es gibt die Ansicht, dass jemand eine Erkältung bekommen kann, wenn er sich verkühlt, oder sogar eine Lungenentzündung, wenn er z.B. stundenlang mit nassem Hemd im kalten Wind herumläuft, oder eine Blasenentzündung, wenn er auf einem kalten Stein sitzt oder seine Badehose nach dem Baden nicht auszieht.
Die andere Ansicht ist die, dass die drei Erkrankungen Infektionen sind, also die Gegenwart entsprechender Krankheitserreger (Bakterien oder Viren) voraussetzt. Diese haben bei Verkühlungen leichteres Spiel gegen das dann geschwächte Immunsystem.
Frage: Ist die Gegenwart von Erregern immer nötig? Kann man jemals eine Blasenentzündung bekommen, ohne dass Erreger da sind, also von der Kälte allein?
Verkühlung, die deutsche Paranoia…
Ob das medizinisch gesehen möglich ist, weiß ich nicht. Die Angst vor Verkühlung als Motor oder gar Quelle furchtbarer Krankheiten scheint jedoch zumindest von unseren belustigten britischen Mitbürgern als typisch deutsch betrachtet zu werden: http://www.toytowngermany.com/forum/index.php?showto…
Es gib Entzündungen, die aufgrund von Schmerzen entstehen.
Das wird dann als „rheumatisch“ bezeichnet.
Ansonsten kann es sein, das man sich unterkühlt, so das man es gerade so überlebt, aber ohne eine Blasen- oder Lungenentzündung zu bekommen.
Es kann aber auch sein, das man einen leicht kühlen Luftzug (meist über einen etwas längeren Zeitraum) bekommt und etwas später(meist am nächsten Morgen) Kopfschmerzen und Schnupfen hat.