Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten.
Habe mir jetzt die Wohnung mal angesehen und musste leider feststellen, dass sie ziemlich feucht ist (überall auch sichtbare grosse Schimmelstellen). Eigentlich sehr schade, denn die Wohnung hat einen tollen Zuschnitt - sehr funktional und sehr gut nutzbar.
Auch habe ich beim Energieversorger nachgefragt, was die Leute, die vorher drin gewohnt haben, bezahlt haben - dort war von insg. 60-70 EUR monatlich die Rede (also als komplette Stromkosten inkl. Heizung). Nur weiss ich jetzt natürlich nicht, ob die Stromkosten nur deshalb so niedrig waren, weil die vielleicht nicht genug geheizt haben.
Auf alle Fälle würde das Mieten der Wohnung bedeuten (mal abgesehen von evtl. gesundheitlichen Konsequenzen), dass ich sie trockenheizen müsste, wo dann meiner Meinung nach von höheren Kosten auszugehen ist (sie wird natürlich jetzt wieder instandgesetzt - sprich, die Schimmelstellen werden behandelt und entfernt).
Allerdings meine ich bei meinen Recherchen bzgl. Nachtspeicheröfen festgestellt zu haben, dass die doch gar nicht soooo viel teurer sind als andere Heizungsformen, v.a. wenn man den Ölpreis des letzten Jahres mit dem diesjährigen vergleicht. Auch sind doch die Mieten solcher Wohnungen meist niedriger, da vom Mieter keine teuren Wartungskosten von Gemeinschaftsheizungen bezahlt werden müssen und auch die Zusatzkosten für Gemeinschaftsräume (bspw. Heizungskeller) wegfallen.
Irgendwo habe ich gelesen, dass durchschnittlich von 70-120 pro qm im Jahr ausgehen müsste. Jemand hat das auch anhand seiner eigenen Stromrechnung nachgewiesen, dass das zumindest bei ihm so ist.
Nirgends aber konnte ich einen entsprechenden Vergleich für andere Heizformen finden… Und wenn ich überlege, dass ich bei einer 60qm-Wohnung ca. 65 EUR allein an Heizkosten im Monat für eine Zentralheizung zahlen sollte, dann finde ich die Stromalternative gar nicht so viel teurer…
Aber letztendlich auch egal, ich werde die Wohnung aus anderen genannten Gründen nicht nehmen…
Grüsse
schuelsche
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