Kostenübernahme von Hippotherapie

Liebe Community,

ich habe folgendes Problem:
Ich (19 Jahre alt) leide nun mehr als 8 Jahre an akuten Rückenschmerzen (mein Tonus ist 10 fach höcher als normal) und es sei noch gesagt, dass ich seit meinem 7ten Lebensjahr aktiv im Schwimmverein tätig bin (mit Wettkämpfen auf Kreis- und Bezirksebene ^^)
Ich habe aus meiner, aber auch aus ärztlicher Sicht, schon alles Mögliche in Betracht gezogen und durchgeführt (zu mindest das, was von der KK übernommen wird). Von A wie Akupunktur und Atlastherapie, über Fango, Krankengymnastik, Massagen (per Hand u. per Hydrojet (Wasserbettmassage)) habe ich alles über mich ergehen lassen, leider alles ohne jeglichen Erfolg. :frowning: Leider konnten mir auch diverse Medikamente und selbst autogenes Training nicht weiterhelfen, die Schmerzen und die (chronischen) Verspannungen sind bis jetzt leider geblieben. :frowning:
Die Schmerzen und die Verspannungen haben so massiven Einfluss auf meinen Körper, dass ich gar nicht mehr richtig bzw. erholsam schlafen kann, worunter dann auch meine Lebensqualität leidet. :frowning:
Jetzt habe ich von einem Bekannten erfahren, dass eine Hippotherapie, also therapeutisches Reiten, in meinem Fall Wunder (bewirkt bzw.) bewirken kann.
Ich habe mich also direkt ans Telefon gehängt, um bei meiner Krankenkasse zu erfragen, wie es mit der Kostenübernahme aussieht.
Jedoch hieß es von dort aus nur: „Therapeutisches Reiten steht ersten nicht in unserem Leistungskatalog und zweitens dient es nicht dem Heilungsprozess.“
Nach dieser Aussage musste ich erstmal schlucken und dann habe ich der Mitarbeiterin versucht klarzumachen, dass ich alle etwaigen Möglichkeiten (die alle zwar übernommen werden, aber nicht bei der Genesung helfen), die zur Linderung hätten betragen können, habe über mich ergehen lassen, doch alles ohne jeglichen ERFOLG. :frowning: Und es müsse ja auch im Sinne der Krankenkasse sein, dass Leiden / die Schmerzen endgültig zu lindern bzw. zu beseitigen.
Antwort von Ihr darauf: „Einzige Möglichkeit: Sie stellen einen Antrag zur Kostenübernahme, vielleicht wird er ja genehmigt“

Jetzt meine Frage:

Wie baue ich so einen Antrag auf (inhaltlich und strukturell), dass die Wahrscheinlichkeit auf eine Kostenübernahme möglichst groß ist, so dass dem Leid hoffentlich bald ein Ende gesetzt werden kann.

Was Hippokrates wohl zur Hippotherapie gesagt…
…hätte, frage ich mich…
Also, wbs, um asuf deine Frage ernsthaft einzugehen:
Die Kankenkassen sind dazu aufgerufen, alles Notwendige + gesichert Wirkungsvolle zu finanzieren, aber eben nicht darüber hinaus. Sie haben den deutlichen Auftrag, zu sparen und alles, was icht absolut notwendig + bewiesen wirksam ist, abzuschmettern.
Ich kann Dir also in punkto Hippotherapie nicht viel Hoffnung machen.
Es grüßt Dich
Branden

hi

Ich (19 Jahre alt) leide nun mehr als 8 Jahre an akuten
Rückenschmerzen (mein Tonus ist 10 fach höcher als normal) und
es sei noch gesagt, dass ich seit meinem 7ten Lebensjahr aktiv
im Schwimmverein tätig bin (mit Wettkämpfen auf Kreis- und
Bezirksebene ^^)

schwimmst du immer noch ? und wenn ja welche Disziplin ?

Jedoch hieß es von dort aus nur: „Therapeutisches Reiten steht
ersten nicht in unserem Leistungskatalog und zweitens dient es
nicht dem Heilungsprozess.“

damit hat die Kasse auch recht ;o) wieso sollte sie für eine therapie bezahlen, die für dein Krankheitsbild nicht als „heilend“ anerkannt ist ?

Nachdem reiten an sich (und auch hippotherapie) nicht wirklich wahnsinnig teuer ist/sind, kannst du dir auch auf eigene Kosten wöchentlich ein oder zwei Stunden gönnen um erstmal zu probieren ob es dir damit tatsächlich besser geht

Wenn JA hättest du bessere Argumente der Krankenkasse gegenüber.

Und es müsse ja auch im Sinne der
Krankenkasse sein, dass Leiden / die Schmerzen endgültig zu
lindern bzw. zu beseitigen.

wer garantiert, dass dies ausgerechnet die Hippotherapie bei dir bewirken soll ?

Antwort von Ihr darauf: „Einzige Möglichkeit: Sie stellen
einen Antrag zur Kostenübernahme, vielleicht wird er ja
genehmigt“

Wie baue ich so einen Antrag auf (inhaltlich und strukturell),
dass die Wahrscheinlichkeit auf eine Kostenübernahme möglichst
groß ist, so dass dem Leid hoffentlich bald ein Ende gesetzt
werden kann.

Lass das deinen Hausarzt oder deinen Orthopüäden für dich machen, wenn die davon genauso überzeugt sind wie du, schreiben sie das gerne für dich ;o)

Gruß H.

Hallo,

bis vor ein paar Jahren haben wir diese Leistung aufgrund einer
Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MDK) noch bewilligt.
Allerdings nur bei bestimmten Diagnosen und ausschliesslich bei
Kindern (bis 14 Jahre).
Inzwischen macht da kein MDK mehr mit !!
Gruß
Czauderna