Kosten für externe Buchhaltung

Moin Moin,

was kostet es etwa, wenn man eine Buchhaltung mit ca. 500 Buchungen pro Monat auslagert. Einzelaufstellung z.B.:

  • 200 Ausgangsrechnungen
  • 20 Eingangsrechnungen
  • 100 Lastschrift-Zahlungseingänge
  • 100 Überweisungs-Zahlungseingänge
  • 80 sonstige Buchungen

Rechnungstellung bleibt im Hause, Daten werden elektronisch übergeben. Debitoren-Buchhaltung soll aber extern vergeben werden, inkl. Inkasso.

Was gibt es evtl. zu beachten?

Alles Gute wünscht
Michael

hi,

beim steuerberater sicher nach gebührentabelle, würde mal 6/10tel der buchführungsgebühr tippen.
zu lesen: § 33 Abs. 1 StBGebVO. dazu tabelle C.

also, jahresumsatz prüfen und dann mal hier rechnen:

http://home.t-online.de/home/mundorf.stb/stbgebv/tab…

von der vollen gebühr die dann angezeigt wird sagen wir 60-100% dazu noch portopauschale von 20,- EUR zzgl. umsatzsteuer im monat.

beim buchführungsbüro in der regel nach vereinbarung, die nehmen aber auch die gebührenverordnung als anhaltspunkt…

mfg vom

showbee

Hi Showbee,

beim steuerberater sicher nach gebührentabelle, würde mal
6/10tel der buchführungsgebühr tippen.
zu lesen: § 33 Abs. 1 StBGebVO. dazu tabelle C.

also, jahresumsatz prüfen und dann mal hier rechnen:

http://home.t-online.de/home/mundorf.stb/stbgebv/tab…

danke für die schnelle Antwort. Es geht also nach Umsatz und nicht nach Anzahl der Buchungen? Seltsam, sind 10 Buchungen a 1000 Euro nicht viel einfacher als 1000 Buchungen a 10 Euro?

von der vollen gebühr die dann angezeigt wird sagen wir
60-100% dazu noch portopauschale von 20,- EUR zzgl.
umsatzsteuer im monat.

Also bei sagen wir mal 30.000 Euro Umsatz/Monat wären das in etwa:

1.16*(6*70/10+20) ~ 72 Euro/Monat?

Kann ich kaum glauben, kommt mir zu wenig vor, jedenfalls wenn keine Zusage dabei ist, die Daten in einem bestimmten Format zu bekommen. Würde der Preis etwa auch gelten, wenn man mit 500 Buchungen auf Papier a 40 Euro ankommt? Alleine für’s Erfasen braucht man dann doch schon mehr Arbeitszeit als die ganze Buchhalung dann kostet. Von der (teilweise) manuellen Zuordnung der Zahlungseingänge zu den Rechungen mal ganz zu schweigen.

Alles Gute wünscht
Michael

Hallo Michael,
warum fragen Sie nicht direkt an der Quelle?
Hier ist eine Webadresse mit angeschlossenem Forum:
http://www.wilhelm-data.html

Wer selbst nicht dieses Geschaeft betreibt oder seine Buchhaltung ausgelagert hat, kann Ihre Fragen nicht beantworten.
Jeder Bilanzbuchhalter kalkuliert erst einmal seinen Mindeststundensatz, den er nicht unterschreiten darf, um ueberhaupt existieren zu koennen. Und fuer Sie muss diese Auslagerung guenstiger sein, als selbst eine festkraft dafuer einzustellen.
So weit die Theorie.
In der Praxis zaehlen Angebotseinholung und Referenzen ueberpruefen.
Gruss, Petersen

Also bei sagen wir mal 30.000 Euro Umsatz/Monat wären das in

etwa:

1.16*(6*70/10+20) ~ 72 Euro/Monat?

Kann ich kaum glauben,…

hi micha,

stimmt, denn zur berechnung der monatspauschale nach VO wird der jahresumsatz genommen! also bei 30.000 Umsatz mtl. —> bemessungsgrundlage = 360.000 EUR

–> 10/10 = volle gebühr ist 353,–

nun kommt der spielraum des § 33 StBGebVO ins spiel, also 20-120% der vollen gebühr je monat.

hier kommt nun der aufwand ins spiel, den du zutreffend beschrieben hast. ich würde wie gesagt auf 6-8/10 tippen (hier berliner umland und ohne deine buchführung zu sehen).

also sagen wir 70% x 353 = 247,10 + pauschale für post & telekomm 20 EUR (max. 15% des nettoentgelts)

= 267,10 + 42,74 (Ust) = 309,84 EUR FÜR JEDEN MONAT.

ein buchführungsbüro rechnet zwar nicht nach StBGebVO, aber es kennt sie, also wird sie deine buchführung auch für 200 - 400 EUR im monat machen.

mfg vom

showbee

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Hi Showbee,

= 267,10 + 42,74 (Ust) = 309,84 EUR FÜR JEDEN MONAT.

ok, das klingt schon realistischer. Danke auch!

Alles Gute wünscht
Michael