X war auf der Suche nach einer Eigentumswohnung. Nach langer Suche hatte x eine Wohnung gefunden, die allerdings noch vermietet war. Trotzdem entschied x sich, die Wohnung zu kaufen.
Vor dem Notartermin wollte x die Wohnung nochmal sehen, da sie zu diesem Zeitpunkt leer stand.
Rechts neben dem Balkonausgang entdeckte x einen Riss in einer der Wandtapeten und zog die Tapete daraufhin an dieser Stelle von der Wand. Darunter war ein ca. 1,5cm dicker Riss / Bruch der Wand (Außenwand) festzustellen. Dieser war mit Silikon ausgespritzt, was x aber schon sehr porös entgegenfiel.
Dier Riss führte bis zum Boden und verschwand dort. Ebenfalls ging er unter dem Balkon durch (jedoch hier viel dünner).
Da x wissen wollte, ob auch die linke Seite neben dem Balkon betroffen war, zog x auch hier die Tapete ab. Auch hier war ein großer Bruch der Mauer zu erkennen. Ein Makler stand die gesamte Zeit neben x und hat sich die Sache angeschaut, allerdings nichts dazu gesagt.
X sagte dann, dass der morgige Notartermin abgesagt sei und dass x kein Interesse mehr an der Wohnung hätte.
Nun hat x eine Rechnung erhalten, und soll für die beschädigte Tapete aufkommen. Ist das rechtens? Bzw was kann man dagegen tun?
Die Firma hätte x ja die Wohnung unter Vortäuschung falscher Tatsahen verkauft und um diese zu erkennen, war es notwendig die Tapete zu entfernen…
Hoffe, auf hilfreiche Antwort!
DANKE!