Kosten Bilanz / GmbH

Hallo

seit Wochen bin ich auf der Suche nach den Kosten einer Bilanz für eine GmbH oder LTD (doppelte Bilanz D und UK)

kann mir jemand ein Berechnungsbeispiel nennen, ich hoffe es ist progressiv.

Alle Fibu Sachen werden von einem beschäftigten Mitarbeiter gemacht, der Steuerberater muss nur noch die Bilanz machen…

Danke Daniel

Gehen Sie mal ein paar Postings weiter nach unten
Hallo …

gehen Sie mal ein paar Postings weiter nach unten… dort werden Sie erstaunt feststellen, dass ein „daniel“ von dem für ihn tätigen StB und RA schreibt.

Hängen Sie sich ans Telefon und fragen Sie dort nach!

MfG
BEBOUB

Mein Lieber Freund,

ich möchte mal wissen was Ihnen über die Leber gekaufen ist.

Ja wir haben einen Steuerberater. Haben den nicht alle? In jedem Fall haben alle eine Möglichkeit einen zu haben.

Ich könnte jetzt mal wieder, EXTRA und nur für Sie, erklären wieso ich hier Frage. Eine Erklärung dafür gibt es.

Hallo Daniel,

von einem Berechnungsbeispiel als solches halte ich nicht viel. Am einfachsten ist es wirklich, Sie fragen Ihren Steuerberater nach einem „Angebot“ für die gewünschte Leistung.

Und anderen Leuten hier merkwürdige Dinge vorzuwerfen, finde ich nicht nett. Sie haben auf Ihre Frage wirklich schon ausführliche Antworten erhalten. Im Ergebnis hatte man Ihnen von der Ltd. abgeraten.

Hinsichtlich anfallender Kosten wenden Sie sich bitte vertrauensvoll mit dem gesamten Sachverhalt an den Steuerberater.

Es grüßt
Berta

Morgen Berta!

von einem Berechnungsbeispiel als solches halte ich nicht
viel.

Warum nicht?

Am einfachsten ist es wirklich, Sie fragen Ihren
Steuerberater nach einem „Angebot“ für die gewünschte
Leistung.

Nein am einfachsten ist mal eben hier im Forum zu fragen und das
hat er getan. Warum hier alle Steuerleute das Rumdrucksen anfangen
sowie mal nach Kosten gefragt wird ist mir schleierhaft.

Hinsichtlich anfallender Kosten wenden Sie sich bitte
vertrauensvoll mit dem gesamten Sachverhalt an den
Steuerberater.

Das hat ja nun mächtig weitergeholfen.

Gruß
Stefan

Hallo Stefan

dass die Steuerleute anfangen herumzudrucksen, mag evtl. an dem umfangreichen Recht der Gebührenordnung liegen.

http://www.gesetze-im-internet.de/stbgebv/index.html

Ich glaube nicht, dass man ohne den ganzen Sachverhalt mal eben die korrekte Gebühr aus dem Ärmel schütteln kann - vermutlich würde man insgesamt ganz schön falsch liegen.

Immerhin sind Steuerberater dazu da, genau solche Fragen mit ihren Mandanten zu klären. Und pauschal ausrechnen kann zumindest ich das nicht.

Ich fühle mich hier leider etwas OT, und entschuldige mich bei den übrigen Mitlesern.

Es grüßt
Berta

Kürzen wir die Diskussion doch einfach ab!
Hallo …

kürzen wir die Diskussion doch einfach ab.

Die Frage, „Was kostet die Bilanz“ lässt sich nicht so ohne weitere beantworten, weil zu viele Variablen vorhanden sind.

Auf http://www.steuerberater-direct.de findet man ein Rechenbeispiel mit etlichen Erläuterungen, das dürfte ausreichen, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

MfG
BEBOUB

Es wird langweilig…
… bitte hör auf.

Machst am Besten ne GmbH und ne Limited und schaust was nach 5 Jahren Laufzeit besser war. Vielleicht haste dann mal 2000€ Steuerberater gespart und kannst dir davon paar Studiengebühren bezahlen. Schaden würde es glaub kaum…

Hallo!

Die Kosten für eine Bilanz hängen meiner Erfahrung nach (bin auch Gründer mit GmbH) sehr stark vom Aufwand beim SB ab.
Wir werden für die Eröffnungsbilanz ca. 300 und für die 1. Jahresbilanz ca. 1.500 € bezahlen. Bei uns ist der Aufwand recht gering.
Ich würde empfehlen, mit einem SB, der öfter Gründungen betreut, einen Pauschalpreis auszuhandeln. Das gibt Sicherheit für die Finanzplanung und man kann so auch ganz gut mehrere SBs vergleichen. Diese Mühe würde ich mir machen, einmal hinsichtlich der Kosten und vor allem auch im Hinblick darauf, ob man zusammen passt. Das ist m.E. für die gemeinsame Zukunft genauso wichtig, wie der Preis.

Generell wundere ich mich ein wenig, weshalb gerade die Steuerberaterkosten bei Dir (so kommt es mir zumindest vor) so sehr im Mittelpunkt stehen. Das sind eigentlich rein finanziell gesehen Peanuts, wenn man die Kosten für Gehälter, Büromiete, Notar, Rechtsbeistand für die Erstellung des Gesellschaftervertrages u.s.w. als Vergleich heranzieht.
Der Steuerberater lief bei uns eher nebenbei. Wir haben uns drei Angebote machen lassen und insgesamt vielleicht 3-4 Stunden für die gesamte Entscheidungsfindung gebraucht.
Da war dann aber die Eröffnungsbilanz schon fast fertig…

Mein Tip: konzentriert Euch lieber auf Euer Business, als an jeder Ecke noch den letzten Euro sparen zu wollen. Ein vernünftiges Unternehmen kann einen normal berechnenden Steuerberater auf alle Fälle locker bezahlen…

Viel Erfolg!

Grüße,

Mathias

seit Wochen bin ich auf der Suche nach den Kosten einer Bilanz
für eine GmbH oder LTD (doppelte Bilanz D und UK)

kann mir jemand ein Berechnungsbeispiel nennen, ich hoffe es
ist progressiv.

Alle Fibu Sachen werden von einem beschäftigten Mitarbeiter
gemacht, der Steuerberater muss nur noch die Bilanz machen…

Danke Daniel

Abend Berta!

dass die Steuerleute anfangen herumzudrucksen, mag evtl. an
dem umfangreichen Recht der Gebührenordnung liegen.

Mag ja sein aber wenn die es nicht schaffen ein Beispiel zu
bringen wer soll es dann tun?
Hallo das ist euer Job nicht unserer.

http://www.gesetze-im-internet.de/stbgebv/index.html

Eure Bibel ich weiß.

Ich glaube nicht, dass man ohne den ganzen Sachverhalt mal
eben die korrekte Gebühr aus dem Ärmel schütteln kann -
vermutlich würde man insgesamt ganz schön falsch liegen.

Man kann es aber doch für ein Beispiel versuchen, was soll das?
Und noch ein mal, wenn du es nicht kannst wer soll es dann können?

Immerhin sind Steuerberater dazu da, genau solche Fragen mit
ihren Mandanten zu klären. Und pauschal ausrechnen kann
zumindest ich das nicht.

Neeeee, Steuerberater sind dazu da mich bei meinen Steuern zu beraten
aber nicht mich zu beraten wie die Gebühren ihres Standes aussehen!

Ich fühle mich hier leider etwas OT, und entschuldige mich bei
den übrigen Mitlesern.

Das mag wohl sein, nur ihr habt damit angefangen, da ihr überhaupt
nicht auf die Frage geantwortet habt.

Wenn ich meinen Kunden erzählen würde ich könne noch nicht mal
annähernd die Kosten schätzen, bring bitte erst mal 180€ mit und
dann schauen wir weiter, könnte ich meinen Laden zu machen!

Gruß
Stefan

Abend

Hilft dir das einfach mal was zu posten?

Lieber Stefan,

nein, es hilft dem Fragesteller.
Meine Antwort hatte eine gewisse pädagogische Komponente.
Der Fragesteller füllt das Forum dauerhaft mit gleichen Fragestellungen.
Einerseits wird das nicht vorhandene Wissen als absolut dargestellt, zusätzlich ist der Fragesteller nicht bereit sehr freundliche und hochwertige Antworten (wie von Herrn MM) zu akzeptieren oder darauf einzugehen.

Durch Provokation versuchte ich ein letztes Mal zum Nachdenken aufzurufen.

Keine Sorge, ich mache mir meine Gedanken beim Antworten.

Viele Grüße
JCK

Hallo Daniel,

ich seh grad, ich bin Dir die StBGebV noch schuldig geblieben.

Gehmers an.

FiBu und USt-VAn werden intern erledigt. Ich gehe davon aus, dass das Ergebnis davon für einen Jahresabschluss verwertbar ist; ich hatte auch schon Kandidaten, wo es einfacher (und damit billiger) war, alles nochmal neu reinzuklopfen, weil einfach zu viele Tretminen in der vorgelegten FiBu schlummerten.

Abschlussvorarbeiten und Inventur: Zeitgebühr; 19-46 € pro angefangene halbe Stunde. Wenn die FiBu tiptop abgestimmt und in einem verwendbaren Datenformat vorliegt, alle nötigen Nachweise zu den Salden der Bilanzkonten vorliegen, rechne ich mit etwa zwei Stunden. Also 76 - 184 €

Jahresabschluss: Gegenstandswert ist das Mittel zwischen berichtigter Bilanzsumme und Betrieblicher Jahresleistung. Im gegebenen Beispiel 200k Umsatz, 100k Gewinn (ohne die Bilanzsumme zu kennen) setze ich mal 150k an. Kostet 377 - 1.508 €

Anhang: Gegenstandswert w.o.; Kostet 75,40 - 452,40 €

Lagebericht: Gegenstandswert w.o.; Kostet 75,40 - 452,40 €

Die Steuererklärungen:

KSt: 270,80 - 1.083,20 €
GewSt: 135,40 - 812,40 €
USt: 64,60 - 516,80 €

Auslagenersatz lass ich weg und subsummiere ihn unter „Hintergrundrauschen“.

Damit haben wir eine Summe aller Mindestwerte von 1.074,60 € und eine Summe aller Höchstwerte von 6.701,20 €. In der Regel sollten die Mittelwerte der vorgegebenen Spannen nicht überschritten werden, falls kein besonderer Anlass vorliegt (z.B. umfangreiche Vorarbeiten zur Ermittlung der Zinsen für kurzfristige Verbindlichkeiten, die zu Dauerschuldzinsen umqualifiziert werden müssen; Klärung bedeutender Differenzen zwischen den vorgelegten USt-Voranmeldungen und der Jahreserklärung, die zu vielen fehlerhaft erfassten Einzelvorgängen führt etc. etc.). Wenn wir jetzt also gradaus den Mittelwert hernehmen, kommen wir bei 3.887,90 € für das ganze Abschlusspaket raus. Entspricht etwa 4-7 Manntagen, das kann passen.

Zum Vergleich jetzt eine Ltd mit Betriebsstätte in D:

Alle Positionen bleiben gleich, außer eventuell den Positionen „Anhang“ und „Lagebericht“ - was das HGB hier verlangt, weiß ich nicht. Dazu kommen die Aufwendungen, die für den Abschluss nach UK-Recht für den Briefkastensitz dort notwendig sind. Das dürfte mindestens der Betrag sein, der unter den Positionen „Anhang“ und „Lagebericht“ für die GmbH aufgeführt ist.

So dass man als Fazit festhalten darf:

(1) Der Vorschuss, den der StB angefordert hat, liegt ganz gut im Zielbereich
(2) Es wäre für mich ein wenig überraschend, wenn die Ltd., die ja für D auch Steuerbilanz und Steuererklärungen machen muss, billiger wegkäme.

Schöne Grüße

MM

Hallo Matthias,

für mich spielt dieser Faktor eine extreme Rolle. Wir haben kaum Kosten . Lohnkosten sind ein Witz da wir nur 400€ Kräfte oder ab und zu im tiefen Osten (Russland) ein paar Leute in den Highs beschäftigen.
Die Miete ist im Moment auch uninteressant, wir leben in einem Dorf und das Gebäude welches wir im Moment inne haben ist von der insolventen Gemeinde für 1,50/m gemietet…

Die Steuerberaterkosten sind aus meiner Sicht ein extremer Punkt. Ich sehe mich dank der Rechnung von Herrn MM nun auch darin bestätigt, und (zur Info) werde auch nicht mehr danach fragen.

VIELEN DANK ALLEN FÜR DIE ANTWORT!

Wo du gerade dabei bist:

Würde es preisliche einen wesendlichen Unterschied machen, wenn es sich um ein Einzelunternehmen und keine GmbH handeln würde?

Grüße,
Sebastian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Würde es preisliche einen wesendlichen Unterschied machen,
wenn es sich um ein Einzelunternehmen und keine GmbH handeln
würde?

Ja. Einzelunternehmen kostet auf jeden Fall weniger. Nicht bloß wegen des Gebührenrahmens (Anhang und Lagebericht zum Abschluss fallen weg, ESt kostet weniger als KSt), sondern auch, weil letztlich innerhalb des gegebenen Rahmens nach Zeitaufwand kalkuliert wird, und der ist bei einem Abschluss für ein Einzelunternehmen bei sonst gleichen Bedingungen viel niedriger.

Schöne Grüße

MM