Hallo liebe Mitstreiter,
ich hab da ein paar Probleme auf dem Weg meiner Selbstständigkeit . Ich bin von einer großstadt in ein kleines Dorf gezogen . Hier ergab sich die Möglichkeit einen kleinen Laden (Tante Emmerladen) zu eröffnen . Sowas wird hier dringend benötigt und da ich durch meine Kinder nicht mehr in meinem eigendlichen Beruf arbeiten kann dachte ich mir ; das währe es doch !!! Ich habe nicht bedacht das es so viel Arbeit sein wird allein die Vorbereitungen zu treffen !!! Ich benötige eine Starthilfe vom Arbeitsamt da ich keine Eigenkapital habe . Nun sagte mir die gute Dame vom Arbeitsamt das ich ein Kozept schreiben muss um zu erreichen das wenigstens über eine Förderung , von seiten des Arbeitsamtes nachgedacht wird. Ich habe keine Ahnung wie sowas überhaupt angefangen wird , geschweigedenn wie es im Resultat aus zu sehn hat ! Weiß jemand was da rein gehört wie es aus zu sehn hat und was ich sonst noch beachten muss ! Ich hab mich an diesem Laden festgebissen und möchte nun nicht das dieser Traum platzt . Ich hoffe dehalb das Ihr mir weiter helfen könnt .
Danke schonmal
Nicole
Businessplan …
… ist schon mal das richtige Suchstichwort.
Hmm. Kannst du von den Vorgängern Unterlagen haben um schon mal eine Einnahmen-/Ausgabenaufstellung machen zu können?
Gruß
Stefan
Hallo,
also ich weiss Was die pacht kostet und was die verscheidenen Dinge kosten die ich gern verkaufen möchte lässt sich zumindest in der Theorie herausbekommen aber sonst bin ich echt aufgeschmissen . das ist alles echt neuland für mich aber ich bin lernfähig und vor allen hartnäkig . Ne ausgabenaufstellung ist möglich aber ne Einnahmenauflistung wohl eher nicht weil es keine Erfahrungswerte gibt . Hast du nen Vorschlag ?
Danke für die Abtwort vorerst
Nicole
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Hi!
Hast du
nen Vorschlag ?
…unbedingt ein Existenzgründerseminar der IHK besuchen und viel zum Thema Handel lesen…
Grüße,
Mathias
Hi Nicole,
Ich bin von einer großstadt in ein kleines
Dorf gezogen . Hier ergab sich die Möglichkeit einen kleinen
Laden (Tante Emmerladen) zu eröffnen . Sowas wird hier
dringend benötigt und da ich durch meine Kinder nicht mehr in
meinem eigendlichen Beruf arbeiten kann dachte ich mir ; das
währe es doch !!!
Überlege bitte vorher, welche Kunden wirklich in deinen Laden kommen würden. Bei uns in der Pampa wird auch immer heftig gejammert, es gäbe keine kleinen Läden mehr.
Aber jammern und dann auch wirklich einkaufen (und davon zumindest eine kleine Existenz aufbauen können) sind 2 völlig getrennte Paar Schuhe, was letztlich zur Folge hat, daß die kleinen Läden dennoch aussterben. Jeder möchte zwar den Laden um die Ecke haben, aber ein Kleiner kann kaum die Preise bieten, die die Großen haben.
Eine SPeizialisierung könnte da evtl. hilfreich sein.
Frag dich einfach selber: Unter welchen Umständen würdest du in einem Tante Emma Laden kaufen?
In Dörfern rund um Großstädte hast du welche Klientel? Diejenigen, die nicht mobil sind oder einfach nur mal eine Kleinigkeit vergessen haben. Der Rest arbeitet in der Stadt und fährt in die Einkaufszentren.
Sei bitte mehr als nur vorsichtig, sonst wird dein Traum zum Albtraum.
Gruß Ulrich
Das ist keine Lüge sondern eine sachzwangreduzierte Ehrlichkeit. (Dieter Hildebrandt)
Ich habe keine Ahnung wie sowas überhaupt
angefangen wird , geschweigedenn wie es im Resultat aus zu
sehn hat ! Weiß jemand was da rein gehört wie es aus zu sehn
hat und was ich sonst noch beachten muss !
Hallo Nicole,
Eine Förderung durch die Agentur für Arbeit ist nur möglich, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Bezug von ALG I
- Bei Aufnahme der selbständigen Tätigkeit muss noch ein Anspruch von mind. 90 Tagen Arbeitslosengeld bestehen
- Bestehender Anspruch auf Arbeitslosengeld wird während der Förderung vollständig verbraucht
- Persönliche und fachliche Eignung
- Businessplan und fachkundige Stellungnahme
- Gründung als Vollerwerb
Förderung: > bis zu 15 Monate
Phase 1: in den ersten 9 Monaten nach dem Unternehmensstart – Leistungen in Höhe des monatlichen ALG
Phase 2. nach 9 Monaten bis zu 6 Monate 300,- € für Sozialversicherung
Für ALG II –Empfänger gibt es einen flexiblen Zuschuss für max. 2 Jahre
Bestandteile eines Businessplans: - Lebenslauf
- Vermögensübersicht
- Selbstauskunft
- Verträge (Gesellschafterverträge, Mietverträge, etc)
- Marktanalyse
- Sicherheitenplan
Inhalte: - Gründerperson – persönliche, fachliche und kaufmännische Kompetenzen
- Geschäftsidee – Geschäftsfelder,Produkte,Dienstleistungen, Umsetzung
- Rechtsform
- Markt – Branche, Marktpositionierung, Wettbewerb
- Zielgruppe – Kundenstruktur, Kundennutzen, Kundenservice
- Standort – Lage des Geschäftes, Größe, Ausstattung, Zustand, Kosten
- Beschaffung – Bezugsquellen, Einkaufskooperationen
- Personal – Personalstruktur, Personalsuche, Entlohnung, Führung
- Chancen , Risiken, Risikovorsorge, Plan B
- Mittelfristige Perspektiven – Unternehmensziel
- Finanzplanung – private Ausgaben, betriebliche Ausgaben, Investitionsplanung, Umsatzplanung, Rentabilitätsplanung, Liquiditätsplanung, Finanzierungsplanung
- Umsetzungsschritte – Wer, was, bis wann?
Dies sind einige wichtige Bestandteile die ein Businessplan enthalten sollte.
Um den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit zu erhalten, muss dieser Businessplan von einer fachkundigen Stelle geprüft werden. Bei positiver Beurteilung des Konzeptes durch die fachkundig Stelle, gewährt die Agentur für Arbeit den Gründungszuschuss.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bietet Existenzgründern eine kostenlose Software (www.softwarepaket.de) zur Erstellung des Businessplans. Die CD beinhaltet zusätzlich eine umfangreiche Infothek mit vielen nützlichen Tipps und Informationen. Auch die IHK und der Einzelhandelsverband helfen hier weiter.
Viel Erfolg und viele Grüße
C. Inderfurth
Hey Ulrich ,
das sind genau die Gedanken die auch ich mir gemacht habe . Zu diesem Zweck habe ich mich im Vorfeld informiert . Ich habe mit Menschen gresprochen die hier mal einen Laden hatten … habe sogar meine Große Tochter und ihr Freundin losgeschickt mit einer Art Fragebogen und hab mich so über die Bedürfnisse und wünsche dieses Dorfes informieren können . Auch habe ich in diesem Fragebogen darüber informiert welche Zeilgruppe letztendlich regelmässig bei mir einkaufen würde . Hier sind es die die durch alter oder fehlende mobilität auf einen Laden angewieswen währen . Die die momentan auf teure Lieferservice angewiesen sind und hoffendlich auch diesen zustand änder wollen .
Du hast sehr recht wenn du sagst das es auch mit großer Vorbereitung ein Risiko ist aber ich kann niemanden dazu zwinken bei mir ein zu kaufen aber ich denke das man in sachen service sehr viel tun kann um seinen Kundenstamm zu sichern .
Ich danke dir für deine Anregung
alles Liebe
Nicole
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Hallo Mathias ,
ja das läuft schon , ich hab auch schon infomaterial angefordert … ich hoffe das dauert nicht so lange ich habe gehört das die lange Wartelisten haben ?!?
alles liebe
Nicole
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Hi!
Hast du
nen Vorschlag ?…unbedingt ein Existenzgründerseminar der IHK besuchen und
viel zum Thema Handel lesen…Grüße,
Mathias
Hallo Mathias ,
ja das läuft schon , ich hab auch schon infomaterial
angefordert … ich hoffe das dauert nicht so lange ich habe
gehört das die lange Wartelisten haben ?!?
Über die IHKs habe ich auch schon alle möglichen Horrorstories gehört. Nichts hat sich bewahrheitet, mir wurde schon oft geholfen.
Grüße,
Mathias