Krankenkassen

Hallo. Bin zur Zeit noch Student und fange im neuen Jahr einen Job an. Nun meine Frage, bin noch bei der DAK pflichtversichert, doch angesicht des hohen Beitragssatze von 15,2 % habe ich dort gekündigt.

Gibt es irgendwelche Empfehlungen einer Krankenkasse euererseits bzw. seit ihr mit eurer sehr gut zufrieden ?

BKK Taunus und Gruner sind zur Zeit noch sehr günstig ! (12,9 bzw. 12,5 %) Gruner erhöht jedoch nächstes Jahr auch

Bin seit mehr als einem Jahr bei der BKK Taunus und habe gute Erfahrungen gemacht bzw. keine Probleme gehabt. Beitrag ist nach Meiner Info übrigens 12,8 %. Taunus hat kürzlich den Beitrag auf dies Satz erhöht, so dass vermutlich Anfang nächsten Jahres nicht gleich wieder eine Erhöhung ansteht (aber wer weiss das schon…). Such dir doch einfach eine günstige (um die 13 % und darunter) aus , denn falls die Beiträge erhöht werden kannst du wieder in eine andere wechseln. Bei einem Beitragssatz von über 15 % wurde ich auf jeden Fall schnellstens wechseln.

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Danke Dir. Dann spricht ja nichts gegen BKK Gruner & Jahr, da sie den Beitragssatz ja im kommenden Jahr erst auf 12,9 % erhöhen, und falls sie es im nächsten Jahr wieder machen, was ja eigentlich unrealistisch ist, kann ich ja sofort wieder kündigen…

P.S. Bkk Taunus ist wirklich 12,9 %, habe heute dort angerufen !

gruß

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Danke Dir. Dann spricht ja nichts gegen BKK Gruner & Jahr, da
sie den Beitragssatz ja im kommenden Jahr erst auf 12,9 %
erhöhen, und falls sie es im nächsten Jahr wieder machen, was
ja eigentlich unrealistisch ist, kann ich ja sofort wieder
kündigen…

P.S. Bkk Taunus ist wirklich 12,9 %, habe heute dort angerufen
!

Klar da spricht nichts dagegen. 12,9 ist ok. Auf meinem aktuellen Gehaltszettel ist die Taunus mit 12,8 % aufgeführt. Wieso die 12,9 % bei dir verlangen verstehe ich nicht. Ist ja auch egal, 0,1 % hin oder her…

gruß

Hallo. Bin zur Zeit noch Student und fange im neuen Jahr einen
Job an. Nun meine Frage, bin noch bei der DAK
pflichtversichert, doch angesicht des hohen Beitragssatze von
15,2 % habe ich dort gekündigt.

Gibt es irgendwelche Empfehlungen einer Krankenkasse
euererseits bzw. seit ihr mit eurer sehr gut zufrieden ?

BKK Taunus und Gruner sind zur Zeit noch sehr günstig ! (12,9
bzw. 12,5 %) Gruner erhöht jedoch nächstes Jahr auch

Der aktuelle Satz der Taunus-BKK ist 12,8 % !!!
http://www.taunus-bkk.de/?news_id=214

Aber ich kann es immer nur wiederholen; Billig ist nicht immer gut !!!

Achtet bei einem Kassenwechsel auch darauf, wie die Erreichbarkeit der Kasse ist, wenn man sie mal braucht, welche „Zusatzleistungen“ werden ab nächstem Jahr angeboten, wie ist die Beratung bzw. Fachkompetenz, wie schnell wird auf Anfragen reagiert usw.

Und zur Taunus nur soviel: Wenn die am Telefon schon den falschen Beitragssatz nennen…:frowning:((

Du warst garantiert in einem Call-Center, denn einen richtigen Sachbearbeiter erreicht man dort nur recht schwierig (ist zumindest die Erfahrung, die ich gemacht habe und auch von anderen gehört habe)

Schöne Grüße Jörg
*der nur darauf wartet, dass Günter die DAK verteidigt* *g*

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Hallo erstmal,
ich bin bei der DAK versichert und zahle gerne den höheren Beitrag. Die sind immer erreichbar, absolut Kompetent, regeln alles sofort und nehmen mir viele Arbeiten ab.

Ein Hoch auf die DAK und andere Kassen, die für Ihre Kunden da sind.

Gruß

Martin

http://www.krankenkassenwahl.de

o) Gruss

Zum Unterschied bei den Beitragssätzen :
Krankenkassen mit Geschäftsstellen in allen größeren/kleineren Städten, kompetenten Sachbearbeitern, Versorgungsmanagement, einem guten Service und vor allen Dingen Ansprechpartnern, mit denen man telefonisch oder sogar persönlich einiges klären kann, das sind die „großen“ wie BARMER, DAK und AOK. Der Service kostet etwas, ganz klar, aber nicht soviel, dass diese großen Beitragsunterschiede erklärbar wären. Das hängt mit der Wahlfreiheit seit 1996 zusammen, wo kleine und Kleinst-Kassen gegründet wurden bzw. fusionierten und sich dem Markt öffneten. Sogenannte Schein-Betriebskrankenkassen. „Schein“ deshalb, weil sie keinen Bezug zum Trägerbetrieb mehr haben. Diese Kassen sind explosionsartig gewachsen, innerhalb eines Jahres teilweise um mehrere hundert Prozent. Sie waren und sind dem Ansturm nicht gewachsen. Es gibt Tausende Beispiele, dass Versicherungskarten erst nach Monaten ausgestellt werden usw. Diese Kassen haben keine Geschäftsstellen vor Ort, nur eine Zentrale, auf deren HP ist teilweise deutlich geschrieben, dass sie telefonisch nicht zu erreichen sind und sie arbeiten grundsätzlich mit Call-Centern.
Warum sind sie so billig? Das hängt mit dem Risikostrukturausgleich, dem Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Kassen zusammen. Zu diesen Kassen sind nur junge, gesunde Mitglieder gewechselt, also die, die keine oder kaum Leistungen verursachen. Aber diese Kassen erhalten aus dem RSA viel mehr Geld als sie für ihre Mitglieder tatsächlich brauchen. Solidarität ade.
Haltet euch vor Augen, dass diese Kassen auch deutlich weniger an Ärzte und Zahnärzte als Honorar zahlen. Es gibt und gab genug in der Presse zu lesen, dass viele Ärzte Patienten solcher Kassen nicht mehr behandeln, weil das Budget aufgebraucht war.

Jeder soll sich seine Krankenkasse suchen, die er meint zu brauchen. Ich bin seit mehr als 35 Jahren Mitglied der BARMER. Beste Erfahrungen in jeglicher Hinsicht.

Hallo,

der Beitrag hängt aber auch damit zusammen, wie ordentlich eine Kasse wirtschaftet. Die BKK in der ich versichert bin - sie gibt es schon seit ewigen Zeiten, mußte sich leider öffnen, hat viele Geschäftsstellen und einen guten Service - hat einen Beitragssatz der fast auf dem durschnittl. Niveau des GKV-Beitragsatzes liegt. Sie zahlt aber ca. 30% ihrer Beitragseinnahmen in den RSA. Die Mitgliederstruktur entspricht ungefähr dem der großen GKVs. Jetzt kommt noch etwas interessantes: Die AOK-Sachsen kann, obwohl RSA-Empfänger (!) einen niedrigeren Beitragssatz bieten. Wie geht denn das ? Solidarisch ?

Was die (niedrigeren) Honorare anbelangt: Die sind gesetzlich festgeschrieben und seit Jahren unverändert. Die Ursache liegt in der Tat darin, dass vor der Öffnung die BKKs „gesündere“ Mitglieder hatten. Ist jetzt aber nicht mehr unbedingt so.
Da sind also Ulla aus Berlin bzw. die kassenärztlichen Vereinigungen gefordert. Warum tut sich da eigentlich nix ? Abhilfe: Arzt rechnet direkt mit der Versicherung ab.

MfG, Björn.

Meine Meinung zu den ‚Großen‘
Ich zieh mal die Quintessenz vor, weil ich die Unterstreichen kann:

Jeder soll sich seine Krankenkasse suchen, die er meint zu
brauchen.

Was ich nicht unterstreichen kann, ist die Sache mit dem „Service“ der „Großen“.
Ich war selbst lange Zeit bei einer großen Ersatzkasse, doch irgendwann hat es mir echt gereicht.
Die Ziehen die Beiträge immer weiter hoch, und was habe ich davon:
Geschäftsstelle grundsätzlich geschlossen, wenn ein Normalarbeitender Feierabend hat (also nix mit „persönlich vorbeikommen“).
Am Telefon bekam ich wenig zufriedenstellende Antworten („Kommen Sie doch besser vorbei, dann können wir das klären…“ haha, siehe oben), oder „mein“ Ansprechpartner war gerade nicht da (dann brauch ich auch keinen eigenen!) etc.
Und die ausgelobten „Zusatzleistungen“, die angeblich ja so toll sind: ich jedenfalls hatte immer nur Ärger, wenn ich tatsächlich mal was außerhalb des Pflichtkatalogs wollte (obwohl sie doch gerade mit diesen Zusätzen Werbung machen!)

Ich bin dann schließlich gewechselt, und zwar zu einer BKK, die mir das beste Preis-Leistungs-Verhältnis versprach.
Nicht das billigste, sondern mittendrin, aber dafür mit -für mich- interessanten Zusatzangeboten (bisher immer ohne Probleme).
Und das die halt für mich nur telefonisch bzw. per Post/eMail erreichbar sind: mir doch egal, hatte ich vorher doch im Prinzip auch. Dafür bekomme ich jetzt wenigstens jedesmal eine kompetente Antwort, egal wen ich an der Strippe hab, und das im Notfall auch 24 Std. rund um die Uhr und bei schriftlichen Fragen kommt umgehend (!) eine Antwort. Das ist für mich Service! Und alles ohne rausreden und vielleicht und mal sehen und müssen wir prüfen und wir melden uns wieder (das sind nämlich auch Verwaltungskosten), sondern einfach die Erklärung zum Sachverhalt bzw. ja oder nein. Ohne Rumgeeiere, sodass man weiß, woran man ist.
Und wenn meine jetzige Kasse jetzt den Beitrag weiter hochziehen würden, würde ich trotzdem bleiben, weil ich mich dort wohl und gut aufgehoben fühle!

Ich würde es jederzeit wieder so machen:
Zu einer kleineren Kasse wechseln, auf den Verwaltungsapparat (der in meinen Augen eh nix bringt) verzichten, und wohlfühlen!

Grüßle
Sarah

PS. Gedanke zu „Wohin kommen die Gelder“:
eine große Kasse hat doch im letzten Jahr (oder vorletzten, weiß nimmer) so ne Schlittschuhaktion gemacht. Da war in einer großen deutschen Stadt im Winter ne Schlittschuhbahn, und Mitglieder der Kasse konnten da für umme (oder sehr wenig) drauf rumschlittern (andere konnten auch, mussten aber voll zahlen. Was hat das mit den Leistungen der KK zu tun (Prävention, Behandlung!!!), warum also muss man sowas subventionieren? Da muss man dann sogar noch nen Kontrolleur hinstellen, und bei uns in D sind ja gerade die Kosten für Personal so enorm gering…

Hallo,
vorausschicken will ich, dass ich deine erfahrung nicht anzweifeln
will.
Ich bin selbst bei einer der „grossen“ Krankenkassen beschäftigt,
allerding in einer kleinern Geschäftsstelle.
Bei uns kann der/die Versicherte morgens bereits ab 6.45 Uhr
in die Geschäftsstelle kommen und wenn nicht gerade der 1000 + 1
Fall vorliegt, wird auch direkt eine Entscheidung getroffen.
Für Versichertengespräche gibt es kein Zeitlimit und die
Indentifiaktion erfolgt grundsätzlich mit dem Namen und nicht
mit der Versichertennummer.
Was will ich damit sagen ??
Weil Du (berechtigterweise) schlechte Erfahrungen gemacht hast,
bedeutet das nicht dass man dass verallgemeinern sollte.
Denn wie ist es dann zu erklären, dass die grossen Kassen (BEK,DAK,
TK und auch die AOK) immer mehr Anfragen von ehemaligen Mitgliedern
bekommen, die in eine „billige“ BKK gewechselt sind und aufgrund
des „Services“ dort wieder zurück wollen, auch wenn es teurer ist.??

Gruss

Günter