Kranke Krähe

Hi,
mal wieder fand ich ein krankes Tier, eine Krähe, genaue Art kann ich nicht sagen.
situation war, sie saß völlig appatisch auf einem Baumstumpf und hatte ein völlig zerflettertes Gefieder, sah aber nicht nach Wechsel aus.
Ich habe sie mitgenommen, sie fraß gierig, offensichtlich lange nicht gefressen. Futter war Soft-Mix von Vitakraft, hatte ich noch von einem ähnlichem Vorfall vor kurzer Zeit.
Was mache ich weiter?
Zurzeit ist sie in einem Gehäge, ca. 2.5x1.5x1.2 m3 groß, ich denke das reicht.
Soll ich das Futter wechseln?
Wann wieder Aussetzen?
danke für Tips.
Gruß

schau mal bei http://www.tiere-online.de rein. Da könntest vielleicht jemanden finden, der Dir weiterhilft.

Kurz ein Hinweis zum Bestimmen: grauer Schnabel = Krähe, schwarzer Schnabel = Rabe. Bemühe Dich, das Tier nicht an Euch zu gewöhnen! Sonst hat es kaum noch Chancen im Freien zu überleben. Auch würde es nicht schaden, Jagd auf Milben und Flöhe zu machen (einstäuben mit passenden Mittel). In jedem Fall muß aufgrund des Tierschutzgesetzes das Tier sehr bald wieder in die Freiheit, im früheren Biotop, entlassen werden.

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Hinweis zur Bestimmung: es gibt MEHR Arten als Rabe und Kraehe:

Kolkrabe: wesentlich groesser als die anderen, Schwanz keilfoermig (Mitte laenger wie Seiten, bei den Kraehen faecherfoermig=Federn +/- gleich lang), Schnabel sehr stark (wehrhaft!) -> aber sehr selten=unwahrscheinlich

Saatkraehe: Schnabelwurzel nackt, „Pluderhosen“ an langen Beinen, normalerweise in +/- grossen Schwaermen, oft als Wintergast, frisst gern Getreidereste auf Feldern etc und natuerlich Maeuse etc

Rabenkraehe: schwarz, auch an der Schnabelwurzel, kleiner „Aasgeier“, alleine oder in kleinen Trupps, westliche Art

Nebelkraehe: Rabenkraehe mit grauem „Mantel“, vertritt die Gattung in Osteuropa (incl. Ostdeutschland)

Dohle: deutlich kleiner, sonst aehnlich der Nebelkraehe: schwarz mit (aber nicht soll hell-)grauem „Mantel“, bruetet/lebt oft an Kirchtuermen etc…, typisches „Tschak-Tschak“-Gerufe… (Krahen kraechzen)

zu den Rabenvoegeln gehoeren auch noch Elster, Eichelhaeher, Tannenhaeher, aber die sind bunt gezeichnet…

-> bei Fragen melde dich oder schau in ein Vogelbuch …

cu
kai

P.S.: „verrupft“: war das Tier verletzt?

Zur Ernaehrung: Kraehen (Aasfresser) sind hart im Nehmen, fressen sicher auch „einfache“ Fleischreste etc, wenn sie nicht zu schwach sind…