Hallo zusammen.
Für eine Studienarbeit soll ich die grundsätzliche Unternehmenskalkulation, die sich in einem Unternehmen für dessen jeweilige Leistungen ergeben, mit der Wettbewerbspreisbildung auf einem vollkommenen Markt vergleichen.
Zudem soll ich Maßnahmen nennen, die ein Unternehmen ergreifen muss, wenn Marktpreis und Unternehmenskalkulation nicht übereinstimmen.
Ich wäre dankbar, wenn mir jemand ein paar Stichpunkte nennt für die Fragen.
Wie die Wettbewerbspreisbildung auf einem voll. Markt funktioniert, habe ich schon erklärt, aber jetzt komme ich nicht weiter (Ich studiere Kunst und habe für diese VWL-Arbeit nur eine Woche Zeit, daher wäre ich wirklich dankbar für Hilfe)
Viele Dank, Linda
Servus,
wenn Du Dir die Entwicklung der Grenzkosten in Abhängigkeit von der produzierten Menge anschaust (alles jetzt mal idealtypisch gesehen), fällt Dir auf, daß man die angestrebte Übereinstimmung „Grenzkosten = Preis“ durch Veränderung der produzierten Menge erreichen kann. Vgl. das Stichwort „Mengenanpasser“.
Dieses Modell funktioniert betriebswirtschaftlich für einzelne Anbieter weniger nett als für das aus deren unterstelltem individuellem Verhalten für die volkswirtschaftliche Betrachtung aggregierte Angebot, weil die individuellen Grenzkostenfunktionen zwar auch prinzipiell den gleichen Verlauf haben, es aber beim einzelnen Anbieter viel leichter vorkommen kann, daß die Grenzkostenfunktion für einen gegebenen Marktpreis gar nicht definiert ist. Auch der Fall „Produktion im Optimum der Grenzkosten deckt die Vollkosten nicht“ ist für den einzelnen Anbieter wichtig, für das Marktmodell aber (zumindest kurzfristig) nicht.
Schöne Grüße
MM