Kosten für Führerschein

… und was ist zu empfehlen???

Moien!

So langsam „weicht“ meine Frau auf, daß ich nun bald meinen Führerschein machen kann für Motorräder!

Da kommen dann aber reichlich Fragen!

Ich möchte keine ganz „schwere“ Maschine haben, sondern so bis ca. 250ccm, daß ich so bis 140 fahren kann…

Kenne die neuen Führerschein nicht…welchen bräuchte ich denn da und was kostet der ungefähr???

Was für Motorräder sind denn so zu empfehlen in der „Gewichtsklasse“… meine bevorzugte Marke ist eigentlich Yamaha oder Honda…

Kommt zufällig jemand aus dem Raum Frankfurt?? Ich wohne in Hattersheim und suche dann nen großen Motorradhändler…

Dankäää schon mal für viiiieelllee Tipps!

Bernd

Hi Bernd,

was die Kosten angeht kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, da mein Lappen schon ne Weile zurückliegt (wobei ich ja noch den „großen“ machen musste!!). Was ich so von Leuten höre die ihn frisch haben, so um die 2 Riesen.

So langsam „weicht“ meine Frau auf, daß ich nun bald meinen
Führerschein machen kann für Motorräder!

Wieso weicht deine Frau auf, Du willst doch den Schein!?
Vielleicht kribbelts Ihr noch selber in den Fingern, wenn sie mal mit Dir mitgefahren ist, wäre nicht die erste! ;o)

Da kommen dann aber reichlich Fragen!

Also los:

Ich möchte keine ganz „schwere“ Maschine haben, sondern so bis
ca. 250ccm, daß ich so bis 140 fahren kann…

Wieso nur so ne kleine. Mit einem gewissen Maß an Hubraum und Leistung bist Du sicherer unterwegs als mit einem humbraum- und damit durchzugsschwachen Teil. (denke an die Überholmanöver!).
Ein riesen Teil muß es ja nicht sein aber so um den halben Lieter is immer angebracht und mehr wie 34 PS darfst in der ersten Zeit ja eh nicht. Aber danach sind so um 50-60 Pferdchen bestimmt ratsamer um entspannt fahren zu können. (meine Meinung!)

Kenne die neuen Führerschein nicht…welchen bräuchte ich
denn da und was kostet der ungefähr???

Gibt nur noch einen, also A. (ersten zwei Jahre mit 34 PS, Kosten wie gesagt, weiss ich net)

Was für Motorräder sind denn so zu empfehlen in der
„Gewichtsklasse“… meine bevorzugte Marke ist eigentlich
Yamaha oder Honda…

Weiß ich jetzt auch nicht in der Klasse aber ne Suzi gs500, Yamaha xj600 oder ne Kawasaki er5 sind schnucklige Einsteiger Bikes. schau doch mal bei http://www.motorradonline.de/ im Katalog, da gibt´s bestimmt was, was dir gefällt (und deiner frau)

Kommt zufällig jemand aus dem Raum Frankfurt?? Ich wohne in
Hattersheim und suche dann nen großen Motorradhändler…

Nee, sorry :frowning:

Dankäää schon mal für viiiieelllee Tipps!

Bitteeeeeeeeeeeeee gern geschehen !!

greetings
mat

p.s: viel glück und spaß beim schein machen

Hi Bernd,

der Lappen kostet zwischen 1200 und 1600 DM und es kommt auch darauf an wieviel Stunden du brauchst.

Aus meiner Erfahrung sage ich dir kauf dir ein grösseres Motorrad
lieber sofort weil wenn erst klein und dann gross(was die meisten tun) ist es im nachhinein die teuere variante.

Gruß Anno

was die Kosten angeht kann ich Dir leider nicht weiterhelfen,

da mein Lappen schon ne Weile zurückliegt (wobei ich ja noch
den „großen“ machen musste!!). Was ich so von Leuten höre die
ihn frisch haben, so um die 2 Riesen.

So langsam „weicht“ meine Frau auf, daß ich nun bald meinen
Führerschein machen kann für Motorräder!

Wieso weicht deine Frau auf, Du willst doch den Schein!?
Vielleicht kribbelts Ihr noch selber in den Fingern, wenn sie
mal mit Dir mitgefahren ist, wäre nicht die erste! ;o)

Da kommen dann aber reichlich Fragen!

Also los:

Ich möchte keine ganz „schwere“ Maschine haben, sondern so bis
ca. 250ccm, daß ich so bis 140 fahren kann…

Wieso nur so ne kleine. Mit einem gewissen Maß an Hubraum und
Leistung bist Du sicherer unterwegs als mit einem humbraum-
und damit durchzugsschwachen Teil. (denke an die
Überholmanöver!).
Ein riesen Teil muß es ja nicht sein aber so um den halben
Lieter is immer angebracht und mehr wie 34 PS darfst in der
ersten Zeit ja eh nicht. Aber danach sind so um 50-60
Pferdchen bestimmt ratsamer um entspannt fahren zu können.
(meine Meinung!)

Kenne die neuen Führerschein nicht…welchen bräuchte ich
denn da und was kostet der ungefähr???

Gibt nur noch einen, also A. (ersten zwei Jahre mit 34 PS,
Kosten wie gesagt, weiss ich net)

Was für Motorräder sind denn so zu empfehlen in der
„Gewichtsklasse“… meine bevorzugte Marke ist eigentlich
Yamaha oder Honda…

Weiß ich jetzt auch nicht in der Klasse aber ne Suzi gs500,
Yamaha xj600 oder ne Kawasaki er5 sind schnucklige Einsteiger
Bikes. schau doch mal bei http://www.motorradonline.de/ im
Katalog, da gibt´s bestimmt was, was dir gefällt (und deiner
frau)

Kommt zufällig jemand aus dem Raum Frankfurt?? Ich wohne in
Hattersheim und suche dann nen großen Motorradhändler…

Nee, sorry :frowning:

Dankäää schon mal für viiiieelllee Tipps!

Bitteeeeeeeeeeeeee gern geschehen !!

greetings
mat

p.s: viel glück und spaß beim schein machen

hi bernd,

ich bin „frischling“ und habe den lappen erst im mai gemacht, also mit knappen 2000 klötzen kannst du schon rechnen… du bräuchtest Klasse A begrenzt, das heisst du darfst max 34 PS fahren allerdings nur die ersten zwei jahre, danach kannst du den schein umschreiben lassen (hast damit dann Klasse A unbegrenzt)und darfst alles fahren. ich fahre eine 500er kawasaki und das ist eigentlich keine „schwere“ maschine. sie fährt jetzt gedrosselt max. 145 und wenn sie offen ist (60 PS) etwa 180.

ich habe mein bike von www.bikemarkt.de und habe einen fachkundigen bekannten mitgenommen, um mir das bike anzusehen. ich bin bis jetzt zufrieden…

in diesem sinne drück ich dir die daumen und alles gute für den lappen

gruss snaiper

schließemich an!

Aus meiner Erfahrung sage ich dir kauf dir ein grösseres
Motorrad

Da schließe ich mich an. Mit einer 500’er mit 34 PS oder so bist Du gut und sicher auf der Piste. Ich hatte die CB500 von Honda, ein sehr friedliches und wartungsarmes Teil. 54 PS offen. Würde ich immer wieder empfehlen!

bye
>Micha

Hi und einen „bikergruss“
die 250 ccm sind keine Grenze!
entweder Du beschränkst Dich auf 125 ccm… (würde ich nicht tun)
oder Du machst den „normalen“ Motorradführerschein… der schlägt mit etwa 2000 bis 2500 DM ins Portemonnaie ein!
Je nach Lebensalter darft Du damit bis 34 PS oder „offen“ fahren!
Mach erstmal Deinen Führerschein, und wenn DU dann tatsächlich etwas anderes als die vertraute Fahrschulmaschine kaufen magst, wende Dich an ein Motorradfahrerforum!
Die Kollegen sind normalerweise sehr hilfsbereit!
Viele Grüsse nach Hatterschm!
Ulli, die derzeit eine 600er Bandit fährt!!!

Dankäää an alle…
werde dann erstmal Führerschein machen und mich dann auch vom Fahrlehrer mal beraten lassen … der sollte es ja wissen ;o)))

Mein Motorradhändler wird mir da sicherlich auch helfen…vielleicht kommt dann wirklich gleich ne 500…

Bernd

Vergesst nicht den Direkteinstieg!’
Hallo,

zu den Kosten, Bikes usw. wurde schon genug und auch korrektes gesagt, da will ich gar nix schreiben

ABER:

ich hab 2 - 3 mal gelesen, dass Du am Anfang nur 34 PS fahren darfst …

RICHTIG, wenn Du unter 25 bist
FALSCH wenn Du 25 und älter bist! Denn da gibts den sog. Direkteinstieg, d.h. Du musst den Führerschein nur auf ner „schwereren“ Maschnie machen, dann kannste Leistungsunbegrenzt losdüsen …

Keep slidin’

Walter

STOP!
Nie den Fahrlehrer fragen!
Die werden dir immer einreden, dass du ja noch gar nicht richtig fahren kannst und das du eh noch mehr Fahrstunden benötigst!
Gehe zu einer Fahrschule und sage von Anfang an, dass du nicht mehr Fahrstunden als XX machen möchtest.

Gut wenn du über 25 bist dann mach gleich den grossen!!!
Lohnt sich echt!

Ich habe mir gerade einen Ducati Monster 600er gekauft!
Meiner Meinung nach das schönste was es gibt! Jeder schaut dir nach dreht sich um fragt dir Löcher in den Bauch…das Teil ist der Hammer schlechthin! Ausser das Vmax ist mit 150 sehr knapp gehalten, aber bis zu den 150 zieht das Gerät ganz ordentlich! Macht einfachh Spasssssss

Nie den Fahrlehrer fragen!
Die werden dir immer einreden, dass du ja noch gar nicht
richtig fahren kannst und das du eh noch mehr Fahrstunden
benötigst!
Gehe zu einer Fahrschule und sage von Anfang an, dass du nicht
mehr Fahrstunden als XX machen möchtest.

bin ja net senil ;o))) frag den nur welches Motorrad am Besten ist ;o))))

Gut wenn du über 25 bist dann mach gleich den grossen!!!
Lohnt sich echt!

Ich habe mir gerade einen Ducati Monster 600er gekauft!
Meiner Meinung nach das schönste was es gibt! Jeder schaut dir
nach dreht sich um fragt dir Löcher in den Bauch…das Teil
ist der Hammer schlechthin! Ausser das Vmax ist mit 150 sehr
knapp gehalten, aber bis zu den 150 zieht das Gerät ganz
ordentlich! Macht einfachh Spasssssss

Wo kann man sich das Teil denn im Netz mal ansehen??? Ich will ja eigentlich ein Gefährt was schnell aus de Pötte kommt, aber net schnell fahren muß…

Bernd

Also ich muss dazu sagen, dass ich erst 19 bin! Demnach habe ich lange überlegt welches Bike ich mir holen werde!
Zur Auswahl standen r6 yamaha (mein sicherer Tod)
250er von Aprillia (Rennhobel)
Supermoto von KTM (hacken ohne Ende!)

Naja, was soll ich sagen! Wahrscheinlich hat in letzter minute noch das erwachsenwerden angefangen :wink:!

Und es war die richtige Entscheidung!
Ich habe für das Bike 8500 DM hingelegt, und habe dafür eine fast neue (5000km) Ducati Monster bekommen!

Bilder gibts unter www.ducati.de www.bikepics.com oder einfach mal bei www.google.de die Stickwörter Ducati Monster galerie eingeben.

Das Bike sieht halt Pervers Geil aus (Sorry aber is so!!). Jeder guckt schon blöd wenn man sagt, dass man eine Ducati fährt, und wenn sie das Ding erst sehen sind dem Neid keine Grenzen gesetzt!
Das absolute Showbike :wink: Sie hat einen Sound (WOW!!!) tiefer Bass!!! Wirklich ein Traum!!

Gut man muss aber auch die NAchteile erwähnen:
Soll sehr hohe Inspektionskosten haben! Weiss ich nicht habs ja gerade erst gekauft. Die Intervalle betragen hier immer 10000km also mehr als beim Japaner! Da muss meistens schon nach 5000km eine Inspektion gemacht werden.
Die Dinger sind Tourenmotorräder, Stadt macht echt keinen Spass!!! Der erste Gang geht bis 50kmh unter 20kmh fahren bedeutet schleifende Kuplung! Kann echt nervig werden! Das Gerät muss immer erst mal langsam eingefahren werden bis die Engine schön warm ist, dann kanns los gehen. Die Kurvenlage ist auch beschränkt, mann setzt schnell mit den Auspuffrohren auf.
ICh bezeichne das Bike mal als eine rasige Italienering, nicht einfach aber ein Schmuckstück!
Ducati ist der Ferari unter den Bikes!

Less dir mal bei www.dooyoo.de die Fahrberichte durcht.
Ich wohne in der Nähe von Bad Homburg wenn du willst kannst du dir das Bike mal anschauen.

Nie den Fahrlehrer fragen!
Die werden dir immer einreden, dass du ja noch gar nicht
richtig fahren kannst und das du eh noch mehr Fahrstunden
benötigst!
Gehe zu einer Fahrschule und sage von Anfang an, dass du nicht
mehr Fahrstunden als XX machen möchtest.

Wenn ich soetwas lese, bin ich kurz davor, meine gute Erziehung zu vergessen !! Das ist völliges Klischee-Denken was Du hier präsentierst ( Hast wohl schlechte Erfahrungen mit Deiner Fahrschule gemacht. Anders kann ich mir Deine Aussage nicht erklären ).
Fakt ist, daß es sich heutzutage kaum eine Fahrschule erlauben kann, Stunden „abzuzocken“. Die Schüler sind nicht dumm und merken, wenn sie übers Ohr gehauen werden sollen und wandern ab. Klar, es gibt auch „schwarze Schafe“ und mit Sicherheit auch dumme Schüler…aber i.d.R. sind Fahrschulen an der Tagesordnung, die vernünftig beraten und schnellstmöglich ausbilden, um die Kosten gering zu halten. ( Was wäre das auch für ein Ruf, wenn es hieße "Bei Fahrschule XY dauert es echt lange und teuer ist es auch noch ).
Wenn ein Fahrlehrer der Meinung ist, die Zahl der Fahrstunden reicht nicht aus, dann aus Gründen der Verkehrssicherheit und nicht um Kohle zu machen !!

Jörg

Hi!

Ich möchte mich hierzu mal kurz äußern.
Als ich 1990 meine FS 1a und 3 machte, ging ich zur Fahrschule mit den kleinsten Autos und den niedrigsten Raten mit einer Theorieausbildungsstätte in der Nähe.
Dort sagte ich, ich wolle den FS 1a und 3 machen und werde nur die Pflichtstunden absolvieren.
Das lief bestens, ich bestand beim ersten mal (ich konnte fahren seit ich 14 war) und Kritik seitens der Fahrschule gab es lediglich verhalten.

Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, daß seitens der Fahrschulen sehr häufig Stunden „geschunden“ wurden. Schon 1988 - 1992 waren Gesamtkosten von DM 3.000 - 3.500 üblich. Und das ist absolut unsinnig, denn in anderen Ländern kostet der Führerschein 50 Dollar. Und wo uns unsere vielgerühmte umfangreiche Fahrausbildung führt, darf ich mir tagtäglich auf der Straße ansehen.

Hier kassieren nur wieder gewisse Zünfte ihre althergebrachten Besitzstände ab.
Daher sollte man das deutsche Fahrschulsystem grundlegend refomieren und straffen.

Übrigens: gestern fuhr ein scharfer Fahrschulwagen an mir vorbei: ein Porsche 911 Carrera 4, aktuelles Modell.
Ist das sinnvoll?

Grüße,

Mathias

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Hi!

Ich möchte mich hierzu mal kurz äußern.
Als ich 1990 meine FS 1a und 3 machte, ging ich zur Fahrschule
mit den kleinsten Autos und den niedrigsten Raten mit einer
Theorieausbildungsstätte in der Nähe.
Dort sagte ich, ich wolle den FS 1a und 3 machen und werde nur
die Pflichtstunden absolvieren.
Das lief bestens, ich bestand beim ersten mal (ich konnte
fahren seit ich 14 war) und Kritik seitens der Fahrschule gab
es lediglich verhalten.

Aber nicht jeder fährt vorher jahrelang „schwarz“ und braucht dementsprechend mehr Stunden. Auch ist nicht jeder gleich talentiert ( und wer überhaupt kein Talent hat, sollte es meiner Meinung nach auch wirklich sein lassen…aber wer gibt schon gerne zu, daß er kein Talent hat. Hier fehlt es teilweise an Einsicht…es kommt zu Meinungsverschiedenheiten und die Ausbildung wird in einer anderen Fahrschule fortgesetzt…bis das Geld aufgebraucht oder die Prüfung endlich bestanden ist *gg* )

Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, daß seitens der
Fahrschulen sehr häufig Stunden „geschunden“ wurden. Schon
1988 - 1992 waren Gesamtkosten von DM 3.000 - 3.500 üblich.

Wer den Eindruck hat, daß während seiner Ausbildung Stunden „geschunden“ werden und nichts dagegen unternimmt, ist selber Schuld. Außerdem ist es hinterher immer einfach zu behaupten, man wäre ja viel weniger Stunden ausgekommen. Wie gesagt, es gibt auch schwarze Schafe, wo wirklich nur abgezockt wird. Ich möchte aber mal behaupten, daß dieser Anteil an Fahrschulen verschwindent gering ist. Wenn man wirklich an eine dieser Fahrschulen gerät, sollte man sofort wechseln…das ist jederzeit problemlos möglich. Auch wenn Fahrschulinhaber gerne etwas anderes erzählen. Im Extremfall würde ich dazu raten, einen Anwalt einzuschalten ( ups, geht jetzt ein wenig am Thema vorbei, aber ich denke, es sollte einfach mal gesagt werden )

Und das ist absolut unsinnig, denn in anderen Ländern kostet
der Führerschein 50 Dollar.

Findet denn in diesen besagten Ländern eine vergleichbare Ausbildung statt ?? :wink:

Und wo uns unsere vielgerühmte
umfangreiche Fahrausbildung führt, darf ich mir tagtäglich auf
der Straße ansehen.

Ich auch :wink: Der Fahrlehrer kann nur Wissen vermitteln und versuchen, den Schüler für bestimmte Sachen zu sensibilisieren. Mehr können wir nicht tun. Wir können den Schülern keinen Stecker in den Hinterkopf stecken und sie „umprogrammieren“. Wie weiter oben schon erwähnt, ist es natürlich auch eine Frage von Talent. Es gibt wirklich einige Leute, die besser nie fahren sollten und es trotzdem tun, weil sie irgendwie durch die Prüfung gekommen sind…ist mir auch ein Graus…rege ich mich auch drüber auf…aber ändern kann ich es nicht.
Der zweite große Faktor ist mangelnde Einsicht…Einsicht z.B. warum da jetzt ein Tempolimit ist…warum es überhaupt Tempolimits gibt…warum da oder dort Überholverbot ist. Ein Raser, der sich über Gesetze und Verordnungen hinwegsetzt, tut dies nicht aus Unwissenheit…er tut dies ganz bewusst, weil er nicht einsieht, daß gerade ER sich daran halten soll. Man kann als Fahrlehrer versuchen, dem entgegenzuwirken…aber die Erfolgsquote ist sehr sehr gering.

Daher sollte man das deutsche Fahrschulsystem grundlegend
refomieren und straffen.

Ich bin auf Deine Vorschläge äußert gespannt :wink:

Übrigens: gestern fuhr ein scharfer Fahrschulwagen an mir
vorbei: ein Porsche 911 Carrera 4, aktuelles Modell.
Ist das sinnvoll?

Das ist ein guter Werbeträger ( die Konkurrenz schläft nicht )…außerdem, wer sagt denn, daß Fahrlehrer privat auch immer mit ´nem Golf TDI fahren möchten :wink:
Ein Porsche ( bzw. überhaupt ein Sportwagen ) ist nur ein kleines „Bonbon“ für die Fahrschüler ( für 2-3 Fahrstunden). Die „normale“ Ausbildung findet auch mit „normalen“ Fahrschulfahrzeugen statt.

Grüße

Jörg

Tach !

Ich möchte mich hierzu mal kurz äußern.
Als ich 1990 meine FS 1a und 3 machte, ging ich zur Fahrschule
mit den kleinsten Autos und den niedrigsten Raten mit einer
Theorieausbildungsstätte in der Nähe.
Dort sagte ich, ich wolle den FS 1a und 3 machen und werde nur
die Pflichtstunden absolvieren.
Das lief bestens, ich bestand beim ersten mal (ich konnte
fahren seit ich 14 war) und Kritik seitens der Fahrschule gab
es lediglich verhalten.

Aber nicht jeder fährt vorher jahrelang „schwarz“ und braucht
dementsprechend mehr Stunden. Auch ist nicht jeder gleich
talentiert ( und wer überhaupt kein Talent hat, sollte es
meiner Meinung nach auch wirklich sein lassen…aber wer gibt
schon gerne zu, daß er kein Talent hat. Hier fehlt es
teilweise an Einsicht…es kommt zu Meinungsverschiedenheiten
und die Ausbildung wird in einer anderen Fahrschule
fortgesetzt…bis das Geld aufgebraucht oder die Prüfung
endlich bestanden ist *gg* )

Es ist nicht notwendig, irgendein Talent außer 2 Augen, 3-4 Gliedmaßen wie Arme und/oder Beine sowie ein Mindestmaß an sozialer Kompetenz mitzubringen.

Hier wird nur abgezockt, ganz ähnlich wie in den anderen Handwerkssparten auch. Man fröhnt in D nach wie vor dem Zünftewesen.
Und das treibt die Preise.
Mir kann niemand ernsthaft erzählen, daß man im Schnitt 30 Stunden benötigt, um ein modernes Automobil lenken zu lernen.

Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, daß seitens der
Fahrschulen sehr häufig Stunden „geschunden“ wurden. Schon
1988 - 1992 waren Gesamtkosten von DM 3.000 - 3.500 üblich.

Wer den Eindruck hat, daß während seiner Ausbildung Stunden
„geschunden“ werden und nichts dagegen unternimmt, ist selber
Schuld. Außerdem ist es hinterher immer einfach zu behaupten,
man wäre ja viel weniger Stunden ausgekommen. Wie gesagt, es
gibt auch schwarze Schafe, wo wirklich nur abgezockt wird. Ich
möchte aber mal behaupten, daß dieser Anteil an Fahrschulen
verschwindent gering ist. Wenn man wirklich an eine dieser
Fahrschulen gerät, sollte man sofort wechseln…das ist
jederzeit problemlos möglich. Auch wenn Fahrschulinhaber gerne
etwas anderes erzählen. Im Extremfall würde ich dazu raten,
einen Anwalt einzuschalten ( ups, geht jetzt ein wenig am
Thema vorbei, aber ich denke, es sollte einfach mal gesagt
werden )

Das ist unrealistisch.
Meistens zieht ,man die Sache doch mit einem unguten Gefühl durch und ist später schlauer.

Und das ist absolut unsinnig, denn in anderen Ländern kostet
der Führerschein 50 Dollar.

Findet denn in diesen besagten Ländern eine vergleichbare
Ausbildung statt ?? :wink:

Das Ergebnis scheint mir dasselbe zu sein.
Die deutsche Ausbildung halte ich für eher unterdurchschnittlich. Das beweist allein schon das Fahrkönnen eines normalen Führerscheinabsolventen.
Man bringt ihnen bei, wie man brav 30 und 50 fährt, aber im ersten Winter scheppert es dann erst mal.
Hier werden doch nur Schlafmützen gezüchtet.
Der durchschnittliche FS-Absolvent muß doch erst mal fahren lernen. Daher kann man die Sache gleich in 10 PPflichtstunden abhandeln mit mehr Fokus auf Fahsicherheitstrainings als auf das korrekte Erkennen einer 30er Zone.
Und das zum halben Preis (der dann immer noch über der Schmerzgrenze läge).

Und wo uns unsere vielgerühmte
umfangreiche Fahrausbildung führt, darf ich mir tagtäglich auf
der Straße ansehen.

Ich auch :wink: Der Fahrlehrer kann nur Wissen vermitteln und
versuchen, den Schüler für bestimmte Sachen zu
sensibilisieren. Mehr können wir nicht tun. Wir können den
Schülern keinen Stecker in den Hinterkopf stecken und sie
„umprogrammieren“.

Es würde schon reichen, wenn man ihnen einen realistischen Fahrstil versuchen würde, zu vermitteln.

Wie weiter oben schon erwähnt, ist es
natürlich auch eine Frage von Talent. Es gibt wirklich einige
Leute, die besser nie fahren sollten und es trotzdem tun, weil
sie irgendwie durch die Prüfung gekommen sind…ist mir auch
ein Graus…rege ich mich auch drüber auf…aber ändern kann
ich es nicht.

Klar, die gibt es.
Warum tut Ihr dann nichts dagegen und züchtet weiterhin Oberlehrer??

Der zweite große Faktor ist mangelnde Einsicht…Einsicht z.B.
warum da jetzt ein Tempolimit ist…warum es überhaupt
Tempolimits gibt…

Dioe Einsicht fehlt mir bei 80% der außerstädtischen Limits allerdings auch…

warum da oder dort Überholverbot ist.

Das lernt man irgendwann…

Ein
Raser, der sich über Gesetze und Verordnungen hinwegsetzt, tut
dies nicht aus Unwissenheit…er tut dies ganz bewusst, weil er
nicht einsieht, daß gerade ER sich daran halten soll. Man kann
als Fahrlehrer versuchen, dem entgegenzuwirken…aber die
Erfolgsquote ist sehr sehr gering.

Ihr züchtet nicht etwa Raser, sondern vornehmlich Penner.
Das ist das Problem.
Um ein mitdenkender Verlkehrsteilnehmer zu werden, der „mitschwimmt“ und aufpasst, musste ich erst mal ein paar Jahre außerhalb der Fahrschule üben und den Mist vergessen, den man mir dort erzählt hatte.

Daher sollte man das deutsche Fahrschulsystem grundlegend
refomieren und straffen.

Ich bin auf Deine Vorschläge äußert gespannt :wink:

s.o.:

  • 10 Pflichtstunden, sonst nichts. Übungsstunden nur auf Wunsch.
  • kein stundenlanges Herumgegurke in der Zone 30, sondern Fahrtechniktraining und Autobahn als Schwerpunkt.
  • Mindestens zwei echte Stunden zusammenhängend.
    Gesamtdauer maximal 3 Wochen, Gesamtkosten maximal 1.500 DM pro Klasse.

Übrigens: gestern fuhr ein scharfer Fahrschulwagen an mir
vorbei: ein Porsche 911 Carrera 4, aktuelles Modell.
Ist das sinnvoll?

Das ist ein guter Werbeträger ( die Konkurrenz schläft nicht
)…außerdem, wer sagt denn, daß Fahrlehrer privat auch immer
mit ´nem Golf TDI fahren möchten :wink:
Ein Porsche ( bzw. überhaupt ein Sportwagen ) ist nur ein
kleines „Bonbon“ für die Fahrschüler ( für 2-3 Fahrstunden).
Die „normale“ Ausbildung findet auch mit „normalen“
Fahrschulfahrzeugen statt.

…und der Fahrschüler finanziert dem Fahrlehrer über völlig überhöhte Preise den 911er.
Toll…

Ich fahre mittlerweile ganz gut Porsche, obwohl ich für DM 2.300 Klasse 1 und 3 auf einem Peugeot 205 D gemacht habe.
Da juckt mich dieses Bonbon eigentlich nicht.

Grüße,

Mathias

Tach Mathias

Setz Dich mal 2 Wochen von morgens bis abends mit in einen Fahrschulwagen und mach Dir mal selbst ein Bild…dann würdest Du auch sehen, daß Deine Ausführungen und Vorschläge zwar in der Theorie gut klingen aber in der Praxis ( bis auf wenige Ausnahmen) nicht durchführbar sind.
Ach ja, eine Deiner Theorien würde ich gerne weiterdenken…die mit dem Talent. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, müssen ja wohl nur die körperlichen und geistigen Voraussetzungen da sein, um eine bestimmte Tätigkeite auszuführen. Hmmm…vielleicht sollte ich meinen Job an den Nagel hängen und ´ne Gesangskarriere starten…einen Mund zum singen hab ich ja…oder Profi-Tennis ( Arme und Beine hab ich nämlich auch )…wow, was sich auf einmal für Möglichkeiten ergeben…wer braucht schon Talent für irgendetwas ?

Auf Deine anderen Aüßerungen möchte ich garnicht weiter eingehen. Du scheinst offensichtlich nicht zu wissen, was wirklich in Sachen Fahrausbildung abläuft. Ich denke daher, es ist besser, die Diskussion zu beenden. Wie soll man vernüntig diskutieren, wenn dem Gegenüber der nötige Background fehlt ??

Grüße

Jörg

Hi!

Setz Dich mal 2 Wochen von morgens bis abends mit in einen
Fahrschulwagen und mach Dir mal selbst ein Bild…dann würdest
Du auch sehen, daß Deine Ausführungen und Vorschläge zwar in
der Theorie gut klingen aber in der Praxis ( bis auf wenige
Ausnahmen) nicht durchführbar sind.

Ich sitze 300km täglich im Schnitt im Auto. Das reicht schon um zu sehen, daß das, was Ihr in der Fahrausbildung macht, Käsekram ist.

Ach ja, eine Deiner Theorien würde ich gerne weiterdenken…die
mit dem Talent. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, müssen
ja wohl nur die körperlichen und geistigen Voraussetzungen da
sein, um eine bestimmte Tätigkeite auszuführen.

Was das Autofahren betrifft, ja. Das ist keine große Geiostesleistung. Wir stilisieren es nur dazu hoch.
Halbiere den Schilderwald, schaffe alle sinnlosen V-Limits ab, baue alle Autobahnen 8-spurig aus und die Sache wird noch viel viel einfacher zu beherrschen.

Hmmm…vielleicht sollte ich meinen Job an den Nagel hängen und
´ne Gesangskarriere starten…einen Mund zum singen hab ich
ja…oder Profi-Tennis ( Arme und Beine hab ich nämlich auch
)…wow, was sich auf einmal für Möglichkeiten ergeben…wer
braucht schon Talent für irgendetwas ?

Singen oder Leistungssport ist, wie teilweise der Begriff schon vermuten lässt, LEISTUNG.
Ein Auto zu fahren ist eine relativ anspruchslose weitgehend automatisierte (mit etwas Erfahrung) Handlung.
Der Vergleich hinkt also.

Auf Deine anderen Aüßerungen möchte ich garnicht weiter
eingehen. Du scheinst offensichtlich nicht zu wissen, was
wirklich in Sachen Fahrausbildung abläuft. Ich denke daher, es
ist besser, die Diskussion zu beenden. Wie soll man vernüntig
diskutieren, wenn dem Gegenüber der nötige Background fehlt ??

Das ist eine äußerst dümmliche Reaktion die noch dazu von einem äußerst mangelhaften Diskussionsstil zeugt.
Wem die Argumente ausgehen, der zweifelt die Kompetenz des Gesprächsüartners an. Altes Muster - langweilig.

Daher bin ich damit einverstanden, die Diskussion hier abzubrechen.
Mich kannst Du ja ohenhin nicht mehr ausnehmen und meinen Bruder schicke ich nach Bozen in die Fahrschule, für 800 Mark…

Grüße,

Mathias