Krampf beim rennradfahren

Hallo!!

Also…
Ich war heut mal wieder mit meinem Rennrad unterwegs. Allerdings fahr ich erst seit einem Monat Rennrad. Traineren tu ich jeden zweiten Tag.
Heute hab ich mir mal gedacht dass ich auch weiter fahren kann.

Also aufs Radl und los…nach so 80 Km. hab ich bemerkt dass ich nicht mehr wirklich viel kraft habe.
Nach 90 Kilometer kam der erste leichte Krampf.
Nach 95 kilometer wurde aus dem leichten Oberschenkelkrampf ein Monsterkrampf - zudem bekam ich auch noch einen Schreikrampf…Die letzten 15 Kilometer konnte ich nur noch mit Pausen und Beinmassage zurücklegen.

Jetzt meine Fragen:

    • Wie entsteht so ein Krampf?
    • Wie kann ich Krämpfen entgegenwirken?
    • Was soll ich tun wenn ich einen bekomme?
    • Gewöhnt sich der Körper nach einer Zeit an die Belastung? Denn dann sollten die Krämpfe ja eigentlich wegbleiben…

Gruß und schon mal im Voraus vielen Dank, David
(Der sich trotzdem morgen wieder aufs Rad schwingt)

Hallo!!

auch hallo

Also…
Ich war heut mal wieder mit meinem Rennrad unterwegs.

schönes wetter dafür!

Allerdings fahr ich erst seit einem Monat Rennrad. Traineren
tu ich jeden zweiten Tag.
Heute hab ich mir mal gedacht dass ich auch weiter fahren
kann.

nach dem motto - viel hilft viel

Also aufs Radl und los…nach so 80 Km. hab ich bemerkt dass
ich nicht mehr wirklich viel kraft habe.

zeit fürn päuschen und das wetter geniessen

Nach 90 Kilometer kam der erste leichte Krampf.

zeit für ne grosse pause

Nach 95 kilometer wurde aus dem leichten Oberschenkelkrampf
ein Monsterkrampf - zudem bekam ich auch noch einen
Schreikrampf…Die letzten 15 Kilometer konnte ich nur noch
mit Pausen und Beinmassage zurücklegen.

naja, so kann man auch zu seinen wohlverdienten pausen kommen (ich hätte mir ja ein mädel zum massieren mitgenommen)

Jetzt meine Fragen:

    • Wie entsteht so ein Krampf?
    • Wie kann ich Krämpfen entgegenwirken?
    • Was soll ich tun wenn ich einen bekomme?
    • Gewöhnt sich der Körper nach einer Zeit an die Belastung?

krämpfe sind anzeichen einer überbelastung! du solltes es langsam angehen lassen, man kann nicht vom sesselpuper zum sportler in 2 monaten werden. also achte auf erste warnhinweise (hattest du keinen muskelkater nach den ersten trainingseinheiten?) und schraub dein pensum ersteinmal zurück und steigere dich langsam. du wirst feststellen das die gleiche strecke ohne schwierigkeiten in immer kürzerer zeit zurückgelegt werden kann (ohne das du krämpfe oder muskelkater bekommst). ab einem bestimmten pensum solltest du dir aber zusätzliche mineralstoffpräparate zuführen um den erhöhten verbrauch auszugleichen - konsultiere hierzu aber einen arzt oder sportmediziner.
nochmals: sport ist gut, aber so wie du es angehst machst du dich kaputt (incl überbelastung kniegelenke - typische rennradler „krankheit“). bei den anderen fragen kann ich dir nicht weiterhelfen. mfg wgn

Denn dann sollten die Krämpfe ja eigentlich wegbleiben…

Gruß und schon mal im Voraus vielen Dank, David
(Der sich trotzdem morgen wieder aufs Rad schwingt)

tu es nicht

Hallo David,

Gruß und schon mal im Voraus vielen Dank, David
(Der sich trotzdem morgen wieder aufs Rad schwingt)

tu es nicht

Ich schliesse mich da weisgarnix an. Lerne, auf Deinen Körper (und seine Warnzeichen) zu achten.

Viele erfolgreiche Radtouren wünscht Dir
Pürsti

Hallo David,

Jan Ullrich in 14 Tagen funktioniert nicht. Schön, dass Du Freude am Rad fahren gefunden hast, aber Du überforderst Dich bzw. Deinen Körper. Die beanspruchten Muskeln müssen sich erst mal aufbauen bevor sie Dich 100 km weit bewegen können. Viel trinken unterwegs ist auch wichtig! Immer wieder aus der Flasche nuckeln, nicht nach zwei Stunden zwei Liter zwingen wollen. Apfelschorle 1:4 soll gut sein; zur Not tuts aber auch Leitungswasser. Ab und zu Kleinigkeiten essen: Banane, Müsliriegel tuns für Hobbyradler. Akzeptiere, dass andere schneller sind wie Du. Wenn Du Dich vormittags schon 3 x bis zur Bewußtlosigkeit schindest, brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn Dich um 15 Uhr Dein Körper im Stich lässt.

Mit dem Enthusiasmus mit dem Du das Rennradfahren angehst, kommt die Form schon noch, aber nicht nach 14 Tagen. Die Profis fahren im Frühjahr 15000 km damit Sie bei der Tour de France mithalten können. In der Zeitschrift „Tour“ (Stadtbücherei)kommen im Frühjahr oft Trainingspläne und es gibt auch Bücher zum Thema (z.B. „Perfektes Radtraining“ von Willy Loderhos http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3517068284/qid… ).

Viel Spaß und grüß auch mal die Tourenradler, vielleicht bin ich dabei
Uli

Danke!!

Muss noch dazu erwähnen, dass ich schon seit 4 Jahren jährlich mit dem MTB ca. 3-5000 KM absolviert habe und sich meine Beinmuskeln schon sehen lassen…(Ich bin also kein ganzer Bike-Neuling mehr) Aber war heut wieder fahren und hab gar nichts mehr gespürt *freu*

Ich grüße beim Fahren alle Radfahrer mit Helm, dazu noch alle die mich Grüßen.

Also nochmal, dankeschön und auch euch weiterhin viel Spaß an der schönsten Sportart der Welt!!

Bißchen arg vorsichtig die Kollegen hier:

Wichtig ist, dass Du möglichst frequenzbetont fährst. Trainingsstände in Ausdauersportarten erreichst Du nicht über Kraft sondern über Konditionstraining.
Das ist die Basis für alles. Verbesserungen hinsichtlich Kraft, Schnelligkeit, Bergfahren, erreichst Du später, viel spaäter, in speziellen Trainingseinheiten.

Fazit: Fahr ruhig hohe Distanzen, auch über 100 Kilometer, aber eben nicht auf Durchschnittsgeschwindigkeit sondern auf Trittfrequenz. Ich empfehle etwa 100 bis 120 Umdrehungen. Großes Blatt ist erst mal tabu. . . :wink:

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ich weiss es
hi, dieses gefühl von kraftlosigkeit nach ca 80 km ist natürlich auch trainingsbedingt, aber besonders wichtig ist es, den blutzuckerspiegel aufrecht zu halten (oder: ESSEN!), denn nach 80 km hast du in der regel dein frühstück UND mittagessen durch die beine in die padalen geschickt und mußt „nachlegen“. ich spreche aus erfahrung, ich fahre seit jahren engagiert und viel. das richtige essen für eine rennradfahrt in richtung 100km oder mehr ist: am vorabend der tour ordentlich nudeln mit wenig fettiger tomatensauce, morgens dann ein megamüsli mit viel haferflocken und banane, dann verdauung regeln :wink:) (du weisst schon), und für die fahrt spezielle sport-riegel ins triko stecken. di wirst dich wundern, wie lange du deine antrainierte kraft zur verfügung hast und die krämpfe werden auch nachlassen, weil die riegel auch magnesium enthalten. du kannst es aber auch in brausetablettenform in die trinkflasche füllen. versuchs mal, das hilft!