Meine Meinung zu den ‚Großen‘
Ich zieh mal die Quintessenz vor, weil ich die Unterstreichen kann:
Jeder soll sich seine Krankenkasse suchen, die er meint zu
brauchen.
Was ich nicht unterstreichen kann, ist die Sache mit dem „Service“ der „Großen“.
Ich war selbst lange Zeit bei einer großen Ersatzkasse, doch irgendwann hat es mir echt gereicht.
Die Ziehen die Beiträge immer weiter hoch, und was habe ich davon:
Geschäftsstelle grundsätzlich geschlossen, wenn ein Normalarbeitender Feierabend hat (also nix mit „persönlich vorbeikommen“).
Am Telefon bekam ich wenig zufriedenstellende Antworten („Kommen Sie doch besser vorbei, dann können wir das klären…“ haha, siehe oben), oder „mein“ Ansprechpartner war gerade nicht da (dann brauch ich auch keinen eigenen!) etc.
Und die ausgelobten „Zusatzleistungen“, die angeblich ja so toll sind: ich jedenfalls hatte immer nur Ärger, wenn ich tatsächlich mal was außerhalb des Pflichtkatalogs wollte (obwohl sie doch gerade mit diesen Zusätzen Werbung machen!)
Ich bin dann schließlich gewechselt, und zwar zu einer BKK, die mir das beste Preis-Leistungs-Verhältnis versprach.
Nicht das billigste, sondern mittendrin, aber dafür mit -für mich- interessanten Zusatzangeboten (bisher immer ohne Probleme).
Und das die halt für mich nur telefonisch bzw. per Post/eMail erreichbar sind: mir doch egal, hatte ich vorher doch im Prinzip auch. Dafür bekomme ich jetzt wenigstens jedesmal eine kompetente Antwort, egal wen ich an der Strippe hab, und das im Notfall auch 24 Std. rund um die Uhr und bei schriftlichen Fragen kommt umgehend (!) eine Antwort. Das ist für mich Service! Und alles ohne rausreden und vielleicht und mal sehen und müssen wir prüfen und wir melden uns wieder (das sind nämlich auch Verwaltungskosten), sondern einfach die Erklärung zum Sachverhalt bzw. ja oder nein. Ohne Rumgeeiere, sodass man weiß, woran man ist.
Und wenn meine jetzige Kasse jetzt den Beitrag weiter hochziehen würden, würde ich trotzdem bleiben, weil ich mich dort wohl und gut aufgehoben fühle!
Ich würde es jederzeit wieder so machen:
Zu einer kleineren Kasse wechseln, auf den Verwaltungsapparat (der in meinen Augen eh nix bringt) verzichten, und wohlfühlen!
Grüßle
Sarah
PS. Gedanke zu „Wohin kommen die Gelder“:
eine große Kasse hat doch im letzten Jahr (oder vorletzten, weiß nimmer) so ne Schlittschuhaktion gemacht. Da war in einer großen deutschen Stadt im Winter ne Schlittschuhbahn, und Mitglieder der Kasse konnten da für umme (oder sehr wenig) drauf rumschlittern (andere konnten auch, mussten aber voll zahlen. Was hat das mit den Leistungen der KK zu tun (Prävention, Behandlung!!!), warum also muss man sowas subventionieren? Da muss man dann sogar noch nen Kontrolleur hinstellen, und bei uns in D sind ja gerade die Kosten für Personal so enorm gering…