Hallo!
Bisher brauchten wir zwei Pkw. Nun möchte ich im Sommer mit dem Rad zur Arbeit fahren und wir überlegen, den kleineren (kleiner alter Corsa) mit einem Saisonkennzeichen auszustatten (April-Oktober, so über den Daumen gepeilt).
Was genau spart man damit alles ein?
Und was kostet das Ganze?
Und wie schnell ist ein Umstieg möglich (Falls wir das Auto schnell wieder bräuchten wg. zweitem Arbeitsplatz)?
Danke für Einschätzungen
kernig
Hallo Kernig
Diese Rechenaufgabe musst Du schon selbst erledigen.
- Finanzamt, Steuer abfragen
- Versicherungen, entsprechende Prämien abfragen
- mit bisherigen Kosten vergleichen.
Ist doch nicht schwer, oder ?
Gruß
Rochus
Vielen Dank
Hallo Rochus!
Diese Rechenaufgabe musst Du schon selbst erledigen.
Ich kenne die Variablen gar nicht.
- Finanzamt, Steuer abfragen
Ich dachte Zulassungsstelle oder sowas? Oder ist das das selbe?
Kommen da noch Gebühren dazu? Brauche ich neue Kennzeichen?
- Versicherungen, entsprechende Prämien abfragen
Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrung gesammelt.
Außerdem hatte ich ja noch Zusatzfragen…
Grüße
kernig
Hallo,
…mit einem Saisonkennzeichen auszustatten
(April-Oktober, so über den Daumen gepeilt).
Wenn Du im Sommer mit dem Rad fahren willst, würde ich lieber Oktober-März (oder April oder so) nehmen 
Um das „normal“ zugelassene Auto auf Saison zu ändern, brauchst Du eine neue eVB (früher: Doppelkarte) von Deiner Versicherung. Dabei kannst Du auch gleich anfragen, wie viel Du sparst. Wenn der Saison-Zeitraum z.B. ein halbes Jahr beträgt, heißt das nicht, dass Du nur eine halbe Jahresprämie zahlen musst. Bei manchen Versicherern ist es auch mehr. Die Prämie muss üblicherweise jährlich bezahlt werden, kann also nicht 1/4-jährlich oder monatlich bezahlt werden.
Die bisherigen Steuern kannst Du auf die Anzahl der Saison-Monate umrechnen.
Die eigentliche Änderung kostet ganz grob geschätzt 60 Euro (Verwaltungsgebühr + neue Kennzeichen). Der gleiche Betrag wäre auch wieder fällig, wenn Du irgendwann mal von Saison auf normale Zulassung zurück änderst - außer, Du behältst vorsichtshalber die alten Kennzeichen
Generell ist das aber jederzeit möglich.
Wenn Du nicht sicher bist, dass Du mehrere Jahre den Wagen nur in bestimmten Monaten brauchst, dann würde ich den je nach Bedarf über Sommer Außer Betrieb setzen (früher: abmelden). Da bist Du flexibler. Wenn es z.B. Mitte September mal Mistwetter gibt, meldest Du den Wagen halt etwas eher an. Oder etwas später, wenn es einen super Oktober gibt. Das kostet dann jedes Jahr ca. 17 Euro. Nachteil: jedes Jahr zwei Behördengänge, was je nach Amt mal etwas länger dauern kann.
Noch ein Tipp: Bevor Du eine der beiden Möglichkeiten nutzt, achte drauf, dass die HU nicht im Sommer fällig ist, denn dann bekommst Du Probleme. Dann würde ich das noch in diesem Monat erledigen.
Beste Grüße
Guido
Sicher brauchst Du neue Kennzeichen, die Saison Kennzeichen eben und die haben einen festen Preis.
Dann musst Du aufpassen, wie lang die Frist der Versicherungen für die Saison ist, bei manchen dauert diese 7 Monate.
Aber das bekommst Du nur durch eigene Recherche bei den Versicherungen heraus.
Geh ans Telefon oder ins IN und tu mal was selber.
Gruss
Rochus
Hallo Rochus,
super Idee!
Schade nur, dass Du nicht drauf hingewiesen hast, welche Vor- und Nachteile ein Saisonkennzeichen überhaupt hat bzw. was die Zuteilung kostet.
Nur mal so als Idee
Guido
Lohnt sich wohl nicht
Hallo Guido!
Danke für Deine Antwort.
Wenn Du im Sommer mit dem Rad fahren willst, würde ich lieber
Oktober-März (oder April oder so) nehmen 
Aber das meinte ich doch 
Unsere Versicherung macht das von 2-11 Monaten. Allerdings wird eine Höherstufung der Schadensfreiheitsklasse erst ab 6 Monaten Nicht-Stillstehzeit vorgenommen. Gerade bei dem Zweitwagen ist uns das aber recht wichtig, weil wir da neu eingestiegen sind und noch bei, ich glaube 120% liegen.
Während der Sommermonate gäbe es wohl eine „Ruheversicherung“, die auch Fahrten zum TÜV abdecken würde.
Wenn ich alles zusammenrechen, spare ich nicht einmal 200 Euro im Jahr. Davon abziehen muss ich auch noch das Kennzeichen und eine wahrscheinlich fällige Miete für einen Stellplatz.
Dafür handele ich mir wahrscheinlich ständig Situationen ein, in denen ich das stillgelegte Auto verfluche. Wie es wirklich beruflich bei uns beiden weitergeht ist leider nicht langfristig planbar, deshalb kann ich z.B. das Kennzeichen nicht für mehrere Jahre kalkulieren.
Wenn es z.B. Mitte September mal Mistwetter
gibt, meldest Du den Wagen halt etwas eher an. Oder etwas
später, wenn es einen super Oktober gibt. Das kostet dann
jedes Jahr ca. 17 Euro. Nachteil: jedes Jahr zwei
Behördengänge, was je nach Amt mal etwas länger dauern kann.
Aber da könnte ich ja dann mit dem Rad vorbeifahren
Das werden wir uns so überlegen.
Schöne Grüße
kernig
Hallo noch mal,
Unsere Versicherung macht das von 2-11 Monaten. Allerdings
wird eine Höherstufung der Schadensfreiheitsklasse erst ab 6
Monaten Nicht-Stillstehzeit vorgenommen.
Das macht so ziemlich jeder Versicherer so. Manche nehmen aber einen Aufpreis bei Saison.
Während der Sommermonate gäbe es wohl eine „Ruheversicherung“,
die auch Fahrten zum TÜV abdecken würde.
Die deckt eigentlich nur die Teilkasko ab, nicht die Haftpflicht. Und da das Auto im Sommer nicht zugelassen ist, darf man eh nicht fahren.
Wenn ich alles zusammenrechen, spare ich nicht einmal 200 Euro
im Jahr. Davon abziehen muss ich auch noch das Kennzeichen und
eine wahrscheinlich fällige Miete für einen Stellplatz.
Stimmt, das Auto darf im Sommer nicht auf öffentlichen Straßen stehen.
Und man darf auch mögliche Standschäden nicht vergessen bzw. muss entsprechend vorbeugen.
…Behördengänge, was je nach Amt mal etwas länger dauern kann.
Aber da könnte ich ja dann mit dem Rad vorbeifahren
Das
werden wir uns so überlegen.
Warten musst Du dann trotzdem 
Beste Grüße
Guido