Hallo, ist es möglich, daß jede Krankenkasse mit anderen Medi-Herstellern quasi zusammenarbeitet? Habe gehört daß man seit einiger Zeit seine Medikamente in der Apotheke vorbestellen sollte, da viele Sachen erst bestellt werden müßten, weil einem nicht das ausgehändigt werden darf, was auf dem Rezept steht, sondern ein angebl. gleichwertiges einer anderen Marke, das erfährt man aber wohl immer erst vor Ort in der Apotheke („der Weg war umsonst“). Wie verhält es sich mit dringend notwendigen Medikamenten? DANKE!
Ja, jede KK handelt mit Pharmaherstellern eingene Rabattverträge aus und obendrein nur für eine begrenzte Zeit, so dass je nach KK nur ganz bestimmte Medikamente ausgegeben werden können. Gibt die Apotheke ein anderes, so läuft sie Gefahr, das Medikament gar nicht erstattet zu bekommen. Das kann sich keine Apotheke leisten, da Sie bekanntlich keine Gelddruckerei ist, sondern eine Apotheke. Für einen Arzt ist das Rabattsystem ebenfalls undurchschaubar, er hat auch andere Sorgen; er möchte Sie wieder Gesund sehen.
Ich kenne mich leider nur am Rande mit diesen total verwirrenden und äußerst komplexen Neuerungen aus, aber vielleicht hat ein, mit dieser Thematik vertrauter Freund Zeit hierzu genaueres zu schreiben. Ich leite die Frage weiter.
Grüße
Hallo,
ich kenen es auch so wie Du beschreibst. Der Arzt verordnet ein Medikament, das die Krankenkasse zahlen soll, der Apotheker schaut nach, welche Krankenkasse der Patient hat und welches gegebenenfalls andere Medikament mit gleichem Wirkstoff diese spezielle Kasse zahlt, und schon kann der Apotheker sagen, das er es bestellen muss oder vorraetig hat.
Gruss Helmut