liebe Wissende,
eine freundin aus berlin hat mir schon mehrmals erzählt, dass sie(studentin 26) ihre pille vom sozialamt in berlin bezahlt bekommt.zuletzt vor 2 monaten.
nach einer 3tägigen odyssee durch ämter, behörden und dienstzimmer, da in bremen anscheinend niemand von nix weiss, wurde mir heute gesagt:das gibs nicht! seit 2004 nicht mehr.
das irritiert mich ziemlich,da meine freundin das ja in berlin noch bekommt. ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
das irritiert mich ziemlich,da meine freundin das ja in berlin
noch bekommt. ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Dazu müsste man erst mal wissen, ob sich nicht doch irgendwas an eurer finanziellen Situation unterscheidet. Wer z.B. von euch welche Art von staatlichen Leistungen bekommt.
hallo xolophos,
soweit kam es gar nicht…also niemand hat sich nach meinen finanzen erkundigt, ausser natürlich diese sachen wie: sind sie hartzIV empfänger, bekommen sie ihr geld von der bargis(was auch immer das ist?)…
Ich bin genau wie meine freundin studentin und geringfügig beschäftigt.
sonst wäre ich ja nicht irritiert, wenn unser background nicht so ähnlich wäre! aber wie gesagt, ich wurde von a nach b geschickt, jeder behauptete ertsmal so was gibt es nicht.ich antwortete Doch, in berlin! und dann wurde ich zum nächsten geschickt! bis dann irgendjemand in den pc guckte, und sagte: seit 2004 gibt es das nicht mehr!!
mfg
nicita
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nach einer 3tägigen odyssee durch ämter, behörden und
dienstzimmer, da in bremen anscheinend niemand von nix weiss,
wurde mir heute gesagt:das gibs nicht!
Ganz nebenbei frage ich mich, wie man als Studentin auf die Idee kommt, die Allgemeinheit müsse für die eigene Familienplanung aufkommen.
Also ich habe als Student sehr wenig Geld zur Verfügung gehabt, bin aber nicht auf die Idee gekommen, auf einer dreitägigen Odyssee durch Ämter und Behörden nach Kondomen zu fragen…
Also ich habe als Student sehr wenig Geld zur Verfügung
gehabt, bin aber nicht auf die Idee gekommen, auf einer
dreitägigen Odyssee durch Ämter und Behörden nach Kondomen zu
fragen…
Prinzipiell magst du ja recht haben. Dazu wäre aber noch zu sagen, dass die Pille täglich genommen werden m u s s, auch wenn man an dem Tag keinen Sex hat, während du Kondome wahrscheinlich nicht präventiv jeden Tag übergezogen hast, egal ob du sie dann dem bestimmungsgemäßen Gebrauch zugeführt hast oder nicht.
Dementsprechend sind die Kosten die Pille zu nehmen gegenüber den Kondomkosten höher.
Allerdings sollte man auch immer (sich) fragen, ob man die Pille nehmen „muss“. Wenn man in einer festen Partnerschaft ist und die Pille angezeigt ist, gehen die Kosten ja wohl hoffentlich durch zwei, oder? Ist man es nicht, sollte man sich fragen, ob man mal eine Zeit auch ohne Pille auskommt und sich - für den Fall der Fälle - mit besagtem Kondom schützt (was man bei „sporadischen“ Anwendungen ja sowieso sollte).
Prinzipiell magst du ja recht haben. Dazu wäre aber noch zu
sagen, dass die Pille täglich genommen werden m u s s, auch
wenn man an dem Tag keinen Sex hat,
Dann muss man schauen, dass die Tage an denen nichts passiert gegen Null tendieren…
Dementsprechend sind die Kosten die Pille zu nehmen gegenüber
den Kondomkosten höher.
Hier muss jeder fuer sich die Kalkulation machen, was billiger ist.
Ich wuerde jedoch die Art der Verhuetung nicht vom Kosten-Nutzen-Verhaeltnis abhaengig machen.
Wenn man in einer festen Partnerschaft ist und die Pille
angezeigt ist, gehen die Kosten ja wohl hoffentlich durch
zwei, oder?
Es soll auch Partnerschaften geben, da traegt der Mann die Kosten alleine.
Gruss,
Alfred
da hat deine Freundin aber Glück gehabt!!
Die Kosten der Pille gehören zur ‚Hilfe zur Familienplanung‘. Diese wird gewährt entsprechend den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Das heißt, wenn die gesetzliche Krankenversicherung diese Leistung nicht gewährt, kann sie auch nicht aus Mitteln der Sozialhilfe übernommen werden.
stammtischniveau?
„danke“ für eure beiträge.
allerdings bin ich es von früher noch gewohnt, dass man fundierte antworten bekommt, ohne sich rechtfertigen zu müssen,warum und weshalb man es überhaupt wagt, so etwas zu überlegen.
kein wunder, dass sich hier niemand mehr bedankt. auf eine antwort auf stammtischniveau kann ich in zukunft verzichten!
kein wunder, dass sich hier niemand mehr bedankt. auf eine
antwort auf stammtischniveau kann ich in zukunft verzichten!
Ich fand es waren doch zwei durchaus fundierte Antworten dabei. Dass man, nachdem man eine Frage verneint hat mal kurz sagt, was man davon hält, wird doch erlaubt sein, oder?
Also: Studenten haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Sozialhilfe, also auch nicht auf Verhütung vom Sozialamt finanziert. Sachlich genug?
Das übrige hat auch nichts mit Stammtischniveau zu tun, sondern ist ein ganz ernster Einwand (wenn auch durchaus etwas überspitzt formuliert) in Zeiten, in denen man sich fragen darf, wie der Gesetzgeber dafür Sorge tragen kann, dass der Sozialstaat nicht vollkommen unter der Finanzierungslast zusammenbricht.