Hallo,
DANKE für die Rückmeldung. Du wurdest hier ja schon sehr wärmstens empfohlen als DER kompetente Mann für solche Fragen.
Freu mich über die Antwort.
das ist etwas schwierig zu beantworten da ich hier nicht
direkt fallbezogen etwas sagen darf und kann.
Ah - verstehe.
Probieren wir einmal mit etwas grundsätzlichem.
Wenn es darum geht eine Diagnose zu stellen kann es nicht sein
dass im Rahmen einer Vertragsbehandlung (GKV über Karte oder
Überweisung) der Patient selbst an den Kosten dafür beteiligt
wird,
gesetzlich vorgeschriebene Eigenanteile ausgenommen). Das
heißt, dass
sonst nur als „Vorsorgemassnahmen“ anerkannte Behandlungen
hier zu
Lasten der Kasse abgerechnet werden können und nicht dem
Patienten in Rechnung gestellt werden, denn wie soll ein Arzt
eine Therapie
machen wenn ihm die Grundlagen dafür fehlen ???
DA hast Du vollkommen recht. Er kann ja nicht therapieren ohne zu wissen wofür. Zumal mich der Hausarzt auch überwiesen hatte mit der Maßgabe der Hormon-Feststellung. Er hat mir hierzu und zu der Knochenuntersuchung allerlei „Prospekte“ mitgegeben.
Ich war übrigens heute morgen beim Gyn.
So nun bekomme ich nächste Woche eine Blutabnahme gemacht in der dann die erforderlichen Hormon-Status-Werte gemacht werden.
Evtl. noch Eisenwert, Calzium, Kalium.
Dann soll ich noch eine Osteosporose-Untersuchung (keine Ahnung ob das so richtig geschrieben ist) machen lassen. Bin auch der Ansicht, dass ich das mal machen lassen sollte. DIE muß ich allerdings mit 30,00 EURO selber zahlen. Er meinte, tja, wenn sie vorher einen Knochenbruch haben, dann kann ich auch diese Knochenuntersuchung über die GKV abrechnen - so leider, also vorsorglich untersucht, nicht.
O.k. 30,00 EURO geht ja noch. Obwohl ich das nicht so ganz verstehe. Denn wenn ich erst den Knochenbruch habe - ist es ja zu spät und dann hat die Krankenkasse richtig was zu zahlen.
Er sagte allerdings, dass wenn er die Knochendichte und Knochenstärke gemessen hat, und diese nicht den Anforderungen entsprechen, dann die Therapie über die Krankenkasse laufen würde.
Da ich aber -wegen anderer Medis, die ich nehmen muß für Herz-Kreislauf usw.- schon sehr schlechte Leberwerte habe, würde es hier wohl schwer werden.
Komisch ist das…
Erlaube mir bitte noch eine Zusatzfrage:
Ich hatte hier schon mal wegen eines Bekannten und dessen Therapie bei einem Psychologen nachgefragt und keine richtige Antwort bekommen.
Diagnose meines Wissens nach: Zwangsgedanken, Angst-Panikattacken.
Momentan geht es nicht sehr gut.
Vllt. kannst DU ja auch da etwas helfen. Von der Kasse sind 100 Stunden Gesprächstherapie jetzt wohl erfolgt und er bräuchte noch mehr Stunden (wegen seiner Labilität), die lehnt die Kasse aber ab, da er nun lt. GESETZ (?so die Begründung, was ist denn DAS für ein Gesetz das Menschen notwendige Hilfe verwehrt - Quatsch, *blöde Gesundheitsreform*) mit 100 Stunden austherapiert sei.
Kann man da was machen in irgendeiner Art und Weise. Man sagte ihm, er müsse nun zwei Jahre bis zu einer Neubewilligung warten.
Wären dankbar für einen Ratschlag.
Allerdings muss auch bemerkt werden, dass es im ambulanten
Bereich
oft „Methoden“ gibt, die einfach noch keinen Eingang als
Kassenleistung, egal ob Vorsorge oder „Normalbehandlung“
gefunden haben.
Hormon-Status-Abfrage?
Wenn es dazu keine Alternative im
Vertraglichen Bereich gibt,
kann die Kasse (Einschaltung Gutachter) trotzdem eine
Kostenübernahme
bzw. Kostenbeteiligung aussprechen - Stichwort „of label
use“.
Ah… werde ich im Hinterkopf behalten und bei Bedarf abrufen.
Wichtig ist auch noch - der Arzt darf eine
„Privatbehandlung“ nur
dann vornehmen wenn er die Einverständnis des Patienen vor
Beginn der Behandlung dazu eingeholt hat.
So wie jetzt die Knochendichte bei mir.
PS. Das mit der AOK ist ja wohl der Oberhammer !!!
Habe ICH nicht geschrieben - bitte. Bist DU nicht bei der AOK?
Ist mir auch wurscht - Hauptsache: Hier werden Sie geholfen… *grins*.
Nochmals ggaannzz lieben Dank an Dich.
Vllt. kannste ja nochmals Rück-Antwort geben.
Liebe Grüße
Marie