Krankenversicherung bei Dienstunfähigkeit

Hallo!

Ein dienstunfähiger Beamter, der privat versichert war, möchte aus Kostengründen in die gesetzliche Krankenkasse seines Ehepartners.

Wäre so etwas möglich?

Gruß
Maria

Ein dienstunfähiger Beamter, der privat versichert war, möchte
aus Kostengründen in die gesetzliche Krankenkasse seines Ehepartners.

Wenn er keine nenneswertten Einkünfte hat, würde die Familienversicherung der GKV greifen.

Hallo

wie hoch ist denn die Pension?

Immerhin bekommt der Beamter je nun auch mehr Beihilfe, somit sinken die Beiträge zur PKV. Unabhängig davon, zu aktiven Dienstzeiten war die PKV mutmaßlich wesentlich günstiger als die GKV, wäre es nicht unfair, wenn er nun wieder in die jetzt günstigere GKV kommen würde? Immerhin hat er ja nichts zum Sozialsystem der GKV beigetragen.

Gruß
CM

Hallo,
solange er den Beamtenstatus hat ist eine Familienversicherung
in der GKV nicht möglich.
Gruß
Czauderna

Hallo!
Meine private Krankenversicherung ist durch einen Risikozuschlag
(100 %)wegen Krankheit von Anfang an (vor ca. 15 Jahren) verdoppelt worden. Ich zahle 440 € jeden Monat. Die gesetzliche Kasse hätte mich damals genauso viel gekostet, deshalb habe ich mich für die private entschieden. Ist also garnicht mal so wenig, was ich als Beamter für meine Krankenvorsorge aufbringen muss.

Wenn ich bedenke, dass Mitglieder von Familien niemals oder zunindest lange Zeit überhaupt nichts in unser Sozialnetz einzahlen und kostenlos mitkrankenversichert sind, so leiste ich als Beamter wenigstens durch meine Steuerzahlung einen Beitrag.

Im Übrigen bekomme ich als, wegen schwerer Krankheit, dienstunfähiger Beamter sehr viel weniger Pension, als manch ein Arbeitsloser, der automatisch gesetzlich krankenversichert ist.

Ich finde also nicht unfaires daran nun in die gesetzliche K. zu wechseln.

Gruß
Maria

Ein dienstunfähiger Beamter, der privat versichert war, möchte
aus Kostengründen in die gesetzliche Krankenkasse seines Ehepartners.

Wenn er keine nenneswertten Einkünfte hat, würde die
Familienversicherung der GKV greifen.

Hallo!

Was bedeutet denn „nennenswerten Einkünfte“? Ich bekomme 1.200 € Pension.

Gruß
Maria

Nennenswert hier ist alles über 350€/Mon. Hier ist keine Familienversicherung möglich.

Hallo!

Hallo!
Meine private Krankenversicherung ist durch einen
Risikozuschlag
(100 %)wegen Krankheit von Anfang an (vor ca. 15 Jahren)
verdoppelt worden. Ich zahle 440 € jeden Monat

Obwohl Ihre Beihilfe durch die Pensionierung mutmaßlich gestiegen ist?

Wenn ich bedenke, dass Mitglieder von Familien niemals oder
zunindest lange Zeit überhaupt nichts in unser Sozialnetz
einzahlen und kostenlos mitkrankenversichert sind, so leiste
ich als Beamter wenigstens durch meine Steuerzahlung einen
Beitrag.

Das ist ja gut, allerdings sind Sie vor 15 Jahren aus dem Sozialsystem ausgetreten und kommen nicht wieder zurück, wenn es Ihnen als günstiger erscheint. Zumal Sie zum Umlageverfahren der GKV nichts beigetragen haben. Dies ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung.

Im Übrigen bekomme ich als, wegen schwerer Krankheit,
dienstunfähiger Beamter sehr viel weniger Pension, als manch
ein Arbeitsloser, der automatisch gesetzlich krankenversichert
ist.

Das ist ein bekanntes Problem, welches in der gesetzlichen Rentenversicherung allerdings genau so existiert.

Ich finde also nicht unfaires daran nun in die gesetzliche K.
zu wechseln.

Ich persönlich finde es ungerecht, wenn das möglich wär. Das ist aber auch irrelevant, was ich denke!

Gruß
CM

Hallo!
Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor.

Die monatlichen 440 € an die Versicherung zahle ich immer allein, davon bekomme ich nichts von der Beihilfe dazu.

Die Beihilfe zahlt Ihrerseits zusätzlich bei Krankheit lediglich den von der Versicherung nicht bezahlten teil.

Durch die Beihilfe hat man nur die Hälfte der Krankenkosten versichert, die andere Hälfte muss man selbst bezahlen oder versichern lassen. In meinem Fall sind das 440 €.

Gruß
Maria

Hallo,

ich weiß was die Beihilfe ist. Durch die Pensionierung steigt Ihr Beihilfesatz von 50% auf 70%. Ausnahme, er war vorher schon bei 70% weil Sie mehr als zwei Kinder haben oder weil Sie z.B. in Hessen wohnen, wo es andere Sätze gibt.

Gruß
CM

Hallo,

Nennenswert hier ist alles über 350€/Mon. Hier ist keine
Familienversicherung möglich.

Da ein eigener Beihilfeanspruch besteht ist die Familienversicherung in der GKV - unabhängig vom Einkommen - eh nicht möglich.
Evtl. ist Reduzierung des Versicherungsschutzes, z.B. Wahlleistungen bei stationärer Krankenhausbehandlung oder auch Standardtarif denkbar.
Aber Vorsicht! Beitragsersparnis Standardtarif, so dieser denn möglich, sind durch erhöhte Selbstbeteiligungen schnell wieder aufgezehrt!
Gruß Joerg Koenig