Hallo,
kann man natürlich so sehen, allerdings bezahlt man doch sonst
in der freien Wirtschaft auch nicht für ein Angebot.
Servus Rudolf,
in der freien Wirtschaft gibt es auch keinen Staat, der sagt: „für Deine Heizungsreparatur darfst Du nur von … bis … verlangen“ Das tut er aber bei den Weißkitteln mit Hilfe der Gebührenordnungen. Und gerade da steht drin, was (von … bis) die Erstellung eines Heil- und Kostenplanes kostet.
Der Zahnarzt wird ja nicht gezwungen mitzumachen. Ich gehe auch
davon aus, dass sich der Aufwand in Grenzen hält, schließlich
ist das EDV-gestützt.
Was soll das heißen. Ein Zahnarzt stellt keinen solchen Plan auf, wenn er nicht von einem Patienten verlangt wprden ist. Das sieht dann so aus: „OK Doktor, ich glaube, jetzt habe ich verstanden, was Sie da mit mir machen würden. Jetzt muß ich nur noch wissen, was das kosten soll.“
Der daraufhin erstellte Plan folgt festen Vorschriften, was Form und Inhalt anbelangt. Die Aussage: „Also Herr X, mit ungefähr X € sind sie dabei“ ist z.B. wirkungslos. Eine Behandlung, die sich daran anschließt, muß nicht bezahlt werden.
Der Aufwand, von dem Du sprichst, steckt nicht in der formgerechten Erstallung eines Formulars. Die Behandlungsplanung unter Berücksichtigung einer Menge Kriterien, das know how, das bisher aus Computern (noch) nicht herauskommt, ist es, was Petienten da bezahlen.
Ich habe letztendlich einen Ausschreibung bei einer
Internetseite gestartet, dort haben sich dann mehrere
Zahnärzte kostenfrei beteiligt. So konnte ich insgesamt 49%
der Kosten sparen, sogar bei etwas besserer Leistung. Wenn ich
also die Moral bemühe möchte, dann doch eher, warum der
Zahnarzt das Doppelte verlangt hat.
Woher weißt Du, daß die Leistung besser war/ist?? Das doppelte von nix ist immer noch nix - was stimmt da nicht bei Deiner Schilderung? Wo gehst Du jetzt hin, wenn Du irgendwelche Probleme kriegst? Kann es sein, daß Du in naher oder ferner Zukunft mit irgendwelchen Monita hier auftauchst und wieder Gelegenheit findest, moralische Aspekte anzusprechen?
Kai