Frühjahr prima aus
cu kai