Ist es eigentlich normal, daß man bei Therapeuten unterschreiben muß, daß man sich verpflichtet eine Therapiestunde mind. 3 Tage vorher abzusagen. Falls nicht, muß man die Kosten für diese ausgefallene Stunde selber tragen. Ich kann doch heute nicht wissen, ob ich morgen gesund bin. Wie oft kommt plötzlich z. B. Magen-Darm-Grippe o. ä. und das weiß ich doch nicht schon Tage vorher? Meine Freundin mußte schon zwei mal die Kosten wegen Krankheit tragen (jeweils 50 Euro). Liegt eine solche Vereinbarung im Ermessen des Therapeuten oder ist es üblich?
Hallo, also ich kenn es so dass ein Arzt durchaus berechtigt wäre den Verdienstausfall anzurechnen, wenn er umsonst auf den Patienten wartet. Dabei hat der aber zumindest die Möglichkeit einen Tag vorher anzurufen und abzusagen, so dass man noch einen anderen Pat reinnehmen kann. Meist wird es von den Ärzten aber nicht gemacht (nur wenn es bei einem Pat. immer wieder vorkommt), doch bei Psychiater/Psychotherapeuten seh ich es ein, da der durchaus Patienten hat, die einfach nicht kommen wollen und alles mögliche Vorschieben und Termine immer sausen lassen etc.
Doch auch da sollte er Kulanz walten lassen, wenn man zB. einen Tag vorher absagt wegen Grippe, ist es was anderes als wegen „hab was anderes vor“, doch wenn es ihm lieber ist, wenn man auch verschnupft zu ihm kommt…
Wenn er es so will hätt ich nichts dagegen ihm die Praxis zuzuröcheln.
Und wenn die Krankheit doch was psychisches ist (kann nicht kommen wegen Krankheit kann auch heißen, trau mich nicht vor die Tür, will lieber meinen Depi ausschlafen etc.), dann ist es durchaus sinnig über einen kleinen Anreiz den Patienten in die Praxis zu zwingen.
Gruß Susanne
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