Hallo,
ich würde mich freuen, wenn Ihr euch die Mühe machen könntet, den Beitrag durchzulesen und eure ojektive Meinung dazu Kund zu geben.
Vor etwa fünf Wochen wurde an meinem Gesicht im Backenbereich ein Peeling mit schwerwiegenden schädlichen Folgen vorgenommen.
Die Kosmetikerin, die dieses Peeling vorgenommen hat, kannte ich bereits von vorherigen Veränderungen an den Augenbrauen und war mit ihrer Arbeit bis dahin sehr zufrieden und nahm daher ihr günstiges Angebot gerne an.
Ein ärztliches Attest ist seit einigen Wochen im Gange und wir voraussichtlich nächste Woche fertiggestellt.
Nach dem, was mir der Arzt erklärt hat, hat die Kosmetikerin die unterste und wichtigste Hautschicht verletzt. Bei solchen kosmetischen Eingriffen werden normalerweise je 2 Hautschichten pro Behandlung entfernt, diese Kosmetikerin jedoch hat gleich 5 Hautschichten auf einmal entfernt. Die Folgen sind fünf Wochen andauernde sichtbare Wunden- oder Brandmalartige Flecken in Tennisballgröße auf jeder Backe.
Nach Diagnose des Arztes kann sich die Haut erst in 6 Monaten mehr oder weniger vollständig heilen. Ob die Haut wirklich jemals von selbst heilen kann ist ungewiss. Was aber auf jeden Fall zurückbleibt sind kratzerartige Mulden in der Haut, die durch zu starkes Eindrücken beim Peeling entstanden sind.
Ein Rechtsverfahren wird gerade eingeleitet. Da wir eine Rechtschutzversicherung haben, werden wir nichts scheuen und der Sache auf den Grund gehen.
Die Kosmetikerin hat zusätzlich noch in zwei weiteren Punkten inkompetent gehandelt.
Zum ersten hat sie versichert, dass die „Rötungen“ die durch das Peeling auftreten schon in sieben Tagen, bis zu einem wichtigen Termin wieder verheilt sind und ich bedenkenlos zwei Wochen nach der Behandlung in den Urlaub fliegen kann.
Zum zweiten hat sie keinerlei Hautproben entnommen, um zu sehen wie meine Haut darauf reagiert.
Ich habe mit der Lehrerin gesprochen, bei der diese Kosmetikerin ihre Qualifikation für solche Eingriffe erhalten hat und sie sagt folgendes:
Sie hätte solch eine Behandlung gar nicht erst in Betracht ziehen dürfen, wenn sie wusste, dass ich in zwei Wochen in den Urlaub fliege, da meine Haut nach der Behandlung (bei gutem Verlauf) mindestens 6 Wochen lang vor Sonneneinstrahlung geschützt werden müsste.
Noch hat sie gesagt, dass die Kosmetiker auf jeden Fall zuerst eine Hautprobe an irgend einer anderen Hautstelle entnehmen müsste um zu sehen, in welchem Maße sie mich behandeln kann. Und ob man 5 Schichten bei gutem Hauttyp auf einmal entnehmen könnte, wäre so oder so fraglich.
Die Folgen sind:
Ich kann mich seit Wochen nicht mehr unter den Freunden sehen lassen, bin sozial abgeschnitten, mein Urlaub war ruiniert, ich habe immernoch deutlich sichtbare Wunden, psychische Probleme (Bald auch mit Attest), muss mich immernoch vor Sonne schützen, kann die einfachsten Dinge wie Einkaufen, Kinder abholen nicht mehr erledigen usw…
Mich würde eure Objektive Meinung dazu interessieren. Wie erfolgsversprechend seht ihr diese Klage? Ist mit einer Entschädigungszahlung zu rechnen?
Denn zu entschädigen wäre hier wirklich viel. Ich mache gerade die vielleicht schlimmste Erfahrung meines Lebens durch.
Es würde mich freuen, wenn der/die eine oder andere seine Meinung dazu äußern könnte. Dankeschön
P.S: Die geschädigte ist die Schwester des Accountinhabers und ist auch per e-mail über mich erreichbar. Auch sind Fotos der Verletzungen wöchentlich dokumentiert und können nach Bedarf zugeschickt werden.