Hi Dea,
ich bin etwas verwirrt. Du schreibst:
Grundsätzlich sind bei einem Beschluss nach Ereldigung die Kosten von demjenigen zu :tragen, der bei einem Urteil unterlegen hätte. Jetzt gehst Du davon aus, dass die Behörde die :Kosten zu tragen hätte, weil Du ja recht hattest. Das muss aber nicht so sein.
Ich frage mich, warum eine Behörde jahrelang alle Anträge ablehnt, um dann im Fall einer Klage dem Klagebegehren plötzlich doch zu entsprechen? Wenn doch die Behörde davon ausgeht, dass sie jahrelang im Sinne der Gesetzgebung gehandelt hat, dann ist doch der plötzliche Sinneswandel, der erst eintritt, nachdem die angekündigte Klage auch eingereicht wurde, für mich nicht zu verstehen.
Ferner führst Du aus:
Wenn Du einen Anspruch auf Einbügerung hattest, dann ist das richtig. Es gibt aber auch :Situationen, wo die Behörde nach eigenem Ermessen entscheiden kann.
Sicherlich, jedoch sollte dieses „eigene Ermessen“ auch im Sinne der Gesetzgebung sein. Nehmen wir einmal den Fall, die Behörde würde verlangen, dass für den Antrag auf Mehrstattigkeit der Nachweis zu erbringen wäre, dass die Ausbürgerung nur unter „unzumutbaren Bedingungen“ stattfinden kann. Ferner behauptet die Behörde, dass die Ausbürgerung aus einem Staat X für Person A zumutbar ist. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was unter „zumutbaren Bedingungen“ zu verstehen ist. Gegebenenfall stellt sich diese Frage auch sechs Jahre lang. Warum erst nach Einreichen der Klage zumutbare Bedingungen zu unzumutbaren werden, ist mir schleierhaft. Und warum der Kläger in diesem Fall auch noch die Kosten tragen soll, ist mir gänzlich völlig unverständlich. Letztlich ist die Klage doch eingereicht worden, um entscheiden zu lassen, welche Sichtweise (zumutbare Bedingungen oder nicht) denn nun richtig ist.
Auf jeden Fall ist für mich eins klar geworden: um in diesem Staat überleben zu können, muss ich eine Juristin ehelichen. 
Ferner plädiere ich dafür, die Rechtssprechung in Zukunft doch den Naturwissenschaftlern wie auch Ingenieuren zu überlassen. Den Grund kannst Du dich sicherlich denken.
Gruß,
Pere