Liebe/-r Experte/-in,
Ich habe folgendes Problem.
Durch meine Schwangerschaftsbedingten Rückenbeschwerden eine Haushaltshilfe eingestellt, die mir 3 Stunden täglich zur Hand geht. (Seit dem 1.7. arbeitet Sie mit uns / für uns)
Nun schlage ich mich seit 2 Monaten mit meiner Krankenkasse (TK) herum.
Erst wollte die TK gar nichts übernehmen, weil ja noch kein Kind im Hause ist.
Nun hat mir eine Mitarbeiterin in einem Gespräch am Telefon mitgeteilt, dass sie für 3Std. tgl. keinen Bedarf sieht und die TK uns für maximal 6Stunden die Woche unterstützen würde.
Sie begründete ihre Entscheidung mit den Aussagen, „es müsse ja nicht jeden Tag gesaugt werden!“, „Fenster putzen sowieso nur alle 3-4 Monate“, „Einkaufen könnte ich ja mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dazu müsste mich die Haushaltshilfe nicht fahren!“
Mein Mann arbeitet im Schichtdienst und ist teilweise bis zu 12Stunden unterwegs, nebenbei macht er noch eine Fortbildung für die er, neben seinem Job, noch 8-10 Wochenstunden investiert.
Die Sachbearbeiterin meinte, er könne nach der Arbeit ja auch noch was im Haushalt machen.
Sie erinnerte mich daran, dass ich wenn es schlimmer wird, ich ja nach §38.2 des SGB, gar kein Anspruch habe.
Wir bezahlen unserer Haushaltshilfe 9,-EUR die Stunde (inkl. Anfahrtskosten), die TK will uns da mit 5,25,-EUR helfen.
Ich habe das Gefühl, dass die Dame dass aus ihrer eigenen Tasche bezahlen muss, so wehrt sie sich gegen ein bisschen Unterstützung.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Können die das einfach so festlegen?
Wenn ich Widerspruch einlege, was sollte drin stehen?
Ich finde es eigentlich eine Frechheit, was sich die TK geleistet hat.
Würde mich über eine Antwort freuen und bedanke mich fürs Lesen.
Mit freundlichem Gruß
Julia Hufnagel