Warum wird bei den Krankenkassen hauptsächlich bei den Ersatzkassen jede Kleinigkeit abgelehnt, während teure Leistungen teilweise ohne mit der Achsel zu zucken und ohne großen Aufwand bewilligt ?
Warum werden die Landesgeschäftsführer dort ganz plötzlich ab 1.7.99 außertariflich besoldet und das 14 mal im jahr plus exellente Versorgungs und Beihilfe Ansprüchen.
Warum mieten die Ersatzkassen nur die teuersten Räume in den besten Lagen der Städe ? Kaum zu verstehen.
Sie müssen sich an gewisse Regeln halten und die schreibt das BAV vor… und die besagen unter anderem, dass die Gelder sicher und liquide angelegt werden müssen…
und hier finden wir ganz einfach das Modell Finanzierung durch Abschreibung… also was ganz legales.
Die Stillen Reserven sind bei den Kassen immens… aber sie haben nix davon, weil es nicht mit mehr als dem Buchwert oder manchmal schon symbolischen Wert drinstehen darf… obwohl der Verkehrswert um einiges höher ist.
Und warum die Gehälter?
Wir leben in einer freien Wirtschaft…
Und eine Ersatzkasse ist, wenn sie auch durch Gesetze reglemetiert wird, immer noch eine Firma… und was die ihren Mitarbeitern zahlt, muss sie nur der Vertreterversammlung gegenüber rechtfertigen.
Kann sie das und die Vertreterversammlung *beschließendes Organ* stimmt dem zu, scheint es doch auch für die meisten von draußen in Ordnung zu gehen.
Und ich denke, wer einen hohen Posten innehält, sollte dafür auch entlohnt werden…
Mit dem Geld, was diesem Posten entspricht.
Und wenn es nunmal Usus ist, dass im Versicherungsgewerbe 14 Gehälter gezahlt werden, dann zahlen alle Firmen 14 Gehälter. sie wissen nämlich genau, täten sie es nicht, würde der MA ziemlich sicher gehen.
Ist der Mitarbeiter auch noch für seine Stelle besonders Präferenzenbehaftet, so sehe ich auch keinen Anlass am Zweifel einer übertariflichen Leistung.
Sonst würde man ihn nicht bekommen… es zahlt der nächste sonst…
einfaches Spiel in der Marktwirtschaft und dem Mangel an guten Arbeitskräften.
Tja… ob der Mitarbeiter das Geld letztendlich verdient, vermag ich nicht zu beurteilen… ich würde es mir auch nie anmaßen…
aber ich sehe in dieser Tatsache nichts verwerfliches… 
Und bitte schön… mal im Ernst,…
würdest du bei AOK Sprinter… auf dem Dixi-Klo an der A7 Rastplatz Hastenichgesehen deinen KV-Vertrag verwaltet wissen?
Ich denke wohl nicht…
Es ist eben nunmal so, dass der Mensch glaubt, wo ein großes Gebäude steht und das auch gut aussieht, habe ich Sicherheiten…
passt nicht immer, aber an dieser Einstellung ist auch viel wahres dran…
In diesem sinne…
Marco
PS: Würdest du das Geld nicht auch verlangen, wenn du wüsstest, du bist ein guter… und der nächste zahlt es dir sogar freiwillig??? 
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Hi Marco,
das kann ich so nicht stehen lassen.
Die Versicherungsgesellschaften, ich spreche hier von der gesetzlichen Krankenversicherung, haben ihren Etat für Verwaltungskosten in den letzten 10 Jahren um mehrere 100 % gesteigert. Sie verlangen immer höhere Beiträge, obwohl die Leistungen sinken. Nur die „Paläste“ und die Gehälter, besonders die der Geschäftsführer, werden immer größer.
Das kannst du mit deinen Argumenten nicht erklären. Es wurde bei der letzten Untersuchung und Revision von einigen Monaten auch bemängelt. Die Presse hat dieses Thema aufgegriffen.
Ein Vergleich mit der privaten Wirtschaft ist nicht korrekt. Die gesetzliche Krankenversicherung nimmt Beiträge von Pflichtversicherten ein und hat diese zu verwalten und im Interesse der Versicherten einzusetzen. Sollten einmal alle Pflichtversicherten befragt werden, ob sie dem Bau eines 350-Millionen-Verwaltungsbaus zustimmen oder dem Gehalt eines Regionalgeschäftsführers in Höhe von 500.000 DM jährlich (das ist mehr als der Bundeskanzler verdient), dann gehe ich davon aus, wird eine Zustimmung nicht erfolgen.
Es ist auch nicht notwendig, dass eine AOK, eine DAK oder eine BEK ihre Mitarbeiter in palastähnlichen Bauten unterbringt. Es würde sich auch ein angemessenes Haus finden, das dennoch für den Zweck repräsentativ wäre. Genauso sollte auch der Geschäftsführer angemessen besoldet werden. Aber er ist nicht der Lenker eines freien Wirtschaftsunternehmens, der eine Riesenverantwortung trägt. Seine freien Entscheidungsmöglichkeiten sind begrenzt. Da sind derartig hohe Gehälter nicht angemessen.
Gruß,
Francesco
Hi. Frnc.
Endlich mal einer, der den Nagel auf den Kopf getroffen hat, es gibt auch noch kritische Leute in Deutschland!! BRAVO !!
Es geht einem nicht mehr nur di Hutschnur hoch oder der Kamm schwillt an, man kann nur noch K O T Z E N über soviel Unmoral
Wenn du wüstet was hinter den Kullissen der Krankenkasse abläuft, wenn manche dieser Manager in der privaten Wirtschaft tätig wären, hätte man ihnen aufgrund nun hör richtig zu, krimineller Machenschaften schon Prozesse an den Hals gehängt.
Frag mal deinen Arzt oder Zahnarzut über dies Thema.
frl. Gru
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Hallo Francesco,
Verwaltungskosten in den letzten 10 Jahren um mehrere 100 %
gesteigert.
Das will ich nicht abstreiten… leider ist es so… viel dazu beigetragen haben aber die normalen Gehaltsentwicklungen… und zusätzliche Personaleinstellung… und natürlich Gehälter…
Sie verlangen immer höhere Beiträge, obwohl die
Leistungen sinken.
Die Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben… Manche Kassen würden gerne mehr zahlen… und sie könnten auch… selbst bei dem Geld, was sie in den Risikostrukturausgleich zahlen. Und das ist oftmals jede 2 Mark Beitragseinnahme.
Es ist die Sache, wohin ich das Geld strecke… ich verstehe z.B. nicht, wieso die AOK soviel Geld in die Werbung pumpt.
Einerseits jammern sie über zuviele Kranken in ihrem Bestand und andererseits sorgen sie nichts für Kostenabbau…
Da kann ich dir also nur zustimmen…
Nur die „Paläste“ und die Gehälter,
besonders die der Geschäftsführer, werden immer größer.
Weil sie sonst gehen würden. Ist leider Tatsache… und ob sie Verantwortung haben oder nicht… wenn er die Arbeit gut macht, dann will man keinen neuen finden oder man findet keinen neuen… 
Die gesetzliche Krankenversicherung nimmt Beiträge von
Pflichtversicherten ein und hat diese zu verwalten und im
Interesse der Versicherten einzusetzen. Sollten einmal alle
Pflichtversicherten befragt werden, ob sie dem Bau eines
350-Millionen-Verwaltungsbaus zustimmen oder dem Gehalt eines
Regionalgeschäftsführers in Höhe von 500.000 DM jährlich (das
ist mehr als der Bundeskanzler verdient), dann gehe ich davon
aus, wird eine Zustimmung nicht erfolgen.
Muss sie aber leider doch. Denn jedes Mitglied wird durch eine Mitgliedervertretung auf der Mitgliederversammlung vertreten. Und diese Mitglieder werden gewählt. In bestimmten Abständen… ich meine so etwa alle 4-5 Jahre… und genau diese Leute vertreten dann die Interessen dieser Mitglieder… und stimmen diese Vertreter zu, dann ist es wie die Zustimmung aller 
Leider… aber im Prinzip wie bei einer Genossenschaft.
Es ist auch nicht notwendig, dass eine AOK, eine DAK oder eine
BEK ihre Mitarbeiter in palastähnlichen Bauten unterbringt. Es
würde sich auch ein angemessenes Haus finden, das dennoch für
den Zweck repräsentativ wäre.
Siehe dem anderen Artikel zu Hayo… es mag nicht immer gerechtfertigt sein, aber es macht in der Masse meiner Meinung nach keinen erheblichen Mehraufwand.
Genauso sollte auch der
Geschäftsführer angemessen besoldet werden.
Da stimme ich dir zu… aber das sagte ich ja schon 
Aber er ist nicht der Lenker eines freien :Wirtschaftsunternehmens, der eine Riesenverantwortung trägt. :Seine freien Entscheidungsmöglichkeiten sind begrenzt. Da sind :derartig hohe Gehälter nicht angemessen.
Seine Entscheidungen sind begrenzt… und dennoch trägt er Verantwortung über die Ausgabe von Millionen.
Und auch daher… je größer die Kasse, desto mehr darf er in meinen Augen verdienen. Denn umso mehr Risiko muss er auch tragen.
Und leider gehören die vorgenannten nunmal zu den größten Kassen…
Und ob die Höhe des Gehaltes angemessen ist, vermag ich nicht im Einzelfall entscheiden zu können…
In diesem Sinne…
Marco
*dereigentlichauchhofftmalwenvonderGKVzuhören*
Hallo,
ich bin selbst Mitarbeiter einer Ersatzkasse und dies schon
seit über 32 Jahren und manches ist wirklich faul, was
Leistungen der gesetzlichen KV angeht.
Insofern gebe ich Dir recht.
Allerdings, dass ein Geschäftsführer 500.000 DM im Jahr
abgreift und das in der Hauptgeschäftsstellen der pure
Luxus herrscht - das halte ich doch für starken Tobak.
Wenn eine bundesweite Krankenkasse mit mehreren hundert
Geschäftsstellen (Service für den Kunden) und zigtausend
Beschäftigten (Arbeitsplatzsicherung) ein neues Verwaltungs-
gebäude benötigt, dann kann man nicht irgend ein Haus suchen
und finden, das geeignet ist, es sei denn man übernimmt
einen „Versicherungspalast“ von einem anderen Unternehmen.
Das kommt aber geldmäßig gesehen aufs selbe raus.
Also baut man neu !
Bitteschön, wie soll denn ein Neubau aussehen ???
So, das man meint, das wäre eine alte Hütte ??
Ein Neubau soll zweckmäßig sein aber man soll sich auch
darin wohlfühlen, denn die meiste Zeit seines Lebens verbringt
mann (hoffentlich) am Arbeitsplatz.
Ich erinnere nur an die Schulen (die mit Steuergeldern verwaltet
werden) - hat man sich in diesen Immobilien etwa wohlgefühlt ?
Dass solche Neubauten nicht nur von einem Unternehmen
gebaut werden und dies auch in konzentrierter Form in einer
Stadt (z.B. Hamburg) geschieht, dies lässt den unwissenden
Beobachter schnell zu dem Schluss kommen, dass hier Gelder
sinnlos verprasst werden.
Ich will nicht sagen, dass dies in Einzelfällen auch geschieht,
was ich aber entschieden bestreite ist dass, wenn man billiger
gebaut hätte und man weniger Gehälter ausgezahlt hätte, dass
dann die Leistungen höher wären - das ist Unsinn.
Gleichwohl werden gerade die Verwaltungskosten auch unter
den einzelnen Kassen immer wieder verglichen - Man kann mir glauben, da gibt es ganze Kommissionen, die sich mit diesem
Thema beschäftigten.
Und so kommt es, weil kein Geld da ist, das z.B. für die
Datenverarbeitung ein Stand gilt, der in der freien Wirtschaft
vielleicht vor 5 Jahren noch akzeptabel war.
Zum Schluss nochmals zum Einkommen - ich würde auch 500.000 DM
im Jahr nehmen wenn es sie denn gäbe