Krankenakte berichtigen -Problem

Krankenakte ändern richtig stellen -Problem

Krankenakte ändern - Problem! Hallo, im November 2008 war ich bei meinem Hausarzt. Ich hatte damals Probleme. Meine Oma erkrankte an Krebs und da damals ein Kumpel von mir plötzlich vor unseren augen gestorben ist kam ich mit der situation nicht wirklich zurecht. Ich hab niemanden davon erzählt und bin zu meiner Hausärztin gegangen und habe ihr davon berichtet. damals, das hatte ich vorher schon im internet herausgefunden, litt ich unter angstzuständen, wahrscheinlich hatte ich damals alles nicht wirklich verarbeitet. Jedenfalls war dies ein Gespräch mit meiner ärztin, die folge war, sie gab mir eine überweisung zum Psychologen…ich wollte dies eigentlich von anfang nicht wahrnehmen, nur wenn es wirklich nicht mehr geht. Ich hab durch den tod meiner oma begonnen alles zu verarbeiten, ich habe mich meinen ängsten gestellt und progressive muskelentspannung gemacht und siehe da es wurde besser und mir geht es gut. jetzt stehe ich vor dem abschluss einer privaten krankenversicherung und siehe da in meiner krankenakte beim hausarzt steht etwaas von psychosomatischer störung usw…das ist ja ein absolutes Knock out… Mein arzt hat mich auf verlagen ein attest ausgestellt, habe ihm die lage auch geschildert und trotzdem steht in dem attest kurzzeitige störung… das bringt mir trotzdem nix, das alles war vielleicht wirklich nur auf stress zurückzuführen und jetzt steht das in meiner akte obwohl es NIE jemand wirklich geprüft hat und dieser eintrag könnte mir irgendwann mal zum verhängnis werden, sollte ich anderweitig mal hilfe benötigen, wegen was völlig anderem… ich war nie in behandlung, nie beim psychater, habe nie etwas bei der gesetzlichen KV abgerechnet. Nur dieser eintrag stört mich und ich finde das ich ein recht darauf habe, das die chancengleichheit wieder hergestellt wird. Was könnte mein arzt schreiben, sodass es aus der welt geräumt ist. manchmal hat man einfach ne schwierige zeit, dafür ist doch auch ein arzt da, das man sich ihm anvertraut, und er stellt gleich diagnosen von denen ich bisher nicht wirklich was wusste. Ich habe doch ein recht darauf, das er es abändert oder?..zumindest das er schreibt, das sich der verdacht nicht bestätigt hat. in dem attest steht auch, war bei mir in behandlung…das stimmt auch nicht, ich musste nicht wieder vorsprechen noch sonst irgendwas… ich bin ratlos und wäre dankbar wenn mir jemand einen tipp geben kann

was ich noch anfügen möchte, ist, das ich auch mehrere verspannungen im rücken hatte, was auch dazu beigetragen haben könnte. hatte damals auch massagen bekommen und war beim orthopäde

was ich klar stellen will ist, ich möchte niemanden beschwindeln, ich will nur nicht bestraft werden, nur weil man mal unter stress stand und seinen arzt um rat fragt…
Danke für antworten.

Hallo,
das ganze scheint mir ja eher ein „bürokratisches“ Problem zu sein. Dass ein Arzt etwas in die Akte schreibt kann auch damit zu tun haben, dass er es dann abrechnen kann. Bei einer gesetzlichen KV bekommst du das dann ja auch nicht zwingend mit. So steht das dann da halt drin. Ob der Arzt nach einmaligem Gespräch sowas diagnostizieren kann, weiß ich nicht.
Ich studiere selbst Psychologie und denke eher, dass das nicht sofort ersichtlich ist. Obgleich so ein Eintrag ja auch nicht schlimm ist (denke ich zumindest).

Wie dem auch sei, ob man eine Krankenakte einfach so ändern kann, weiß ich wirklich nicht. Vielleicht kann dir da eher ein Jurist weiter helfen.

Gruß
Dr.Grftjx

Hallo,
kann dir da leider nicht verbindlich weiterhelfen.
Dass du damals eine „psychische Störung“ hattest, musste der Arzt ja irgendwie verschlüsseln. Psychische Störung heißt ja nicht: „verloren auf Lebenszeit“. Will einfach nur heißen, dass du dich in einer Situation befandest, in der du ärztliche Hilfe aufgesucht hast, weil du gemerkt hast, dass du sie wahrscheinlich benötigen würdest. Ich weiß nicht, ob das eine Diagnose ist, aus der die jemals jemand einen Strick drehen würde.
Tut mir Leid, dir nicht sonderlich helfen zu können.

Hallo Eumel erstmals,

Die kurze Antowrt die ich dir geben kann, niemand braucht sich für deine Krankengeschichte interessieren, keine Versicherung, dein Arbeitgeber nicht, etc. Zumindest ist die Situation so in Österreich.
Wie die Gesetzeslage hierzu in Deutschland ist, kann ich dir leider nicht wirklich sagen.

Auf den Rest gehe ich jetzt etwas länger ein. Ich werde mir dabei einzelne Passagen von dir zitiereb und sie der Reihe nach, so gut ich kann beantworten.

NIE jemand wirklich geprüft hat und dieser eintrag könnte mir

irgendwann mal zum verhängnis werden, sollte ich anderweitig
mal hilfe benötigen, wegen was völlig anderem… ich war nie

Wieso sollte der ein Verhägnis sein? Du musst deine Krankengeschichte niemanden offen legen und bei uns hier ist es so, dass die Patientendaten zwischen niedergelassenen Ärzten und Spitälren nicht abggeglichen werden (wiederum Österreich). Kann mir aber nicht vorstellen, dass es in Deutschland anders ist, da hiermit sonst das Arztgeheimnis massiv verletzt werden würde imho.

in behandlung, nie beim psychater, habe nie etwas bei der
gesetzlichen KV abgerechnet. Nur dieser eintrag stört mich und
ich finde das ich ein recht darauf habe, das die
chancengleichheit wieder hergestellt wird. Was könnte mein
arzt schreiben, sodass es aus der welt geräumt ist. manchmal
hat man einfach ne schwierige zeit, dafür ist doch auch ein
arzt da, das man sich ihm anvertraut, und er stellt gleich
diagnosen von denen ich bisher nicht wirklich was wusste.

Ja verständlich, kenne ich habe ich auch gehabt, ich bin sogar mit Panikattacken in Notfallambulanzen gessesen, weil ich nicht wusste was los ist mit mir. Das ist in der heutigen Zeit eine durchaus häufige Diagnose.
Ich

habe doch ein recht darauf, das er es abändert
oder?..zumindest das er schreibt, das sich der verdacht nicht
bestätigt hat. in dem attest steht auch, war bei mir in
behandlung…das stimmt auch nicht, ich musste nicht wieder

Vorsprechen noch sonst irgendwas… ich bin ratlos und wäre
Prinzipiell kannst du verlangen, dass er es nicht reinschreibt, wieso er in ein Attest einen temporären Zustand (in dem du dich ja offensichtlich befunden hast, wie du selber schreibst) ist nicht ersichtlich.
Ich würde ihn bitten das rauszusstreichen, weil er ja nur deine körperliche Gesundheit beurteilen soll.
Jeder Mensch hat schwierige Zeiten und ich glaub, wenn du das mit ihm durchgehst wird er es tun.
Wegen der Behandlung, du warst ja bei ihm in Behandlung, wenn auch nur einmal. :wink:

Prinzipiell würde ich das mit meinem Hausarzt ausdiskutieren, dazu hast du ein Recht. Will er nicht drauf eingehen, such dir einen neuen.

dankbar wenn mir jemand einen tipp geben kann

was ich noch anfügen möchte, ist, das ich auch mehrere
verspannungen im rücken hatte, was auch dazu beigetragen haben
könnte. hatte damals auch massagen bekommen und war beim
orthopäde

was ich klar stellen will ist, ich möchte niemanden
beschwindeln, ich will nur nicht bestraft werden, nur weil man
mal unter stress stand und seinen arzt um rat fragt…
Danke für antworten.

Im Prinzip kannst du nicht dafür bestraft werden weil es dir mal Scheisse ging. Deine Daten sind deine und du darfst darüber verfügen, niemand sonst.

lg

Grig

hallo eumel,

krankenakte berichtigen ist nicht wirklich möglich, nach meinen kenntnissen.

ich komme aus dem rettungsdienst und weis nur (von unseren ärzten), dass alles was beim arzt besprochen wird in eine diagnose verpackt und in der akte verankert wird.

was ich versuchen würde, über einen spezialisten ein gutachten erstellen lassen, das es keine erkrankung oder ein risiko, etc. gibt. das wäre mein tip.

ich drücke die daumen das es vllt. ja doch eine möglichkeit der änderung in der akte gibt oder dass ein gutachten hilft.

grüße