Petersilie bildet ab dem 2. Jahr Blüten und Samen und ist dann
für Blattmasse - die du ernten willst - nicht mehr zu
begeistern. Deshalb zieht man sie nur 2jährig.
aha, lebt also durchaus länger, „man“ ist sich nur nicht über die Art der Nutzung einig 
-> wenn man genug hat isses egal
-> wenn man die Blütenansätze wegnimmt (bei Gelegnheit…)
müßts ja reichen 
Rosmarin … haelt er auch nen kälteren Winter aus?
kommt ganz auf das Plätzchen an, das Du zu bieten hast.
naja Beetrand, vollsonnig vor „ebenrasiger“ Einfassung (Garten 10 cm niedriger…), aber ziehen wird’s schon… ;-(
kann man die Kräuter z. B. auch in Laub „eingraben“?
wozu? Was nicht freiwillig überlebt, geht das Folgejahr so
geschwächt an, dass Du keine Freude daran hast.
warum so kompliziert? Kräuter müssen nicht geschützt werden -
naja, bin eigentlich auch fürs wachsen lassen (und wer net mag, hat Pech…) - zumindest Blumen und so…
Aber bei unseren „Neuanschaffungen“ (Rosmarin noch klein, ebenso unsere Buchsbäumchen, Stachelbeeren…) soll nicht eine Unachtsamkeit meinerseits am Ableben schuld sein…
(die Buchse werden anfangs bei Trockenheit gegossen, die Stachelbeeren haben im 2. Jahr schon beeren, „weil“ ich sie im Winter unten herum auch in Holzwolle gewickelt habe -> windstill -> „wärmer“)
Den Sommer über haben die Kräuter (außer dem Basilikum) prächtig geblüht und gebrummt… und wenn sie groß sind, hoffe ich auch, daß sie alles alleine können… (hoffe ich auch bei unserem erst heuer aus dem Topf ins Freie „entlassenen“ Wacholder…)
Ist Basilikum „echt“ (von Natur aus) einjährig (also auch in
Italien etc.) oder nur bei uns nicht „sinnvoll“ überwinterbar?
„Echt“ einjährig ist keine einzig Pflanze auf Erden.
Einspruch! (schau nur mal in den Schmeil-Fitschen oder jedes andere Pflanzenbuch…) es gibt botanisch sehr viele einjährige…
Basilikum ist „nicht sinnvoll“ überwinterbar.
Du kannst die Ansprüche in der Wohnung nicht erfüllen. (12
Stunden volle Sonne, +/- 60% Luftfeuchtigkeit, 28-30° Grad
tags, 12-15° Grad nachts).
das ist doch mal ne klare Aussage…
Deswegen: Töpfchen im Supermarkt kaufen, abernten, wegwerfen.
widerstrebt mir zwar, is aber wohl nicht anders zu machen…
(obwohl es mich doch wurmt, so kompliziert wie irgend ne Superkalifragilistic-Orchidee kann doch son oller Basil net sein…)
übrigens auch Rosen in aller Regel nicht.
ach, erzähl mir mehr! (käme mir sehr gelegen!!)
-> habe ein paar Rosen, die ich heuer etwas behätschelt habe, weil
a) die an der Stelle "noch nie was geworden sind
b) oder doch noch mal ausgetrieben haben
a) habe mich an den Grundsatz in der „Literatur“ (hört sich doch gut an, besser als „hab in zwo Büchla neigschmeggt“ *g*), daß man die verblühten Blüten abzwicken soll. Das konnte ich auch nachvollziehen, weil die Energie dann nicht in die Butten sondern ins Grün geht…
Außerdem habe ich „konkurrenzregulierend“ in Hartreiegel und Goldrute eingegriffen und den beiden „langen“ ne Bohnenstange samt Kabelbinder aufgenötigt.
Erfolg: prächtig duftende Blüten an der Südwand und rankende Dornröschen unter den Kiefern…
b) habe von nem Bekannten nen alten Rosen-Wurzelstock mitbekommen, den er schon nen Winter draussen liegen hatte, naja wegschmeissen kann ich ihn immer noch…
Leider kam nix mehr, also rausgeruft, da kam ein Blauregen hin (anderes Thema: erst mickrig und dürres Laub, aber in den letzten Wochen machte er 40 cm und mehr neue Triebe…). Aber da sah meine Freundin zum Glück, daß der Rosenstock doch noch getrieben hatte.
-> also ans andere Hauseck gesetzt und kräftig gegossen
-> und wenns ne Unterlagenrose ist, sie gedeiht
Aber zurück zum Thema: überall steht, man muß die Rosen anhäufeln
-> warum
-> mit was
-> oder warum nicht (Deiner - und vllt. auch meiner - Meinung nach)?
-> was passiert wenn nicht? (freggt oder nur später oder verzweigter?)
(oder wäre das der Zeitpunkt, um den Thread zu teilen?)
cu
kai