Kostenübernahme für Septorhinoplastik

Guten Tag,
ich habe mir vor langer Zeit die Nase gebrochen und war ca. nach 1Jahr damit im Krankenhaus,vorher immer nur bei HNO-Arzt, damit es gerichtet wird, da ich probleme bei der Atmung habe. Nun habe ich vom Krankenhaus einen Brief bekommen, welchen ich nicht ganz verstehe…
Meine Frage ist nun ob nur die Nasenatmung oder auch die äußere Nase verändert wird, da ich einen Höcker habe.

Zitat des Briefes:

Betreff: Kostenübernahme für Septorhinoplastik

bei o.g. Patienten besteht bei Z.n. Nasentrauma noch eine Schiefnase mit Nasenseptumdeviation und daraus resultierender Nasenatmungsbehinderung. Aus diesem Grund halten wir eine funktionelle Septorhinoplastik in Narkose für erforderlich. Der Eingriff beinhaltet einen stationären Aufentalt von ca. 7-8 Tagen. Wir bitten um Zusage der Kostenübernahme.

Bitte um Rückmeldung.

Danke im Voraus

Hallo Kleene Maus89,

Diesen Brief sollst Du garantiert zu Deiner Krankenkasse schicken, denn die Krankenkasse soll ja die Kosten dafür tragen. Wahrscheinlich war das Klinikum zu faul, den Brief selber hin zu schicken oder so.

Beste Grüße vom Plüschfisch :smile:

Ja, musste ich.
Meine Frage war, was der Brief aussagt.
Ist es nur eine OP zur verbesserung der Atmung oder wird auch die „äußere“ Nase verändert, also der Huckel weg kommt.
Septorhindoplastiken können beides sein, dahher die Frage.

Ob der Nasenhöcker nach der OP weg ist, darüber sind wir uns nicht einig, dafür ist die Anfrage zu allgemein gehalten. Da solltest Du dann den Chirurgen befragen. Die Atmungsprobleme, die behoben werden sollen führen nicht zwangsläufig plastisch-chirurgischen Behebung.

beste Grüße vom Plüschfisch

Hi!

Wenn das die Gesetzliche KK zahlen soll, dann wird da mit Sicherheit nichts an einem Höcker gemacht. Das ist reines Privatvergnügen. Es soll sicher nur die Scheidewand begradigt werden, evtl. noch ein bischen mehr, vielleicht Nasenmuscheln. Aber ich glaub kaum, dass der knöcherne Teil incl. Höcker Deiner Nase so schief und krumm ist, dass das unbedingt auch noch gebrochen und gerichtet werden muss, oder? Genau das gilt es eigentlich VORHER mit dem Arzt abzuklären.

Mal was anderes:
Die Tatsache, dass Dir nicht mal genau erklärt wurde, was nun gemacht werden soll -> also da würde ich mich nicht freiwillig untes Messer legen. Auch ein Krankenhausaufenthalt von einer Woche ist bei sowas völlig überflüssig, damit wollen die nur ihre Betten belegt kriegen. Vorausgesetzt, der Operateur versteht sein Handwerk. Wenn der aber so rumpfuscht, dass man hinterher grün und blau ist…

Warum ich das denke? Weil ich selbst in meinem Leben schon dreimal an der Nase operiert wurde und beim letzten Mal nach einer über 3,5-stündgen OP trotzdem am nächsten Tag schon heim konnte (üblicherweise gehen die Leut noch am selben Tag, ambulantes OP-Zentrum). Ohne Probleme. Weil es ein Facharzt für Plastische Chirurgie gemacht hat und dieser sein Handwerk top versteht. beim Tamponade ziehen floß kein einziger Tropfen Blut!!
Um operierende HNO’s mach ich seit OP Nr. 2 einen riesen Bogen… sah aus wie nach einem schweren Unfall, und das obwohl der eigentlich weniger gemacht hat als Arzt Nr. 3!

Gruß
Andrea