Hallo,
wie gefährlich ist eine Kronararterienverkalkung bei normalem Blutdurchfluss durch die Koronararterien ?
Ein 50-jähriger Bekannter von mir ist sportlich (joggt 20 km)und fühlt sich fit. Das Belastungs-EKG ist in Ordnung. Allerdings sind Cholesterinspiegel und Blutdruck erhöht.
Sind diese Verkalkungen Vorboten eines Herzinfarkts, oder haben das nicht vielleicht viele Menschen ohne weitere gesundheitliche Folgen ?
Hallo Lexi
Natürlich hat ein sportlicher Mensch mit gutem Belastungs-EKG und hohem Cholesterin und hohem Blutdruck bessere „Karten“ als ein unsportliches Dikerchen mit demselben Cholesterin und Blutdruck.
Die beste Prognose hat halt der Sportler mit niedrigem bzw. normalem Cholesterin und normalem Blutdruck.
Man kann schwerlich die Risiken mit den positiven Aspekten aufrechnen wie in Mathematik, aber insgesamt gleichen sich beide einigermaßen aus.
Dass der erhöhte Blutdruck ebenso wie das erhöhte Cholesterin seit Jahrzehnten Haupt-Risiko-Faktoren für Lebensverkürzung darstellen, weiß jeder Mediziner, trotzdem wirst Du an jeder Ecke einen Dösbattel finden, der das nicht glauben mag. Insbesondere, was das Cholesterin betrifft, glauben diese Dösbattel gottweißwarum eher den schmiergsten Funktionären der Butterindistrie als der Schulmedizin. Was hilfts - in Gras beißen müssen sie am Ende selber.
Gruß,
Branden
Dass der erhöhte Blutdruck ebenso wie das erhöhte Cholesterin
seit Jahrzehnten Haupt-Risiko-Faktoren für Lebensverkürzung
darstellen, weiß jeder Mediziner, trotzdem wirst Du an jeder
Ecke einen Dösbattel finden, der das nicht glauben mag.
Insbesondere, was das Cholesterin betrifft, glauben diese
Dösbattel gottweißwarum eher den schmiergsten Funktionären der
Butterindistrie als der Schulmedizin. Was hilfts - in Gras
beißen müssen sie am Ende selber.
Gruß,
Branden
Könnte sein, daß die „Dösbaddel“ einfach wissen, daß die Schulmedizin gern Cholesterinsenker verkauft (eine der großen Einnahmequellen aufgrund der weiten Verbreitung der KHK), die oft eher wirkungslos sind (aber nicht neben-wirkungslos)- der Cholesterinspiegel ist vorwiegend genetisch bedingt.
Klar gibt es einen Zusammenhang zwischen hohen Cholesterinspiegeln und KHK - aber selbst Schulmediziner wissen, daß Cholesterin eigentlich Zellmembranen FLUIDER macht. Daß der erhöhte Cholesterinspiegel bzw. die Ablagerungen bei gefährdeten Personen eher eine REAKTION des Körpers darstellen könnte, einen Versuch, die starr werdenden Gefäßwände weicher zu machen, ist eine akzeptable und schulmedizinische alternative These zum „bösen Cholesterin“, die man inzwischen öfter mal zu hören bekommt.
Hat vielleicht keine wirklichen Konsequenzen - wer erhöhte Cholesterinspiegel hat, muß eben aufpassen, aus welchem zugrundeliegenden Mechanismus auch immer.
Die „Butterindustrie“ andererseits dürfte damit überhaupt nichts am Hut haben - die machen gut Geld mit ihren „Becel hilft, Ihren Cholesterinspiegel zu senken“ usw.- Produkten. Und bevor Du was sagst: ich weiß, Becel ist keine Butter. Aber Unilever vermarktet auch tierische Produkte…
Im Übrigen hat Butter mit dem Cholesterinspiegel höchstens marginal zu tun - wie gesagt, der Spiegel ist genetisch bedingt, und unter 3% unseres Cholesterins beziehen wir aus unserer Nahrung - den Rest fabriziert unser Körper selbst.
Deswegen hat auch eine völlig cholesterinfreie Ernährung fast keine Wirkung in bezug auf Cholesterinspiegelsenkung.
Aber anstatt Andersdenkende zu beschimpfen, würde Deine eigene Meinung schlicht darzustellen meiner Ansicht nach ausreichen.
Ein Forum sollte m.E. nämlich ein Ort der verschiedenen Meinungen und eines Meinungsaustauschs sein, keine Kampfarena.
In diesem Sinne wünsche ich Dir alle Gesundheit der Welt - trotz oder wegen Statinen und Fibraten, mir ist beides recht!!
Könnte sein, daß die „Dösbaddel“ einfach wissen, daß die
Schulmedizin gern Cholesterinsenker verkauft (eine der großen
Einnahmequellen aufgrund der weiten Verbreitung der KHK), die
oft eher wirkungslos sind (aber nicht neben-wirkungslos
Die soliden Statine sind alles andere als wirkungslos. Ein Mittel wie SORTIS senkt nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern wirkt sehr wahrscheinlich auch direkt an der Intima. Ich bin durch meine Eltern, die langst tot sind (Vater starb mit 41 an 3.Herzinfarkt) mit genetisch hohem Cholesterinspiegel „gesegnet“. Durch konsequente Senkung über Jahrzehnte mit Cholesterinsenkern (+Aufgabe des Rauchens und Weglassen von Eiern, Butter und fettem Käse) habe ich keine Koronar-Verengungen. Habe erst kürzlich alles mal checken lassen, Bel.-EKG, Doppler-Sonographie der Gefäße, bis hin zur Stress-Echokardigraphie - alles wunderbar. Ich wäre längst mausetot, wenn ich nicht meinen Chol-Spiegel so gesenkt hätte, davon kannst Du ausgehen.
Daß der erhöhte Cholesterinspiegel bzw. die
Ablagerungen bei gefährdeten Personen eher eine REAKTION des
Körpers darstellen könnte, einen Versuch, die starr werdenden
Gefäßwände weicher zu machen, ist eine akzeptable und
schulmedizinische alternative These zum „bösen Cholesterin“,
die man inzwischen öfter mal zu hören bekommt.
Solche Außenseiter-Vorstellungen tangieren die seit Jahrzehnten erhobenen weltweiten Studien nicht.
Gruß,
Branden
aber selbst Schulmediziner
wissen, daß Cholesterin eigentlich Zellmembranen FLUIDER
macht. Daß der erhöhte Cholesterinspiegel bzw. die
Ablagerungen bei gefährdeten Personen eher eine REAKTION des
Körpers darstellen könnte, einen Versuch, die starr werdenden
Gefäßwände weicher zu machen, ist eine akzeptable und
schulmedizinische alternative These zum „bösen Cholesterin“,
die man inzwischen öfter mal zu hören bekommt.
Was hat die „FLUIDITÄT“ einer Zellmembran mit dem „weicher machen“ einer Gefäßwand zu tun? Die Atherosklerose ist doch nicht durch eine Verhärtung der Zellmembran bedingt, sondern eben durch Ablagerungen dazwischen… Ich glaube, da werden zwei Größenordnungen durcheinandergebracht.
Gruß, Dennis
PS: Kannst Du Quellen für diese These angeben, würde mich mal interessieren.
wie gefährlich ist eine Kronararterienverkalkung bei normalem
Blutdurchfluss durch die Koronararterien ?
Das kann Dir niemand sagen. Das ist bei jeder Person anders.
Ein 50-jähriger Bekannter von mir ist sportlich (joggt 20
km)und fühlt sich fit. Das Belastungs-EKG ist in Ordnung.
Allerdings sind Cholesterinspiegel und Blutdruck erhöht.
Sind diese Verkalkungen Vorboten eines Herzinfarkts, oder
haben das nicht vielleicht viele Menschen ohne weitere
gesundheitliche Folgen ?
Abwarten, was kommt!
Der Cholesterinspiegel sagt gar nichts. Er ist nur wichtig bzw event. der Auslöser, wenn die Eltern bzw Familie durch Herzinfarkte geschädigt sind.
Ich habe nie geraucht. War nie dick. Hatte nie hohen Blutdruck. Hatte sehr viel Bewegung. Habe so gelebt, wie man es eigentlich sollte.
Beide Eltern an herzinfarkt gestorben. Ältere Schwester hatte zwei Herzinfarkte.
Und meiner kam, wie bestellt. Habe jetzt vier By-pässe.
Man muß immer abwägen, was zu tun ist. Entweder nimmt man Tabletten gegen zu hohen Blutdruck oder läßt es. Geht damit dem Risiko der Nebenwirkungen aus dem Weg.
Jeder Arzt empfiehlt was anderes.
An meiner parallen Behandlung Kardiologe-Hausarzt sehe ich, dass beide unterschiedlich behandeln möchten. Der eine sorgt sich mehr ums Herz, der andere um den Rest.
Der Hausarzt gibt nach.
hi,
2 Dinge sind unendlich: das Weltall und die menschliche Dummheit, wobei ich mir bei ersterem nicht so sicher bin… (Einstein)
Alle paar Wochen kommt die Diskussion über Cholesterin und mit ekelerregender Regelmäßigkeit die gleichen Argumente, dass Cholesterinerhöhung im Blut die Potenz födert etc.
Lest die alten Beiträge, ehe Ihr Cholesterinsenker verteufelt. Die Steigerung der Sterblichkeit in Relation zur KHK (coronarer Herzerkrankung) durch erhöhtes Cholesterin ist durch Studien belegt, ebenso die Verringerung der Sterblichkeit durch Cholesterinsenker.
Danke Branden
gruß synapse
Lest die alten Beiträge, ehe Ihr Cholesterinsenker verteufelt.
Ich verteufle keine Cholesterinsenker. Mich interessiert, bis zu welchem Ausmass eine erstmal absurd klingende These als wissenschaftlich dargestellt wird. Ist sie gut belegt und methodisch sauber, verdient sie Beachtung. Ist es der üblich Nonsense, kann man sie schon an Hand der mangelhaften Methodik entkräften.