hallo,
meine katze ist 12 jahre alt und hat seit etwa 2 jahren das problem das ihre krallen sich nicht mehr gleichmässig abnutzen,sie will auch nicht mehr raus und ist nur in der wohnung (katzrnklappe vorhanden ),mein tierarzt hat mir damals geraten die krallen regelmässig etwa alle 3 monate zu kürzen,welches ich dann auch befolgt habe,doch das erste mal mal schon eine tortur,sie hat geschrien und gebissen und gekratzt so das man in der praxis 3 leute brauchte um sie so zu fixieren das der arzt schneiden kann,2 mal haben wir es danach noch versucht,aber es war noch schlimmer als das erste mal,völlig entnervt haben wir es dann gelassen,weil er meinte ( und der meinung bin ich auch !!! ) das es einfach zu viel stress ist für sie. betäubung finde ich auch ncht so wirkiich gut,zumindest nicht was der tierarzt zu bieten hatte (narkose) ich weiss einfach nicht mehr welche möglichkeiten man sonst noch hätte,denn auch die zaghaften versuche von mir ,ihr vorsichtig die krallen zu stutzen während sie fest schläft fruchten nicht,sie dreht sofort total durch wenn man nur in die nähe ihrer pfoten kommt,aber es behindert die beim laufen (keine eingewachsenen krallen,nur zu lang )…
weiss jemand rat ? danke erstmal im vorraus…
Hallo,
wenn die Katze es nicht mit sich machen lässt, dann gibt es nicht viele Möglichkeiten. Du kannst probieren, über einen längeren Zeitraum das anfassen der Pfoten zu üben, indem Du es immer wieder vorsichtig versuchst (ohne zuerst tatsächlich mit der Krallenschere dranzugehen), wenn die Katze z.B. auf Deinem Schoß liegt. Leckerli, Pfote anfassen, Leckerli. Möglicherweise kommst Du dann mal weiter.
Es ist aber genausogut möglich, dass die Katze das niemals mit sich machen lässt. Da würde ich dann als Alternative für möglichst attraktive Kratzgelegenheiten sorgen (vielleicht auch mal mit Baldrian oder Katzenminze attraktiv machen), damit zumindest die Vorderkrallen unter Kontrolle bleiben. Auch ältere Katzen dürfen durch eine Mäuseangel o.ä. zu ein bisschen mehr Bewegung motiviert werden.
Gruß,
Myriam
Hallo,
hast du es schonmal selber zuhause probiert? Vielleicht war die Katze so außer sich, weil es für sie fremde Leute gemacht haben. Und dann auch noch gleich so viele. Kein Wunder, dass sie da ausgetickt ist.
Versuche es mal in aller Ruhe zu Hause. Vielleicht vertraut deine Katze dir und lässt es dich machen.
Gruß
Samira
PS: Ich habe gerade gelesen, dass du es schon zuhause probiert hast. Allerdings ist es nicht die beste Idee sie im Schlaf damit zu überraschen. Versuche es mal so, wenn sie wach und gerade ruhig und entspannt ist.
Hi Plchard,
einer Katze die Krallen stutzen,nun ehrlich gesagt, haben wir das noch nie gemacht/machen müssen,auch nicht bei den Wohnungskatzen und wir hatten/haben so lange ich Lebe immer mindestens eine… meistens mehre Katzen.
Nun,ich weiss ja nicht was Du in der Wohnung fürs kratzen stehen hast,bei den reinen Hauskatzen hatten wir einen echten Baumstamm im Zimmer,Bambusmatten waren der Renner,auch alte Plüschkissen/Fussmatten dienten zur Wetzbefriedigung.;o)Manchmal auch Beine.
Nun ja,aber wenn die Krallen bei deinen Tiger schon so lang sind, das er nicht mehr richtig laufen kann,wäre es dann nicht doch sinnvoll,sie noch mal vom TA stutzen zu lassen,zur Not auch unter Narkose?
Und dann genügend Wetzmaterial zur Verfügung stellen.
Hat der Tierarzt wegen den Krallen nichts weiter gesagt,außer das mit dem regelmäßigen stutzen?*sorry das ich nach Frage,aber wie gesagt ,wir mußten das bei unseren Katzen noch nie machen lassen und beim regelmäßigen Gesundheitcheck beim TA mit Krallenkontrolle war da auch nie die Rede von,selbst nicht beim 17 Jahre alten Walter(Kater).*hm
LG Biene
Hallo,
ich kenne das Problem auch.Meine Katze hat im Alter auch so lange Krallen bekommen.
Wir haben die Krallen nur geschnitten wenn es nicht mehr anders ging. Und dann auch nur die, die sie selbst störte. Unsere hat immer daran rum genagt und man sah deutlich welche es war.
Beim Tierarzt würde ich das nur machen lassen wenn du sowieso gerade dort bist.
Wenn sie eine solche Abneigung gegen das Krallen schneiden hat liegt es vielleicht daran, dass es beim TA eine schlechte Erfahrung für sie war.
Du kannst wenn sie schläft oder döst einfach mal vorsichtig schauen welche Kralle gerade zu lang ist. Meist sind die etwas ausgefranst.
Dann sollte eine Person sie gemütlich auf den Arm nehmen und mit ihr schmusen.Während du den Nagelknipser holst. Dann nimmst du ihr Pfötchen und drückst auf die Ballen unten dadurch kommt die Kralle besser raus und dann schnippst du nur die Spitze vorne ab.Du kannst ja erst mal auch nur so tun als ob und immer mal wieder an den Pfötchen zärtlich rum machen.Unsere hatte das sehr gerne.
Unsere war immer ganz dankbar und hat mir die Hand abgeleckt wenn ich sie von der Kralle befreit hatte.
Du musst versuchen erst wieder vertrauen aufzubauen damit sie merkt du willst ihr nur helfen.Also immer viel schmusen vorher und nachher und nur eine Kralle dran nehmen und das ganze ohne Hektik und Stress.
Mit der Zeit wird sie merken, dass du ihr hilfst.
Vielleicht stören die langen Krallen die Katze ja auch gar nicht dann würde ich sie lassen.Nur wenn sie halt ständig hängen bleibt würde ich zum Knipser greifen.
Viel Erfolg Marion
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo plchard,
wir haben schon seit über 20 Jahren immer eine Katze manchmal auch mehrere. Bei unseren Katzen mussten wir nie die Krallen stutzen und bei der, die wir jetzt haben, machen wir das auch nicht.
Ich würde, wie die anderen schon sagen, erstmal beobachten, ob die Krallen bei deiner Katze stören und wenn nicht, würde ich es einfach lassen. Man sagt ja sowieso, dass man das normalerweise nur einmal im Jahr machen sollte. Den Rest erledigen die Katzen selbst am Kratzbaum oder draußen.
MfG Curly