Hallo zusammen,
mein Mann und ich sind derzeit etwas verloren im Versicherungsdschungel …
Wir planen eine künstliche Befruchtung meinerseits (was eh schon nervig und schlimm genug ist) und haben ein nicht unerhebliches Problem mit der Kostenübernahme seitens der Krankenkassen.
Die Klinik sagt bei Mischversicherten (Frau GKV, Mann PKV) ist die PKV verpflichtet alle Kosten (auch die der Frau) zu übernehmen. PKV sieht das anders und fordert uns auf, die anfallenden Kosten der Frau bei der GKV anzufordern. Gesagt getan, PKV übernimmt Kosten vom Mann, GKV die der Frau.
Nun kommt die Klinik und sagt das geht nicht weil man die Kosten nicht aufteilen kann. Das wäre halt auf Grund der Abrechnungskennziffern und der unterschiedlichen Abrechnungsarten nicht machbar.
Alles also wieder auf Anfang (mittlerweile 4 Monate vergangen…)
Die Klinik gibt uns also eine Menge §§ und diverse Urteile mit die belegen das die PKV verpflichtet ist komplette Kosten zu übernehmen. PKV sagt das stimmt alles nicht, sie würden allerdings zahlen wenn wir einen Ablehnungsbecheid der GKV vorlegen würden. Interessante Wende.
GKV will aber nicht ablehnen, da sie ja verpflichtet ist meinen Teil zu übernehmen. Also kein Ablehnungsbescheid.
Wieder zur Klinik und die nächsten §§ geholt die besagen das kein Ablehnungsbescheid der GKV für die PKV nötig ist. Es handelt sich im Übrigen um keine Privatklinik.
Ich bin total genervt. Kein Wunder das es in Deutschland zu wenig Kinder gibt. Das ist echt unfassbar.
Weder die Klinik, noch die Kassen sind eine wirkliche Hilfe weil jeder was anderes erzählt.
Weiß es jemand wie die Sachlage ist? Ist die PKV meines Mannes verpflichtet auch die für mich anfallenden Kosten der Behandlung zu übernehmen?
Grüße, Cora