Kosten für Gründung einer GmbH

Hallo,

mit welchen Kosten muss ich bei Gründung einer GmbH rechnen?
Und welche Kosten fallen monatlich an und wie hoch sind diese?
(Mal von den offensichtlichen Dingen, wie Löhne, Miete der Geschäftsräume, Strom, Steuern, diversen Versicherungen abgesehen.)

Wo kann man die genaue Höhe ggf erfragen.

Vielen Dank bereits im Voraus

MfG
thovan

Wo kann man die genaue Höhe ggf erfragen.
Vielen Dank bereits im Voraus

Zu beachten wäre auch, dass eine GmbH-Gründung in England viel billiger ist.

Abend!

mit welchen Kosten muss ich bei Gründung einer GmbH rechnen?

25.000 €

Und welche Kosten fallen monatlich an und wie hoch sind diese?

0 €

(Mal von den offensichtlichen Dingen, wie Löhne, Miete der
Geschäftsräume, Strom, Steuern, diversen Versicherungen
abgesehen.)

Was soll da noch übrig bleiben, vieleicht noch einen Steuerberater
für die Buchhaltung/Gehaltsabrechnungen/Bilanz und gut ist. Eine
Existensgebühr gibt es nicht.

Gruß
Stefan

Abend!

mit welchen Kosten muss ich bei Gründung einer GmbH rechnen?

25.000 €

*klugscheißermodus ein*

die 25000 euro sind die notwendige Kapitaleinlage und somit keine Kosten, sondern Eigenkapital.

Gründungskosten sind lediglich der Notarvertrag und die Kosten für die Eintragung im HR. Evtl. auch die Kosten für die Erstellung der Eröffnungsbilanz.

Wer allerdings hierbei schon sparen muss, der sollte erst garnicht daran denken eine GmbH zu gründen.

Und mit der Gründung in England: Finger weg, weil die Kosten wirklich Kosten sind und ins Unbedachte steigen können.

gruss
local

Abend!

mit welchen Kosten muss ich bei Gründung einer GmbH rechnen?

25.000 €

*klugscheißermodus ein*
die 25000 euro sind die notwendige Kapitaleinlage und somit
keine Kosten, sondern Eigenkapital.

Letztendlich muß ich es hinblättern also ist es bei mir weg, daher
Kosten für mich.
Ansonsten OK!

Gründungskosten sind lediglich der Notarvertrag und die Kosten
für die Eintragung im HR. Evtl. auch die Kosten für die
Erstellung der Eröffnungsbilanz.

Die eine GmbH natürlich aus dem Eigenkapital bezahlt.

Wer allerdings hierbei schon sparen muss, der sollte erst
garnicht daran denken eine GmbH zu gründen.

Das hat nix mit sparen zu tun, die GmbH trägt natürlich die
Gründungskosten!

Also 25.000€ Kosten und davon wird auch die Gründung bezahlt.

Und mit der Gründung in England: Finger weg, weil die Kosten
wirklich Kosten sind und ins Unbedachte steigen können.

Sprach ich irgendwo von England?

Gruß
Stefan

Hi!

Letztendlich muß ich es hinblättern also ist es bei mir weg,
daher
Kosten für mich.

Wo blätterst du die 25.000 Euro hin?

Mir hat ein Wirtschaftsrechtler vor gar nicht allzu langer Zeit gesagt, dass dies eine typische und nicht auszurottende Legende im Zusammenhang mit der Gründung einer GmbH ist. Nirgendwo müsse ein Betrag von 25.000 Euro hinterlegt werden, schon gar nicht bei einem Amtsgericht für die Handelsregistereintragung.

Entscheidend ist, dass bei Gründung der GmbH ein Stammkapital von 25.000 Euro nachgewiesen werden kann (Stichwort: Eröffnungsbilanz -> Eigenkapital). Das ist alles.

Wird das Stammkapital im Laufe der Zeit verbraucht oder, wie manche Witzbolde es ankündigen, gleich nach Gründung der GmbH wieder rausgezogen („ich leihe mir 25.000 Euro von einem Kumpel, gründe eine GmbH und gebe das Geld dann meinem Kumpel zurück“), dann ist die GmbH pleite. Ein Weitermachen kann dann schon als Insolvenzverschleppung ausgelegt werden.

Und jetzt zurück zur Ausgangsfrage:
Wo blätterst du die 25.000 Euro hin?

Antwort wäre nett! :wink:

Grüße
Heinrich

Hi,
wozu eine GmbH? Welchen Nutzen versprichst Du Dir davon?
Michael

Morgen,

die 25000 euro sind die notwendige Kapitaleinlage und somit
keine Kosten, sondern Eigenkapital.

Letztendlich muß ich es hinblättern also ist es bei mir weg,
daher
Kosten für mich.

Das ist doch Unsinn. Du zahlst 25TEUR ein und erhälst einen GmbH-Anteil im - hoffentlich - Mindestwert von 25TEUR zurück. Dein persönliches Vermögen bleibt also gleich, alleine Deine persönliche Liquidität dürfte sich verringert haben. Oder hälst Du den Kaufkurs einer Aktie ebenfalls für „Kosten“?:wink:

Also 25.000€ Kosten und davon wird auch die Gründung bezahlt.

Quatsch. Zu den 25TEUR kommen natürlich noch die tatsächlichen Gründungskosten dazu als Liquiditätsvernichter:wink: Du solltest also schon mit 27TEUR losmarschieren …

Nebenbei: Regelmäßige Kosten sind die Jahresabschlusskosten. Weiterhin müssen die Änderungskosten einkalkuliert werden, da jeder Aufnahme neuer Gesellschafter o.ä. eine notarielle Änderung des Gesellschaftsvertrags voraussetzt.

Grüße
Jürgen

1 „Gefällt mir“

Zu beachten wäre auch, dass eine GmbH-Gründung in England viel
billiger ist.

Na ja, die Mindestkapitaleinlage beträgt zwar bei einer PLC nur ein Pfund, so gesehen hast Du schon recht. Nur muss man auch sehen, dass die laufenden Kosten einer nach englischem Recht gegründeten Gesellschaft mitunter sehr hoch sein können. Außerdem ist der Verwaltungsaufwand nicht gerade gering. Insbesondere dann nicht, wenn Du -und das ist in aller Regel der Fall- Mittelspersonen in England benötigst, die die dortigen Behördengänge übernehmen und die erforderlichen Unterschriften leisten.
Noch problematischer dürfte aber sein, dass die englischen Rechtsformen aufgrund ihrer extrem begrenzten Haftung gegenüber den Glübigern der Gesellschaft nicht immer in der besten Verhandlungsposition gegenüber Kreditgebern stehen dürften. Zumindest hier in Deutschland werden diese Rechtsform noch mit erheblicher Skepsis betrachtet - Europarecht hin oder her.

Servus Heinrich,

ich klink mich mal an dieser Stelle ein:

Im Fall einer Bargründung (Sachgründung, ggf. ganz ohne Bares, ist nicht ohne Fußangeln und würde die Sache hier unnötig aufblähen) müssen die 25 k€ - im Beispiel, bei mehr als einem Gesellschafter tuns auch weniger - der GmbH nachweislich bei der Gründung als Geld zur Verfügung stehen. Insofern also „hingeblättert sein“.

Das hat allerdings, das ist richtig, weder mit Kosten noch mit Aufwand das Geringste zu tun. Wenn ich meiner Nachbarin diesen Betrag zur Verfügung stelle und damit in ein vielversprechendes Projekt von ihr als „Stiller“, als Partner oder wieauchimmer einsteige, brauch ich zwar die Liquidität, aber es sind für mich zu diesem Zeitpunkt Kosten/Aufwendungen von genau Null entstanden.

Wenn ich das Geld nicht habe, ist allerdings Essig sowohl mit der GmbH aus dem vorgelegten Fall als auch mit der Beteiligung bei der Nachbarin in meinem Fall - den ich einführe, damit das Konzept von der „eigenen Rechtsperson“ der GmbH ein bissel greifbarer wird (neenee, nich die Nachbarin greifen!). Heißt: Wenn ich mir - was bei einer Investitionsplanung mindestens so wichtig ist wie die Rentabilität von et janze - einen Liquiditätsplan bastle, muss ich die 25 k€ dringend berücksichtigen. Aber nicht als Kosten, sondern - aus der Sicht des Gesellschafters - als Auszahlung. Wer im Fall der Einmann-GmbH nicht beide Vermögensspären, Gesellschafter (eventuell noch = angestellter Geschäftsführer) und Gesellschaft, berücksichtigt, läuft Gefahr, sich fürchterlich in die Tasche zu lügen.

Was die Gründungskosten einer 25-k€-Einmann-GmbH betrifft: 2 k€ halte ich für - je nach Sachlage, vor allem im Kontext anfallenden Beratungskosten, der Bedarf ist offenbar da - für ungefähr die Hälfte dessen, was sinnvollerweise - jetzt aus der Sicht der GmbH - anzusetzen ist. Diese Kosten entstehen zusätzlich zu denen, die beim sinnvollerweise als Referenz angesetzten Einzelunternehmen da sind. Und die Aufwendungen, die der GmbH in diesem Zusammenhang erwachsen, sind in jedem Fall „verloren“, sie bekommt sie von niemandem wieder, selbst wenn man sie als „Mantel“ weiterverscherbelt.

Soll heißen: Die Form der GmbH muss auf irgendeine Weise im Vergleich zum Einzelunternehmen den Ertrag bringen, der innerhalb kürzester Zeit diesen Aufwand deckt.

Für die laufenden Kosten (externe FiBu monatlich, extern erledigte Abschlüsse und Steuererklärungen jährlich) etwa das Doppelte der entsprechenden Beträge ansetzen, die für ein vergleichbares Unternehmen anfallen, wenns als Einzelunternehmen geführt wird.

Warum so viel? Die Einmann-GmbH wird in der Regel durch ihren Gründer/Geschäftsführer als „sein“ Unternehmen angesehen; viele der daraus resultierenden Vorgänge sind in der laufenden Buchhaltung nur mit großer Mühe - wenn überhaupt - darstellbar. Ferner wird die KSt-Erklärung bei einer Fülle von verdeckten Einlagen und verdeckten Ausschüttungen keineswegs einfach zu erstellen. Drittens muß die laufende FiBu zeitnah mit einer viel größeren Präzision (etwa einem ganzen Apparat an monatlichen kalkulatorischen Buchungen) erstellt werden, zumindest bis bei einer frisch gegründeten Einmann-GmbH das Damoklesschwert der drohenden Überschuldung eindeutig nicht mehr schwebt. Wer hier als externer Buchhalter oder StB nicht ordentlich arbeitet, ist im Zweifelsfall ruckzuck mit im Boot, wenn bei Überschuldung solche Leckereien wie Insolvenzverschleppung und Durchgriffshaftung auf dem Tisch liegen.

Die Gebührenverordnung gibt diese Spielräume ohne weiteres her, so daß man als externer Dienstleister letztlich bloß damit kalkulieren braucht, ob der Zeitaufwand zum Honorar passt.

Schöne Grüße

MM

Servus Stefan,

bist Du mir böse, wenn ich diese Feststellung

Und welche Kosten fallen monatlich an und wie hoch sind diese?

0 €

gnadenlos blauäugig nenne?

Welche 25-k€-Einmann-GmbH kann mit laufenden Kosten für FiBu, Beratung, Abschluss, Steuererklärungen arbeiten, die nicht höher sind als die eines entsprechenden Einzelunternehmens?

Schöne Grüße

MM

Servus Stefan,

daher
Kosten für mich.
Ansonsten OK!

Nein. Es geht hier um eine Auszahlung, nicht um Kosten. Auch nicht beim Gesellschafter.

Gründungskosten sind lediglich der Notarvertrag und die Kosten
für die Eintragung im HR. Evtl. auch die Kosten für die
Erstellung der Eröffnungsbilanz.

Die eine GmbH natürlich aus dem Eigenkapital bezahlt.

Und das bedeutet, daß das nichts kostet? Armer Gesellschafter. Die schöne Phrase „Das läuft aufs Geschäft, also kann ich es absetzen“ ist eine der bedeutenden Ursachen für flotte Pleiten bei Neugründungen.

Wer allerdings hierbei schon sparen muss, der sollte erst
garnicht daran denken eine GmbH zu gründen.

Das hat nix mit sparen zu tun, die GmbH trägt natürlich die
Gründungskosten!

Also braucht man sie nicht berücksichtigen? Gehts um eine GmbH, die sich vorrangig mit dem Drucken von Geldscheinen beschäftigt?

Schöne Grüße

MM

Hallo,

bisher hat es noch keiner erwähnt, aber du musst nicht das komplette Stammkapital einbezahlen, es reichen 12.500€. Du musst ansonsten mit Gewerbesteuern rechnen (Satz abhängig von der Stadt/Gemeinde, in der du lebst bzw. in der die Firma ihren Sitz hast). Um eine Steuerberatung wirst du nicht drum rum kommen, und für die musst du auch bezahlen.
Außerdem kommen hinzu noch die Kosten für den Notar (unterschiedlich hoch, du darfs aber mit ca. 500-800 € rechnen)und für die Veröffentlichung der Eintragung ins Handelsregister.

Wende dich am besten an eine kompetente Beratungsstelle.
Wenn du auch ein wenig im Internet herunsurfst (google!!!) findest du auch Infos ohne Ende:
http://www.google.de/search?hl=de&rls=GGLD%2CGGLD%3A…

Viel Erfolg,
M.

Abend!

Du hast aber noch nie eine GmbH gegründed oder?

die 25000 euro sind die notwendige Kapitaleinlage und somit
keine Kosten, sondern Eigenkapital.

Letztendlich muß ich es hinblättern also ist es bei mir weg,
daher Kosten für mich.

Das ist doch Unsinn. Du zahlst 25TEUR ein und erhälst einen
GmbH-Anteil im - hoffentlich - Mindestwert von 25TEUR zurück.
Dein persönliches Vermögen bleibt also gleich, alleine Deine
persönliche Liquidität dürfte sich verringert haben. Oder
hälst Du den Kaufkurs einer Aktie ebenfalls für „Kosten“?:wink:

Um nicht in deine Sprachweise zu verfallen, das stimmt so nicht.
Deine 25k Anteile an deiner eigenen GmbH sind nämlich nichts, gar
nichts, Null, Wert für jemanden anderen. Daher wirst du die 25k
nie mehr wieder sehen, außer die GmbH hat Erfolg (dann hast du das
Problem sowieso nicht).

Also 25.000€ Kosten und davon wird auch die Gründung bezahlt.

Quatsch. Zu den 25TEUR kommen natürlich noch die tatsächlichen
Gründungskosten dazu als Liquiditätsvernichter:wink: Du solltest
also schon mit 27TEUR losmarschieren …

Warum sollte ich Kosten der GmbH aus meiner eigenen Tasche bezahlen?
Was soll dass bitte für einen Sinn machen?

Nebenbei: Regelmäßige Kosten sind die Jahresabschlusskosten.

Erwähnte ich schon in meinem ersten posting.

Weiterhin müssen die Änderungskosten einkalkuliert werden, da
jeder Aufnahme neuer Gesellschafter o.ä. eine notarielle
Änderung des Gesellschaftsvertrags voraussetzt.

Boah supa 150€ einmal im Jahr oder so?!

Gruß
Stefan

Abend Heinrich

Letztendlich muß ich es hinblättern also ist es bei mir weg,
daher Kosten für mich.

Wo blätterst du die 25.000 Euro hin?

Auf das Konto der GmbH.

Mir hat ein Wirtschaftsrechtler vor gar nicht allzu langer
Zeit gesagt, dass dies eine typische und nicht auszurottende
Legende im Zusammenhang mit der Gründung einer GmbH ist.
Nirgendwo müsse ein Betrag von 25.000 Euro hinterlegt werden,
schon gar nicht bei einem Amtsgericht für die
Handelsregistereintragung.

Ja wenn Siemens die 1000 GmbH aufmacht, dann mag das so sein. Wenn
du deine eigene GmbH aufmachst, dann tust du gut daran die 25k der
GmbH zu überweisen. Im Falle der Insolvens kommt der Insoverwalter
und holt sie von dir.

Entscheidend ist, dass bei Gründung der GmbH ein Stammkapital
von 25.000 Euro nachgewiesen werden kann (Stichwort:
Eröffnungsbilanz -> Eigenkapital). Das ist alles.

Nee, ganz so einfach ist das eben nicht.

Wird das Stammkapital im Laufe der Zeit verbraucht oder, wie
manche Witzbolde es ankündigen, gleich nach Gründung der GmbH
wieder rausgezogen („ich leihe mir 25.000 Euro von einem
Kumpel, gründe eine GmbH und gebe das Geld dann meinem Kumpel
zurück“), dann ist die GmbH pleite.

Ja und der Geschäftsführer geht mal eben in den Bau, tolle Wurst.
Wir reden hier von kleinen privaten GmbHs und nicht von irgendwelchen
Firmen mit großen Konzernen im Rücken.

Und jetzt zurück zur Ausgangsfrage:
Wo blätterst du die 25.000 Euro hin?

Auf das Geschäftskonto der GmbH!

Und der Geschäftführer nutzt das Geld um es zu mehren (so dieTheorie).

Gruß
Stefan

Abend Martin

bist Du mir böse, wenn ich diese Feststellung

Und welche Kosten fallen monatlich an und wie hoch sind diese?

0 €

gnadenlos blauäugig nenne?

Ja, da du mein Posting nicht gelesen hast. :frowning:

Welche 25-k€-Einmann-GmbH kann mit laufenden Kosten für FiBu,
Beratung, Abschluss, Steuererklärungen arbeiten, die nicht
höher sind als die eines entsprechenden Einzelunternehmens?

Ich hatte geschrieben…

Was soll da noch übrig bleiben, vieleicht noch einen Steuerberater
für die Buchhaltung/Gehaltsabrechnungen/Bilanz und gut ist. Eine
Existensgebühr gibt es nicht.

Was muß ich noch mehr tun um darzustellen, das für Buchhaltung
Kosten anfallen.

Gruß
Stefan

Servus Stefan,

Was muß ich noch mehr tun um darzustellen, das für Buchhaltung
Kosten anfallen.

nachdem ich Deine anderen Erläuterungen gelesen habe:

Ich glaube, lieber nichts…

Schöne Grüße

MM

Abend Martin!

daher Kosten für mich.
Ansonsten OK!

Nein. Es geht hier um eine Auszahlung, nicht um Kosten. Auch
nicht beim Gesellschafter.

Ja theoretisch, buchhaltungstechnisch hast du Recht aber die
Wirklichkeit sieht doch anders aus (das lernt man in BWL gell).
Wenn jemand eine eigene kleine GmbH gründet, dann sind die 25k weg.
Niemand wird für diese Anteile irgend etwas zahlen, sollte es gänzlich
schief gehen sind sie eh weg und in dem schönen, besonderen Fall das
man eine erfolgreiche GmbH baut, dann ist es egal.

Gründungskosten sind lediglich der Notarvertrag und die Kosten
für die Eintragung im HR. Evtl. auch die Kosten für die
Erstellung der Eröffnungsbilanz.

Die eine GmbH natürlich aus dem Eigenkapital bezahlt.

Und das bedeutet, daß das nichts kostet? Armer Gesellschafter.
Die schöne Phrase „Das läuft aufs Geschäft, also kann ich es
absetzen“ ist eine der bedeutenden Ursachen für flotte Pleiten
bei Neugründungen.

Mag sein aber warum sollte ich Kosten der GmbH übernehmen, das ist
doch gänzlich daneben. Dann macht es eher noch Sinn die GmbH
mit 28k Stammkapital zu gründen und daraus die Gründungskosten zu
tragen.

Wer allerdings hierbei schon sparen muss, der sollte erst
garnicht daran denken eine GmbH zu gründen.

Das hat nix mit sparen zu tun, die GmbH trägt natürlich die
Gründungskosten!

Also braucht man sie nicht berücksichtigen? Gehts um eine
GmbH, die sich vorrangig mit dem Drucken von Geldscheinen
beschäftigt?

Das habe ich nirgendwo behauptet! Nur, der Gesellschafter zahlt
25k (das war die Frage!!!) und die GmbH trägt die Gründungskosten.

Gruß
Stefan

PS: Ist schon beeindruckend wie man eine GmbH - Gründungsanfrage eines
Studenten (OneMannShow, keine Investoren , nix VentureCapital)
kompliziert und teuer reden kann.

Servus Stefan,

Ja theoretisch, buchhaltungstechnisch hast du Recht

Die Buchhalterey kennt bloß Aufwand und, so sie ein wenig subtiler arbeitet, auch Kosten (die aber nie im Hauptbuch erfasst werden - Kostenrechnung ist eine Form der Nebenbuchhaltung). Investitionsrechnung findet in der FiBu nicht statt. Und, BTW: FiBu ist eine Technik, um kaufmännische Wirklichkeit mit geeigneten Mitteln darzustellen. Wer eine Diskrepanz zwischen buchhalterischer und „wirklicher“ Sicht seines Unternehmens sieht, sollte die Sache mit der Unterneherey nochmal überdenken.

aber die Wirklichkeit sieht doch anders aus (das lernt man in BWL
gell).

Daraus darf ich ableiten, daß es „in Wirklichkeit“ keine rentablen Investitionen gibt?? – Im Ernst, bevor Du den armen Fragesteller noch mehr verwirrst: Sind Dir die Begriffe Aufwand - Kosten - Auszahlung eigentlich bekannt oder benutzt Du sie „in Wirklichkeit“ eher nach Gefühl?

Wenn jemand eine eigene kleine GmbH gründet, dann sind die 25k
weg.

Tja, wohin weg? Eben hast Du noch erzählt, daß eine GmbH „in Wirklichkeit“ fast nichts kostet. Das heißt dann doch wohl, daß die 25 k€ nur dann „weg“ sein können, wenn sie bei Einlage in ein Einzelunternehmen auch „weg“ wären? Was kostet denn jetzt bei einer GmbH quasi automatisch so viel mehr als beim Betrieb eines Einzelunternehmens?

Niemand wird für diese Anteile irgend etwas zahlen, sollte es
gänzlich schief gehen sind sie eh weg und in dem schönen, besonderen
Fall das man eine erfolgreiche GmbH baut, dann ist es egal.

Wie meinen? Nochmal: Die GmbH hat die 25 k€im Fall der Bargründung genauso zu ihrer Verfügung, wie der Unternehmer, wenn der gleiche Betrag in ein Einzelunternehmen eingelegt wird: Sie kann damit wirtschaften. Wohin geht denn das Geld „eh weg“??

Und warum soll ein GmbH-Anteil nicht handelbar sein bzw. dafür nichts bezahlt werden?

Mag sein aber warum sollte ich Kosten der GmbH übernehmen, das
ist doch gänzlich daneben. Dann macht es eher noch Sinn die GmbH
mit 28k Stammkapital zu gründen und daraus die Gründungskosten zu
tragen.

Nochmal: Wir reden von einer Einmann-GmbH. Deren Gesellschafter interessiert sich selbstverständlich für die Kosten, die ihm aus seinem Unternehmen erwachsen. Deswegen legt er übrigens auch die Ursprungsfrage hier vor. „Das zahlt eh die GmbH“ ist ungefähr der unsinnigste Gedanke, den er sich dazu machen kann.

Das habe ich nirgendwo behauptet! Nur, der Gesellschafter zahlt
25k (das war die Frage!!!)

Nein. Lies sie einfach nochmal in Ruhe.

Hier:

Ist schon beeindruckend wie man eine GmbH -
Gründungsanfrage eines
Studenten (OneMannShow, keine Investoren , nix VentureCapital)
kompliziert und teuer reden kann.

stimme ich Dir allerdings zu. Wir beschäftigen uns bereits zu dritt damit, in die wilde Mischung von halbverstandenen Begriffen und ein wenig wunderlichen Hypothesen, die Du auf die an sich harmlose Frage hin auf den armen Fragesteller losgelassen hast, ein Minimum an Struktur reinzukriegen. Diese Mischung ist in der Tat kompliziert zu entwirren.

Ich wünsch Dir fürs nächste Mal einen klaren Kopf und mehr Glück!

Schöne Grüße

MM

Hallo Camilla,

bisher hat es noch keiner erwähnt, aber du musst nicht das
komplette Stammkapital einbezahlen, es reichen 12.500€.

Das ist zwar richtig, aber im Fall der Einmann-GmbH ist § 7 Abs 2 Satz 3 GmbHG ganz wichtig: Wenn keine Sicherheit über das bei Gründung noch nicht eingezahlte Stammkapital bestellt werden kann, läuft das letztlich doch auf eine Einzahlung in bar hinaus. Umgekehrt: Wo will der Gründer „aus dem Stand“ eine geeignete Sicherheit herbringen?

Schöne Grüße

MM