Krankenversicherung - dringend

Hallo liebe Experten!

Vielleicht kann mir irgendjemand von Euch helfen!
Ich bin schwanger und habe keine Krankenversicherung. Ich bin seit sechs Monaten nicht versichert (habe diesbezüglich schon mal gepostet). Ich habe mich hin und her erkundigt, schon fast bei einer privaten unterschrieben, bis mir dann gesagt wurde, dass ich 3 Monate Wartezeit hätte.
Jetzt würde mich keine Krankenkasse aufnehmen, bzw meine komplette Schwangerschaft und etwaige Komplikationen wären nicht versichert. Und ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich kann das nicht zahlen. Ich habe einfach das Geld nicht. Aber ich kann doch deshalb nicht die Schwangerschaft abbrechen. Sollte ich dann das Kind rigendwo zur Welt bringen, wo es günstig ist? Polen oder so? Oder gibt es irgendeine Möglichkeit?

Freu mich über Eure schnellen Antworten, denn ich habe kaum noch Zeit, mich zu entscheiden…

Danke und Gruß,
M.

Hallo M.,

ich habe schon deinen ersten Bericht über deine Situation gelesen und diesmal fällt mir tatsächlich was ein:

Wende dich doch an die Künstlersozialkasse (www.kuenstlersozialkasse.de).

Wenn du ihre Voraussetzungen erfüllst, wäre das wohl die Rettung.

Gruß, M.

Hallo!

Danke für Deine Antwort. Die Krankenkasse nimmt mich ja. Nur nicht meine Schwangerschaft. Warum sollte das denn die KSK dann tun? bei denen sind ja auch nur ganz „normale“ Krankenkassen dabei. Aber klar, ich kann es mal versuchen. Ich habe nur fast keine Zeit mehr und muß mich entscheiden :frowning:

Gruß,
M.

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Grundsätzlich muss Dich jedes deutsche Krankenhaus im Notfall auch ohne Krankenvrsicherung behandeln; eine Entbindung fällt vermutlich auch darunter (hier hilft eine Nachfrage im Krankenhaus); später wird das Krankenhaus jedoch versuchen, die Kosten bei Dir einzutreiben – hier könnte das Sozialamt helfen (falls Du mittellos bist).

Ansonsten gibts noch ein paar Wege in die Gesetzliche Krankenversicherung, aber ob die Dir im Moment helfen???
– Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit
– Heiraten (und so über die gesetzliche Versicherung des Ehemanns mitversichert sein)
– ALG I oder ALG II - Empfänger (dann ist man automatisch gesetzlich versichert)

(Kenne leider nicht die Hintergründe, die zu Deiner Versicherungslosigkeit geführt haben…)

Hallo M.

was sagt denn das Sozialamt dazu?

Gandalf

Hallo München!

Jetzt würde mich keine Krankenkasse aufnehmen, bzw meine
komplette Schwangerschaft und etwaige Komplikationen wären
nicht versichert.

Die wären betriebswirtschaftlich gesehen auch schön blöd, täten sie einen bekannten und bereits eingetretenen Fall versichern. Das widerspricht jeder Versicherungslogik und wäre unfair den anderen Versicherten gegenüber…
Die einzige Möglichkeit, das jetzt noch versichert zu bekommen, ist eine Lösung über die gesetzlichen Krankenversicherungen zu finden, die meines Wissens bei zutreffender Anspruchslage auch bekannte Fälle versichern. Wie man sich dort „reinmogelt“, wurde ja schon hier geschrieben.

Und ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich
kann das nicht zahlen. Ich habe einfach das Geld nicht. Aber
ich kann doch deshalb nicht die Schwangerschaft abbrechen.

Solltest Du auch nur mit diesem Gedanken aufgrund Deiner finanziellen Lage spielen, dann solltest Du schleunigst profamilia oder ähnliche Einrichtungen kontaktieren. Ich denke, das ist deutlich effizienter, als sich durch den deutschen Beihilfe-Jungle selber zu kämpfen…

Sollte ich dann das Kind rigendwo zur Welt bringen, wo es
günstig ist? Polen oder so?

Das ist sicher billiger (Tschechien dürfte auch nicht teuer sein), ich würde aber trotzdem den oberen Weg bevorzugen und ggf. eine Beihilfe suchen. Nebenbei: Was sagt der Vater, der zu 50% „mitschuld“ an der Situation ist und dementsprechend 50% der Kosten übernehmen sollte, bevor(!) die öffentliche Hand (also u.a. auch ich) für das, ähm, Missmanagement aufkommt?

Freu mich über Eure schnellen Antworten, denn ich habe kaum
noch Zeit, mich zu entscheiden…

Grüße+viel Glück
Jürgen

Hallo, M.

Vielleicht kann mir irgendjemand von Euch helfen!
Ich bin schwanger und habe keine Krankenversicherung. Ich bin
seit sechs Monaten nicht versichert (habe diesbezüglich schon
mal gepostet).

ich erinnere mich:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

hast du mal bei kirchlichen Stellen nachgefragt?

Gruß
karin

Das Sozialamt hilft Dir weiter. Keine Bange, auch dafür sind sie da.
Allerdings werden sie versuchen, die Kosten beim Vater wieder zu holen.
So ist das Gesetz.

hi,
von Versicherungen versteh ich leider nichts aber vielleicht hilft Dir das weiter:
Geh zu Pro Familia oder dem Sozialdienst katholischer Frauen - wenn Du in München bist? - und schildere Deine Situation.
Eventuell können die (vor allem der Sozialdienst) zu einer kostenfreien Betreuung der Schwangerschaft und Entbindung verhelfen.
Vielleicht gibt es auch Hebammen die Dich umsonst oder wenigstens günsiger bzw. „auf Pump“ betreuen?

Und - die anderen haben es ja schon gesagt - wenn für Dich oder Dein ungeborenes Kind eine gesundheitliche Gefahr besteht wirst Du auf jeden Fall behandelt werden.

Ich wünsche Dir alles Gute !

Sue

Idee
Hallo, M.

wenn du einen fähigen Webdesigner finden würdest, der dir eine entsprechende Seite bastelt mit dem Motto:

Kein Geld für Schwangerschaft in Deutschland - Ausweg Abtreibung?

und das Ganze durch die Presse geht, würde ich mal behaupten, dass du dir keine Gedanken mehr um die Finanzierung deiner Schwangerschaft machen müsstest.

Allerdings müsstest du dann Öffentlichkeit ertragen.

Gruß
karin

Hallo,
wie kam es dazu dass du seit sechs Monaten nicht mehr kranken-
versichert bist - da warst du doch schon schwanger ??
Um evtl. einen Hinweis aus Krankenkassensich zu geben, muesste
ich das alles schon ein bischen genauer wissen.
Gruss
Günter Czauderna

Danke
für Eure ganzen Antworten! Also erstmal - weiter als sechs Monate bin ich noch nicht (ich meinte, dass ich wenig Zeit habe bis zur Entscheidung Kind oder Abbruch). Die Geschcihte kam so zustande, dass ich eigentich noch festangestellt gearbeitet habe und der Arbeitgeber mich einfach abgemeldet hat obwohl ich da noch war, die KK mich nicht informiert hat (muß sie wohl auch nicht) und ich jetzt zwar klagen könnte und so, aber die haben auch einen neuen GF usw, ist also sehr kompliziert.
Beratungsstellen habe ich schon aufgesucht, uach pro familia, die konnten mir auch nur sagen, dass mich keiner versichern wird und wußten keinen anderen Rat, leider! Der Vater ist gerade mit dem Studium fertig geworden, ob der da so die Kohle hat, sei dahingestellt. Es geht mir auch nicht, um die „normalen“ Kosten die anfallen, ich würde schon wen finden, der mir da 2000 Euro oder so leiht - es get darum, dass ich bei Komplikationen ganz schön am A… wäre und das macht mir Angst.

Vielen Dank auf jeden Fall erstmal an Euch alle, superlieb!

Gruß,
M.

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Servus M,

also wie wäre es denn mit Heirat? Das wäre noch ein halbwegs legaler Weg sich in die Mitversicherung zu schleichen. Zumindest wüsste ich nichts, was dagegen spricht.
Außer meine persönliche moralische Meinung. :smile:

Gruß
Marco

Hmmm, naja, also, ich glaube bis ich jemanden finde, der mich schnell noch heiratet (der Vater kommt da nun wirklich nicht in Frage!), denke ich, dass ich eher noch jemanden finde, der mich noch schnell einstellt (mit entsprechenden Absprachen, Geldrumschiebereien und wie es nunmal so wäre) :wink: Aber danke für den Tipp!

M.

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Hallo muenchen,

Beratungsstellen habe ich schon aufgesucht, uach pro familia,
die konnten mir auch nur sagen, dass mich keiner versichern
wird und wußten keinen anderen Rat, leider!

Das ist für mich eher negativ überraschend…
Ich denke, Du solltest Dich tatsächlich mit dem Sozialamt bzw. Sozialreferat des Rathauses in Verbindung setzen (so Dein Name Deinen Wohnort zeigt:
http://www.muenchen.de/Rathaus/referate/soz/37601/)

Zum einen gibt es für Schwangerschaften/Entbindungen meines Erachtens Antragsmöglichkeiten für Einmalhilfen (§21 SHGB, wobei ich nach Hartz IV nicht weiß, ob das noch gilt und wie das jetzt geregelt ist.) Zum anderen gibt es Stiftungen (z.B. konfessioneller Art), die vermutlich bereit wären, ggf. mitzuhelfen.

Wenn Bayern http://www.stmas.bayern.de/fibel/sf_s035.htm

Ich ging davon aus, dass das eigentlich profamila o.a. wissen.

Der Vater ist
gerade mit dem Studium fertig geworden, ob der da so die Kohle
hat, sei dahingestellt.

Das ist mir persönlich rel. egal. Wenn er Kohle hat, dann hat er(!) mit Prio für das Kind (und die Mutter) aufzukommen. Und wenn nicht, dann hat er gefälligst Kohle zu organisieren, sprich zu arbeiten und zu seiner Verantwortung zu stehen… Aber ich bin da vermutlich altmodisch:wink:

Es geht mir auch nicht, um die
„normalen“ Kosten die anfallen, ich würde schon wen finden,
der mir da 2000 Euro oder so leiht - es get darum, dass ich
bei Komplikationen ganz schön am A… wäre und das macht mir
Angst.

Durchaus berechtigt, dafür hat man ja auch die Versicherung… Aber es hilft momentan nichts. Wie gesagt: Entweder gesetzl. KV oder Sozialamt oder eine Stiftung. Andere Solidargemeinschaften, die Dir jetzt noch einen Blankoscheck ausstellen, sehe ich nicht…

Grüße
Jürgen

also wenn du klasse aussiehst :smile:

also die plz …
du arbeitest in der türkenstrasse im a**i-block

ciaoi

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naja… aber schau mal in die vita - in minga wohn i nimmer…

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Aber das mit den kinder machen hast du schon alleine hinbekommen?

Sorry das ich mich zu diesem Beitrag äußern muss aber, Mensch wann lernd Ihr endich Verantwortung zu übernehmen?
Ich kenne eine Menge gut situierte Paare welche sich ein Kind wünschen und für jenes auch Verantwortung und ein angemessen soziales Umfeld bieten könnten.
Du bekommst es nicht mal alleine geregelt dich Kranken zu versichern und bekommst ein Kind, in diesem Sozialstaat!!!???

Leider Gottes scheint es so zu sein alsdass das Kind dort hineingaboren wird aber das du „kurz vor Feuer“ ohne jegliches Einkommen nicht mal weisst wo du Hilfe bekommst (Sozie etc.) und dann ein Kind Verantwortungsvoll des selbständigen Lebens lehren wollen?

Sorry, das musste einfach raus, tut euch und vorallem den Kindern einen Gefallen solange Ihr euer eigenes leben noch nicht im Griff habt VERHÜTET!!!

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