Kosten bei Still-Legung Riesterrente

Wenn man eine Riesterrente still legt - Laufzeit bisher 1-2 J. wie verhält sich das mit den Kosten ? …ist dann nichts mehr übrig, weil die Prov. Kosten ja z.B. auf 30 Jahre hochgerechnet wurde?..oder wird das neuberechnet?..in einigen Verträgen steht ja : Umlegung innerhalb der ersten 5 Jahre??..wenn man dann einen neuen Vertrag abschließt…waren die 3 Jahre vorher „umsonst“???

Hallo,

Wenn man eine Riesterrente still legt - Laufzeit bisher 1-2 J.
wie verhält sich das mit den Kosten ? …ist dann nichts mehr
übrig, weil die Prov. Kosten ja z.B. auf 30 Jahre
hochgerechnet wurde?..oder wird das neuberechnet?..in
einigen Verträgen steht ja : Umlegung innerhalb der ersten 5
Jahre??

bei Stilllegung erhält der Abschlussvertreter auch die restliche Provision nicht bzw. muss diese der Gesellschaft zurückerstatten.
Kosten ansonsten stehen in den Bedingungen.

…wenn man dann einen neuen Vertrag abschließt…waren
die 3 Jahre vorher „umsonst“???

Die Frage ist, warum sollte man einen neuen Vertrag abschließen?

Grüsse
A.

Mich würde einmal interessieren, warum Du die Riester stillegen willst. Übrigens meist Du mit stillegen kündigen oder beitragsfrei stellen?

Falls Du erwägst eine neue Riester abzuschließen und daher die alte zu kündigen, dann möchte ich Dir noch sagen, dass Du die Riester auch „transferieren“ kannst, also Guthaben vom alten auf den neuen umshiften kannst. Das kostet meist nur eine Bearbeitungsgebühr (50 - 100,- Euro).

Ob etwas raus kommt oder nicht . . . normalerweise muss die Riester, um zertifiziert zu werden, auch bei Kündigung in den ersten Jahren etwas auzahlen, soweit ich mich erinnere.

Und wegen der Provision musst Du Dir als Endkunde eh keine Gedanken machen.

Gruß

Andreas

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Und wegen der Provision musst Du Dir als Endkunde eh keine
Gedanken machen.

Wieso? Gerade als Endkunde sollte man sich Gedanken darüber machen. Alle anderen Beteiligten müssen ja nicht für sie aufkommen.

Grüße,
Sebastian

Und wegen der Provision musst Du Dir als Endkunde eh keine
Gedanken machen.

Wieso? Gerade als Endkunde sollte man sich Gedanken darüber
machen. Alle anderen Beteiligten müssen ja nicht für sie
aufkommen.

Mich würde jetzt einmal interessieren, ob Sie sich Gedanken darüber machen, wie es mit der Marge eines Warenhandels aussieht, wenn sie ein ausgepacktes, benutztes Gerät umtauschen oder Esswaren usw.

Aber mal davon abgesehen. Der Vermittler muss die Provision, die er erhalten hat abzüglich der bereits eingezahlten Beiträge (und davon den Provisionsanteil) zurückzahlen. In der Lebens- und Rentenversicherung in der Regel 5 Jahre. Das eine Versicherung mit Kosten verbunden ist, sollte der mündige Kunde ja wissen, nicht wahr?

Aber es macht eben nur einen Teil der Monatsrate aus.

Gruß

Andreas

Und wegen der Provision musst Du Dir als Endkunde eh keine
Gedanken machen.

Wieso? Gerade als Endkunde sollte man sich Gedanken darüber
machen. Alle anderen Beteiligten müssen ja nicht für sie
aufkommen.

Mich würde jetzt einmal interessieren, ob Sie sich Gedanken
darüber machen, wie es mit der Marge eines Warenhandels
aussieht, wenn sie ein ausgepacktes, benutztes Gerät
umtauschen oder Esswaren usw.

Wenn ich ein gekauftes Gerät umtausche, erhalte ich den vollen Kaufpreis inklusive Marge zurück. Falls die Marge einbehalten würde, wäre ich doch sehr an ihrer Höhe interessiert. Bei der vorzeitigen Kündigung eines Versicherungsprodukts werden die bereits gezahlten Kosten, die unter anderem eine Vertriebsprovision umfassen, nicht zurückerstattet, also ist ihre Höhe interessant.

Aber mal davon abgesehen. Der Vermittler muss die Provision,
die er erhalten hat abzüglich der bereits eingezahlten
Beiträge (und davon den Provisionsanteil) zurückzahlen. In der
Lebens- und Rentenversicherung in der Regel 5 Jahre. Das eine
Versicherung mit Kosten verbunden ist, sollte der mündige
Kunde ja wissen, nicht wahr?

Was ist dann das Problem, wenn der Kunde sich für diese Kosten interessiert bzw. sich über ihre Höhe ärgert? Gerade der konzentierte Kostenanfall (auch durch Provision) in den ersten fünf Jahren ist ja das Problem beim Wechsel. Diese Kosten, die normalerweise für die volle Vertragslaufzeit nur einmalig angefallen wären, fallen so überproportional für die verkürzte Laufzeit an.

Aber es macht eben nur einen Teil der Monatsrate aus.

Juchei, nicht das ganze Geld ist ohne adäquate Gegenleistung verschwunden, sondern nur ein Teil

Grüße,
Sebastian

Ich beende jetzt die Diskussion.

Aber es macht eben nur einen Teil der Monatsrate aus.

Juchei, nicht das ganze Geld ist ohne
adäquate Gegenleistung verschwunden, sondern nur ein Teil

Sie halten also die Beratung eines Kunden für eine nicht-adäquate Gegenleistung?

Mich interessieren zwei Dinge:

1.) Was machen Sie beruflich?
2.) Was machen Sie in diesem Forum?

Wir können diese Diskussion gerne auf dem E-Mail-Wege weiterführen, wenn Sie offen dafür sind auch andere Meinungen zu akzeptieren.

Gruß

Andreas

Sie halten also die Beratung eines Kunden für eine
nicht-adäquate Gegenleistung?

Die Beratung mag bei einem früzeitig gekündigten Vertrag mehr oder weniger adäquat gewesen sein. Letzteres liegt durchaus nahe. Ohnehin war von einer Beratung bisher nicht groß die Rede…? Die „Gegenleistung“ für entstandene Kosten wäre aus Sicht des Kunden in meinem oben genannten Sinn der erfolgreiche Verlauf der Versicherung bis zum Ende gewesen. Durch den frühen Abbruch hat er Kosten ohne Ertrag. Von der einstigen Beratung hat er nichts.

Ich meinte doch vor allem, dass es ein sehr legitimes Ansinnen eines Kunden ist, über die Vertriebsprovisionen eines Versicherers und die ihm dadurch entstehenden Kosten Bescheid zu wissen.

Wer beispielsweise eher nicht die teuersten Marken kauft, weil er nicht „für den Namen“ bezahlen möchte, möchte vielleicht auch bei seiner Versicherung unnötige Kosten vermeiden.

1.) Was machen Sie beruflich?

Ich bin Informatiker und arbeite an einem Forschungsinstitut. Ich betrachte also mich in Versicherungsfragen als relativ unvoreingenommener Verbraucher. Und Sie?

2.) Was machen Sie in diesem Forum?

Das gleiche wie alle anderen? Gelegentlich Fragen stellen, Fragen beantworten, wenn ich es kann, und manchmal auch in Diskussionen abschweifen?

Wir können diese Diskussion gerne auf dem E-Mail-Wege
weiterführen, wenn Sie offen dafür sind auch andere Meinungen
zu akzeptieren.

Ich ziehe es in der Regel vor, das Diskussionsforum nicht zu wechseln. Andererseits prophezeie ich ihr auch keine große Zukunft :smile:.

Mit freundlichen Grüßen,
Sebastian Seifert

Hallo Sebastian,

Sie halten also die Beratung eines Kunden für eine
nicht-adäquate Gegenleistung?

Die Beratung mag bei einem früzeitig gekündigten Vertrag mehr
oder weniger adäquat gewesen sein. Letzteres liegt durchaus
nahe. Ohnehin war von einer Beratung bisher nicht groß die
Rede…? Die „Gegenleistung“ für entstandene Kosten wäre aus
Sicht des Kunden in meinem oben genannten Sinn der
erfolgreiche Verlauf der Versicherung bis zum Ende gewesen.
Durch den frühen Abbruch hat er Kosten ohne Ertrag. Von der
einstigen Beratung hat er nichts.

Nun ob die einstige Beratung gut oder schlecht gewesen ist, kann ich nicht beurteilen. Viele Kunden lassen sich von einem neuen Vermittler unter irgendwelchen Versprechungen eine neue, „bessere“ Versicherung aufschwatzen und enden damit, nur Verluste gemacht zu haben.

Ich meinte doch vor allem, dass es ein sehr legitimes Ansinnen
eines Kunden ist, über die Vertriebsprovisionen eines
Versicherers und die ihm dadurch entstehenden Kosten Bescheid
zu wissen.

Damit bin ich vollkommen einverstanden und ich bin froh, dass mit den neuen Regelungen auch gesichert ist, dass alle Versicherer ihre Vertriebs- und Abschlußkosten offen legen MÜSSEN!

Als ich sagte, um die Provision des Vermittlers müsse sich der Kunde keine Gedanken machen meinte ich die Stornohaftung des Vermittlers. Diese kann dem Kunden schlichtweg egal sein. Um es zu verdeutlichen ich meinte er müsse sich um das Geld des Vermittlers keine Gedanken machen.

Wer beispielsweise eher nicht die teuersten Marken kauft, weil
er nicht „für den Namen“ bezahlen möchte, möchte vielleicht
auch bei seiner Versicherung unnötige Kosten vermeiden.

Auf der einen Seite ist das eine gute und richtige Einstellung. Auf der anderen Seite gibt es durchaus Vermittler, die sich sehr viel Mühe um ihre Kunden und deren Beratung und Betreuung geben. Im Gegensatz zu einer Direktversicherung haben die „großen Namen“ oftmals einen Vertriebsaussendienst, der Kosten verursacht, dafür aber eben auch eine Betreung bietet, die der Direktversicherer einfach nicht bieten kann.

1.) Was machen Sie beruflich?

Ich bin Informatiker und arbeite an einem Forschungsinstitut.
Ich betrachte also mich in Versicherungsfragen als relativ
unvoreingenommener Verbraucher. Und Sie?

Find ich gut. Ich bin Versicherungsvermittler mit Leib und Seele und arbeite in der Ausschließlichkeit für eine private Krankenversicherung in einem Konzernverbund.

2.) Was machen Sie in diesem Forum?

Das gleiche wie alle anderen? Gelegentlich Fragen stellen,
Fragen beantworten, wenn ich es kann, und manchmal auch in
Diskussionen abschweifen?

Find ich gut. Mein Vorschlag, das ganze auf dem E-Mailwege weiter zu führen bezog sich darauf, dass ich keine Lust hatte, hier einen Flamewar oder eine unsachliche Diskussion vom Zaune zu brechen, die zudem den Rahmen des Artikels sprengt.

Wir können diese Diskussion gerne auf dem E-Mail-Wege
weiterführen, wenn Sie offen dafür sind auch andere Meinungen
zu akzeptieren.

Ich ziehe es in der Regel vor, das Diskussionsforum nicht zu
wechseln. Andererseits prophezeie ich ihr auch keine große
Zukunft :smile:.

Siehe oben :smile:

Mit freundlichen Grüßen,
Sebastian Seifert

Viele Grüße

Andreas