Kosten Nachtspeicherofen

Hallo,

ich habe eine 2-Zimmer-Wohnung (42qm) angeboten bekommen mit der Heizmöglichkeit durch einen Nachtspeicherofen.
Nun höre ich von allen Seiten (und lese auch im Internet), dass Nachtspeicheröfen sehr teuer seien. Leider kann ich mir jetzt darunter nicht wirklich etwas vorstellen. Bei einer „normalen“ Heizungsart durch eine Zentralheizung gehe ich von etwa 40 EUR/Monat an Stromkosten aus. Da ein Nachtspeicherofen ja wohl auch mit Strom geheizt wird, frage ich mich, mit was ich da dann rechnen muss. Meines rudimentären Wissens nach ist doch Nachstrom billiger als Tagstrom? Welche Möglichkeiten gibt es da, Heizkosten zu sparen? Faktisch wird es so aussehen, dass ich mich in der Wohnung abends unter der Woche aufhalten werde und am Wochenende eher weniger…

Hab den Thread in „Mietrecht“ zu dem Thema gelesen. Mich würde aber genauer interessieren, mit welchen Stromkosten ich in diesem Fall rechnen muss, denn an für sich kommt mir die Wohnung mit 225 EUR Warmmiete doch preislich ganz gelegen…

Grüsse
schuelsche

Hi schuelsche,

die Energieversorger (RWE, VEW, LEW, …) haben meist Beratungsstellen, die über solche Verbräuche und die entstehenden Kosten Bescheid wissen.

Ganz allgemein gilt: Nachtspeicher sind gut für den Vermieter, weil sie für kleines Geld installiert werden können, und schlecht für den Mieter, weil hier die edelste Energieform zum Heizen verpfeffert wird. Ganz simple Rechnung: Im Kraftwerk haben sich schon mal zwei Drittel der Primärenergie (Kohle, Öl, oder Gas) durch den Schornstein verflüchtigt; diese zwei Drittel bezahlst Du mit.

Gruß Ralf

Hallo

Wir hier in Ettlingen b. Karlsruhe haben gesonderte Strompreise für Nachtspeicheröfen.
Meine Freundin hatte in Ihrer alten 65qm-Wohnung auch olche Öfen und zu den Stromkosten monatlich 69 € pauschale gezahlt. Hat gut gereicht,da wir eher bei mir als bei ihr in der Wohnung waren.

Deine Frage wurde auch schonmal hier http://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?p=51… gestellt und ich denk mal,die Antworten sind für deine Info recht gut ausreichbar.

Grüße
Blue

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Einspruch auch wenn mich alle Heizungsbauer dieser welt jetzt angreifen aber heizungsbauer die bei Brennwertanlagen mit wirkungsgraden von über 100 % rechnen sind Unglaubwürdig .
Genau so verhält es sich mit den vergleichen. Wenn man beim Srom alle Verluste mit rechnet muss mann auch die aufwendungen der Öl förderung und den Tranzport mitrechnen das gleiche gild bei Gas dann sieht es schon ganz anders aus .
Ich Instaliere und warte alle Heizungssysteme Jedes hat seine vor und auch Nachteile in den Verbrauchswerten liegen alle in einem etwa gleichen Bereich die Vorteile der Nachtstromspeicherheizung sind : Nur was auch verbraucht wird muss auch bezahlt werden es Gibt keine teuren Ablesetechniken bei denen Schätzungen gleich genau sind .
Die Nachtstromspeicher sind bei richtiger Bedienung sehr gut regelbar . Du hast schnell wärme wenn du sie brauchst . keine unütze Themperierung von räumen in denen sich niemand aufhät und noch vieles mehr . Lass dich einfach von einem Elektroinstllateur richtig einweisen und beraten dann wirst du vieleicht gegenüber einer Anderen Heizungsart noch Ennergie sparen . und du tust der Umwelt einen großen Gefallen . Ich habe Kunden die voher Gas Heizung hatten und jetzt elektro die wollen nie wieder Gas aus Compfortgründen und auch wegen der günstiegeren Kosten .

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Thema verfehlt
Hi,

schuelsche hat nach Kosten gefragt, da sind Deine Ausführungen fehl am Platz. Und auch noch falsch adressiert - ich hatte zum Thema keine Fragen.

Gruß Ralf

Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten.
Habe mir jetzt die Wohnung mal angesehen und musste leider feststellen, dass sie ziemlich feucht ist (überall auch sichtbare grosse Schimmelstellen). Eigentlich sehr schade, denn die Wohnung hat einen tollen Zuschnitt - sehr funktional und sehr gut nutzbar.

Auch habe ich beim Energieversorger nachgefragt, was die Leute, die vorher drin gewohnt haben, bezahlt haben - dort war von insg. 60-70 EUR monatlich die Rede (also als komplette Stromkosten inkl. Heizung). Nur weiss ich jetzt natürlich nicht, ob die Stromkosten nur deshalb so niedrig waren, weil die vielleicht nicht genug geheizt haben.

Auf alle Fälle würde das Mieten der Wohnung bedeuten (mal abgesehen von evtl. gesundheitlichen Konsequenzen), dass ich sie trockenheizen müsste, wo dann meiner Meinung nach von höheren Kosten auszugehen ist (sie wird natürlich jetzt wieder instandgesetzt - sprich, die Schimmelstellen werden behandelt und entfernt).

Allerdings meine ich bei meinen Recherchen bzgl. Nachtspeicheröfen festgestellt zu haben, dass die doch gar nicht soooo viel teurer sind als andere Heizungsformen, v.a. wenn man den Ölpreis des letzten Jahres mit dem diesjährigen vergleicht. Auch sind doch die Mieten solcher Wohnungen meist niedriger, da vom Mieter keine teuren Wartungskosten von Gemeinschaftsheizungen bezahlt werden müssen und auch die Zusatzkosten für Gemeinschaftsräume (bspw. Heizungskeller) wegfallen.

Irgendwo habe ich gelesen, dass durchschnittlich von 70-120 pro qm im Jahr ausgehen müsste. Jemand hat das auch anhand seiner eigenen Stromrechnung nachgewiesen, dass das zumindest bei ihm so ist.

Nirgends aber konnte ich einen entsprechenden Vergleich für andere Heizformen finden… Und wenn ich überlege, dass ich bei einer 60qm-Wohnung ca. 65 EUR allein an Heizkosten im Monat für eine Zentralheizung zahlen sollte, dann finde ich die Stromalternative gar nicht so viel teurer…

Aber letztendlich auch egal, ich werde die Wohnung aus anderen genannten Gründen nicht nehmen…

Grüsse
schuelsche

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