da muss ich doch glatt was zu sagen…
Hallo Günter,
wieder gezeigt dass Leute die sich selbständig machen
seltsamerweise
fast immer auf „Versicherungsexperten“ hören die für den
Abschluss eine Provision erhalten
die wenigsten Makler werden jemanden in die Private drängen, wenn schon jetzt ersichtlich ist, dass der Versicherungswillige die Selbständigkeit nicht lange durchstehen wird. Denn da gibt es gerechterweise eine Stornohaftung. Soll heißen, wenn der VN weniger als 2 Jahre versichert ist und raus muss, muss der Makler Provision zurück zahlen. Und wer macht das gerne? Bresonders, wenn man 100 % der Prov zurückzahlen muss.
und nicht auf die Leute zu deren Aufgabe es gehört (ohne Provision) eine ordentliche BEratun zu erteilen.
Wenn die Beratung nur ordentlich wäre! Leider ist sie das meistens nicht. Da sitzt so ein Pipimädchen ohne Erfahrung und meist nur Schreibkenntnisse und erklärt dem Kunden den größten Stuss! Klar, sie haftet nicht dafür. Und: wer wird sie schon verklagen, wenn es besser wäre, der VN wäre in der Privaten? Da kenne ich keinen einzigen Prozess.
Was ich da schon Aussagen gehört habe, da stehen einem die haare zu Berge.
Wenn es dann mit der Selbständigkeit nicht geklappt hat und
das Geld für die teure PKV fehlt
wer sagt Dir, dass die teuer ist? Die sind meist so günstig, dass keine GKV da ran kommt. Zeige mir doch mal eine Kasse, die einem sagen wir mal 28 jährigen für insgesamt 200 Euro versichert, wenn er nur noch 3000 Euro monatlioch verdient? Da kostet die Kasse in dem meisten Fällen über 450 Euro (die DAK kostet dann ca. 500 Euro).
Du versuchst mal wieder die alte Masche der Kassen anzubringen: „Boaaa, denken Sie an die wahnsinns teueren Beiträge der Privaten, und erst im Alter! also mit 1000 Euro müssen Sie schon bei den Privaten im Alter rechnen!“ úsw.
Du weisst selbst, dass das Humbug ist.
Klar, wenn der VN von allem das beste nimmt (1.Bettzimmer, Überschreiten der GOÄ, TG 200 Euro, KHT 200 Euro, Pflegetagegeld, usw.), dann ist der Beitrag natürlich höher, als wenn der VN sich sagen würde: " Vergleichen wir mal die beiden Arten mit ähnlichen Leistungen!" Dann sinkt die Waage zu gunsten der Privaten.
Erzähle doch mal, was ein Selbständiger in der Kasse für Beiträge hat, nachdem die „Lockvogelzeit“ vorüber ist! Und zwar mit Tagegeld.
- dann soll natürlich ein möglichst
einfacher Weg gefunden werden um zu einer Krankenversicherung
zu kommen -
Sicher, in einigen Fällen (bestimmt ist der von Dir
geschilderte dabei) kommen widrige Umstände dazu, die dann zu
dem Debakel
führen - aber in der Regel ist es die „Naivität“ der
Betroffen.
Nein, wer sich selbständig macht, geht grundsätzlich ein Risiko ein. Und zwar nicht nur von der KV her, sondern von weit mehr Seiten her.
Wer diesen Sprung wagt, soll immer vorher überlegen. Alles andere ist russisches Roulette.
Grüße
Raimund