Hallo liebe Experten,
Ein Kind wird dem Kieferorthopäden vorgestellt, weil seine Mutter sich Sorgen über die Zahnlücke macht. Das Kind ist über den Vater bei der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Bei der Vorstellung wird das Kärtchen eingelesen, dann die Diagnostik (Röntgen usw.) durchgeführt. Anschließend teilt der Arzt der Mutter mit, die Zahnfehlstellungen solcher Art sind rein kosmetisch zu behandeln und daher von der Krankenkasse nicht bezahlt. Die Eltern sollten sich daher überlegen, ob sie die Behanldung tragen können. Zum Abschied verspricht der Arzt einen Kostenvoranschlag, welcher auch ein paar Tage später per Post eintrifft.
Nachdem die endgültige Summe der Behandlung nun fest steht, verzichten die nicht so toll vermögenden Eltern auf die Behandlung und unterschreiben den Kostenvoranschlag nicht.
Eine Woche später flattert die Rechnung für die Diagnostik ins Haus, die die Eltern angeblich privat zu zahlen haben.
Frage eines Nicht-Experten: Warum muss die Diagnostik privat gezahlt werden? Denn erst nach der Diagnostik konnten ja die Stufe der Zahnfehlstellung und die Notwendigkeit einer medizinischen Behandlung festgestellt werden. Man kann ja von der Mutter nicht erwarten, dass sie ein Experte in Sachen Kieferorthopädie ist, wie auch wäre es seitens des Arztes unseriös zu behaupten, allein vom bloßen Anblick der Zähne her, das ganze wäre privat zu zahlen.
Wie sollte man in diesem Fall vorgehen?
Vielen Dank