Kosten für Gründung einer GmbH

Abend Martin!

daher Kosten für mich.
Ansonsten OK!

Nein. Es geht hier um eine Auszahlung, nicht um Kosten. Auch
nicht beim Gesellschafter.

Ja theoretisch, buchhaltungstechnisch hast du Recht aber die
Wirklichkeit sieht doch anders aus (das lernt man in BWL
gell).
Wenn jemand eine eigene kleine GmbH gründet, dann sind die 25k
weg.

tach,

versuche mal zusammenzufassen:

die 25T, die ich auf mein gmbh konto einzahle sind also kosten - o.k. dann haben wir jetzt 25T bisher

wenn ich jetzt dann die 25T nehme und ware kaufe, dann sind das ja nochmal kosten - o.k. jetzt sinds schon 50T an kosten

ich versuch jetzt schon die ganze zeit rauszufinden wo mein rechenfehler ist, da ich aus 25T einlage 50T kosten produziert habe

habs mit t-konten probiert, komme aber auf keine lösung

ansonsten hab ich auch noch keine gmbh gegründet, weiss aber trotzdem etwas bescheid, da ich ein paar berate

und mein zahnarzt hat auch noch keine kronen, und mir trotzdem eine verpasst, mit der ich sehr zufrieden bin

ansonsten sollte man das beantworten der fragen im entsprechenden bereich den fachleuten, wie z.b. hier MM überlassen - das ist der sinn von WWW - alles andere verwirrt die fragesteller nur und lässt solche einfache geschichten wie hier ausufern…

gute nacht

inder

Abend!

ansonsten sollte man das beantworten der fragen im
entsprechenden bereich den fachleuten, wie z.b. hier MM
überlassen - das ist der sinn von WWW - alles andere verwirrt
die fragesteller nur und lässt solche einfache geschichten wie
hier ausufern…

Nur hat keiner der Fachleute bis jetzt gesagt was es kostet.
Warum beantwortet ihr die Frage nicht einfach?

Solange ihr nichts sagt laß es mich doch einfach tun, ich habe zwar
nur praktische Erfahrung aber besser wie nichts.

gute nacht

Dir auch
Stefan

Nochmal Abend Martin!

Ja du hast Recht, ich benutze manchmal Begriffe aus der BWL mehr so
wie sie im Sprachgebrauch genutzt werden. OK, ist nicht korrekt
allerdings ist es fraglich womit einem Existensgründer ohne BWL
Ausbildung eher gedient ist.

Beschreibe doch bitte einmal mit welchen Kosten (in Euro) er rechnen
muß, bis jetzt habe ich davon noch nichts gelesen.
Was kostet denn eine Eröffnungsbilanz, die monatliche Fibu, die
Lohnbuchhaltung, die Bilanz, die Gründung.

Was geschieht mit den 25k die ich eingezahlt habe? Werden die nicht
für laufende Kosten genutzt? Wozu sind sie dann da?

Irgendwie redet ihr mächtig um den heißen Brei aber was es kostet
wisst ihr nicht oder?

Gruß
Stefan

Servus,

Beschreibe doch bitte einmal mit welchen Kosten (in Euro) er
rechnen
muß, bis jetzt habe ich davon noch nichts gelesen.

Dann lies einfach nochmal, was ich geschrieben habe:

Gründung einer 25k€-Einmann-GmbH einschließlich Notar, Registergericht, Veröffentlichung und aller Beratungskosten allermindestens 2, eher 4 k€.

die monatliche FiBu

aus den Gründen, die ich bereits erklärt habe, etwa das Doppelte der FiBu für ein Einzelunternehmen mit der gleichen Aktivität. Ungefähr 70 bis 1.300 €, abhängig vom Jahresumsatz (= Gegenstandswert gem. StBGebV), vom Umfang und vom anfallenden Aufwand.

die Lohnbuchhaltung,

genau gleich viel wie bei einem Einzelunternehmen. Abhängig von der Zahl der Arbeitnehmer etwa 5 - 10 €/Monat und Arbeitnehmer.

Jahresabschluß und Steuererklärungen ungefähr 700 - 6.150 €, je nach Gegenstandswert und Aufwand.

Kurz: Mit den vorhandenen Angaben kann man tatsächlich bloß das sagen, was ich bereits vor einiger Zeit gesagt habe: FiBu, Abschluß und Steuererklärungen sind einen guten Schluck teurer als bei einem Einhzelunternehmen gleicher Aktivität - das wars dann schon.

Was geschieht mit den 25k die ich eingezahlt habe? Werden die
nicht
für laufende Kosten genutzt? Wozu sind sie dann da?

Tschä: Wenn ich davon z.B. 8.000 € für Investitionen in Anlagevermögen brauche, 4.000 € für Raumkosten in einer Anlaufphase ohne Erträge und 12.000 € für Personal in einer Anlaufphase ohne Erträge, dann reicht der Betrag halt nicht für das, was mich die GmbH als solche kostet.

Wenn ich mein rund laufendes Einzelunternehmen durch die GmbH fortführen lasse, wäre es ein ziemlicher Schmarren, das eingezahlte Stammkapital als verloren zu betrachten.

Wenn ich als Dienstleister nichts über das Unternehmen weiß, für das ich die FiBu klopfen und den Abschluss zimmern soll, kann ich nicht sagen, für welches Geld ich das tun kann.

Daß man über die Steuerbelastung nichts sagen kann, hat Camilla bereits erläutert.

Und was nun? Warum sollte der Anschein erweckt werden, die Frage ließe sich in der vorliegenden Form genauer beantworten?

Schöne Grüße

MM

Abend Martin!

Beschreibe doch bitte einmal mit welchen Kosten (in Euro) er
rechnen
muß, bis jetzt habe ich davon noch nichts gelesen.

Dann lies einfach nochmal, was ich geschrieben habe:

Ich hab alle deine Postings nochmal gelesen aber diese Zahlen habe
ich nirgens sonst entdecken können.

Daß man über die Steuerbelastung nichts sagen kann, hat
Camilla bereits erläutert.

Nu komm schon, genauso wie man sagt „5 - 10 €/Monat und Arbeitnehmer“
kann man sagen ca. x% Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer je nach
Hebesatz (bei mir sind es 40,21%, Herzogenrath).
Allerdings wenn eine GmbH (One Mann Show) in den ersten Jahren Steuern
zahlen muß hat man kein wirkliches Problem mehr.

Aber OK, OK, ich geb auf. Wir sind zwar hier in Existensgründung und
nicht in BWL oder Steuern, trotzdem scheint die korrekte
Buchhalter-nomenklatur wichtiger zu sein wie die Existensgründung.

Der Ausgangsposter hatte gefragt was für Kosten habe ich bei der
Gründung einer GmbH und welche Kosten fallen monatlich an. Er ist
Student und zahlt natürlich die 25k Stammkapital von seinem BAFÖG
so das er lediglich ein wenig weniger Liquidität hat.
Hallo?! Ich hatte auch schon in dem Alter mit der Selbständigkeit
gespielt und die damals 50k DM waren die Hürde. Das mir hinterher
Anteile der GmbH gehören ist doch Spaß, die Kohle muß erstmal auf
den Tisch um ruhig schlafen zu können. Auch wenn der Begriff
Buchhalterisch falsch ist, es kostet (er muß es haben) erstmal 25k €.
Diese 25k müssen auf das Konto der GmbH und sind bei mir weg, das tut
weh.

Können wir soweit noch konform gehen?

Die GmbH zahlt nun von den 25k, 2k Gründung und 100/Monat Fibu/Lohn
und 1k Bilanz. Das heißt nach einem Jahr hat die GmbH noch
20.800€. Warum sollte das schlimm sein?

Umsätze und Kosten (Gehälter, etc. ) sind da natürlich nicht berücksichtigt,
danach war auch nicht gefragt, da man sich das sehr schnell selbst
ausrechnen kann (der Gründer hat einen Plan und hat Vorstellungen
über Umsatz und Gehalt aber nicht über die Nebenkosten).

Falls es schiefgeht mit der GmbH wird das gesamte Geld weg sein.

Geht es gut mit der GmbH so bekommt er nach ca. 3 Jahren so langsam
sein Geld zurück (mit Zinsen und Zinseszins). Natürlich waren
buchhalterisch die 25k dann niemals weg aber er hatte sie auch nicht
mehr (das Dilemma der Liquidität). Und 25k€ als reine Liquiditätsfrage
zu betrachten bei einem Studenten halte ich für fragwürdig. Zumindest
bei mir war es so, das meine Stammkapitaleinlage nicht mal so auf
einem Konto rumlag.

Gruß
Stefan

Hi!

Wo blätterst du die 25.000 Euro hin?

Auf das Konto der GmbH.

Als Kosten?

Entscheidend ist, dass bei Gründung der GmbH ein Stammkapital
von 25.000 Euro nachgewiesen werden kann (Stichwort:
Eröffnungsbilanz -> Eigenkapital). Das ist alles.

Nee, ganz so einfach ist das eben nicht.

Nun, ich sehe das so:

Max Mustermann gründet eine Ein-Personen-GmbH.

Er nimmt 25.000 Euro von seinem privaten Giro-Konto und packt es auf das Konto der GmbH. Mit Gründung der GmbH weist das Unternehmen ein Eigenkapital von 25.000 Euro auf, in diesem Falle als Barmittel auf dem Geldkonto. Entsprechend sieht die Eröffnungsbilanz aus. Und Max Mustermann, Gläubiger der GmbH, setzt sich selbst als Geschäftsführer ein.

Sind bisher irgendwo „Kosten“ aufgetreten? Ich meine, nein.

Nun kommt aber eine ganze Reihe von Leuten und Institutionen ins Spiel: Notar, Amtsgericht, Steuerberater, IHK usw. usw. Und alle halten die Hand auf. Das macht, wie ich in anderen Beiträgen gelernt habe, Gründungskosten in Höhe von 2.000 bis 4.000 Euro. Die muss die GmbH nach Eingang entsprechender Rechnungen bezahlen. Also fließen jetzt 4.000 Euro vom Geldkonto der GmbH ab.

Das sind nun wirklich „Kosten“ - aber die sind ja auch durch entsprechende Rechnungen belegt.

Die GmbH hat nun noch 21.000 Euro auf dem Konto und bereits das erste Mal am Eigenkapital geknabbert.

Max Mustermann will als Geschäftsführer ja auch leben. Also gewährt er sich selbst ein Gehalt. Sagen wir mit Lohnnebenkosten pro Monat 7.000 Euro. Das geht vom Geldkonto ab.

Nach drei Monaten ist die GmbH runter auf 0 - das Eigenkapital ist verzehrt, die GmbH ohne weitere Sicherheiten zahlungsunfähig. Entweder schießt Max Mustermann aus seinen privaten Mitteln nach, oder er kann die GmbH wegen Insolvenz dichtmachen.

So verstehe ich es.

Jetzt wüsste ich aber gerne, wieso die 25.000 Euro zum Zeitpunkt der Einlage Kosten darstellen?
Kosten sind im o.g. Beispiel für mich
a) die Gründungskosten, belegt durch Rechnungen
b) die Lohnkosten, belegt durch Gehaltsnachweise

Aber die Einlage?

Grüße
Heinrich

Morgen Heinrich!

Du hast natürlich Recht. Ob sich der GF allerdings direkt 7000€ gönnt
wage ich zu bezweifeln. In der Anfangsphase einer GmbH sind
die GF Gehälter eher sehr gering (da noch keine Einnahmen der GmbH
existieren).

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, ist die Tatsache, dass es bei
einem 23 jährigen Stundent erstmal egal ist, ob er 25000€ Kosten hat
oder 25000€ investieren muß. Na klar ist da ein wesentlicher
Unterschied aber er nimmt nicht mal eben das Geld von seinem Konto,
da ist nicht soviel Geld. Zu behaupten es schmälert nur seine
Liquidität halte ich für Unsinn, er muß es beschaffen mit einem hohen
Risiko das es später weg ist. Alle mit denen ich während des
Studiums zusammen war, einschließlich meiner einer, hätten das nicht
gekonnt. Ich glaube nicht das dies heute so anders ist.

Desweiteren würde ich die Investition von 25k€ in eine OnMannShow
als extremes Risikokapital bezeichnen und nicht damit rechnen sie
zurück zu bekommen. Wenn es klappt kann man sich immer noch freuen.

Gruß
Stefan

Hi Tovan!

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das hier schon mal jemand erwähnt hat: ich wollte Dich nur mal darauf hinweisen, dass man ja inzwischenh in Deutschland auch mit der englischen Rechtsform der Limited gründen kann.Ein Hauptunterschied ist ja, dass man theoretisch nur ein Stammkapital von einem Euro braucht(ist natürlich unrealistisch, weil man für die laufenden Kosten natürlich viel mehr braucht und für die Gründung). Es ist dann praktisch so, dass Du dein Gründungskapital selbstbestimmen kannst.
Für nähere Infos empfehle ich Dir mal ein Forum, wo dieses Thema diskutiert wird: forum.foerderland.de und das dazugehörige Portal: [url]www.foerderland.de[/url]

Ich hoffe ich konnte Dir mit dieser Info vielleicht eine neue Persepktive eröffnen :smile:

Gruß Silke

Hi,

[die Ltd.]

Vorsicht mit einer allzu pauschalen Anpreisung einer Ltd.

siehe: http://jam.uttx.net/ihk-ltd.pdf (857 kB)

mfg Ulrich

englische Ltd.
Hallo,

bei der englischen Ltd. muss beachtet werden, dass diese in England im „Handelsregister“ eingetragen wird und somit englisches Recht neben dem deutschen Recht gilt. Besonders wichtig die Haftung! Die Gläubiger können sich nach meinem Wissenstand den Ort des Rechtsstands „aussuchen“. Folglich kann man auch in England verklagt werden.

Ausserdem ist jedes Jahr auch ein englischer Jahresabschluss zu erstellen.

Man braucht quasi einen ständigen Vertreter in England, der sich um die Rechte und Pflichten der Ltd. kümmert.

Unbedingt vorher beraten lassen!

Grüßle Soni

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Soni,

[mit Zustimmung gesnipt]

Unbedingt vorher beraten lassen!

So ist es. Leider ist eine qualifizierte Beratung bei den 24 Stunden online Gründungen wohl eher unwahrscheinlich bis unmöglich.

siehe als schlechtes Beispiel: http://www.go-limited.de/preise/preise-und-agb.html

Ein Gründer, der als einziges Argument die scheinbar niedrigen Kosten anführt und sich über die Folgen einer derartigen Selbständigkeit nicht bewußt ist, der sollte die Finger von der Ltd. lassen.

mfg Ulrich