Hallo liebe Forenmitglieder,
folgender Sachverhalt:
Das Auto des A muss repariert werden. In einer Autowerkstatt wird dem A ein Kostenvoranschlag gemacht; für die Reparatur benötigt wird Ersatzteil X, evtl. noch ein weiteres Teil Y und natürlich die Arbeitszeit. Zusammen ergibt dies den Betrag Z, wobei dem A versichert wird, dass sicher keine weiteren Posten dazu kommen und der Betrag auch keinesfalls überschritten wird.
Als A später sein Auto abholt, erlebt er eine kleine Überraschung:
- haben sich doch noch weitere Posten auf die Rechnung geschmuggelt (diese sind von der Höhe her vernachlässigbar, aber A ärgert es dennoch etwas, da ihm ja ausdrücklich versichert wurde, dass keine weiteren Rechnungsposten dazu kommen).
- wurde der Kostenvoranschlag ziemlich genau eingehalten - allerdings netto. Dass der dem A in Aussicht gestellte Betrag netto ist und noch die Mehrwertsteuer hinzu kommt, wurde A nicht mitgeteilt. A ging vielmehr davon aus, dass der genannte Betrag in etwa dem Brutto-Endbetrag entsprechen würde. Hätte A damit rechen müssen, dass dem nicht so ist bzw. ist es üblich, Kostenvoranschläge netto anzugeben?
(A war zum ersten mal in einer Werkstatt um eine Autoreparatur vornehmen zu lassen, hat in dieser Hinsicht also noch keine Erfahrungen)
Liebe Grüße
Muckl