Krankenversicherung für Studenten : Nachzahlung?

Morgen
ich habe folgendes Problem.
a. ich bin familienversichert (bei der TK)
b. ich habe die letzten 2 Jahre Schicht gearbeitet (Wochenendschicht) und so 1500 im Monat verdient
c.eine Anfrage bei meiner (ehemaligen) Firma ob sich bei meiner Versicherung etwas ändert wurde mir gesagt nein.
d. inzwischen habe ich áuch rausbekommen, dass ich zumindest den Studentenbeitrag für die Krankenversicherung hätte zahlen müssen…

Jetzt kam ein Schreiben von meiner Versicherung. In diesem Schreiben wird gefragt, was ich momentan (!) verdiene.
Ich habe in den letzten 3 Monaten in den Semsterferien Nachtschicht gearbeitet (bei einer anderen Firma allerdings) und jetzt (wegen dem Semester) meinen Vertrag gekündigt und nehme momentan noch Resturlaub.

Jetzt die Frage:
Inwiefern bin ich meiner Versicherung auskunftspflichtig, was z.B. Verdienstnachweise des letzten Jahres betrifft (Lohnsteuer etc.)?

Würdet ihr freiwillig den Fehler eingestehen, immerhin wird nur nach dem momentanen Verdienst gefragt?

Wie hoch wäre eine evtl. Nachzahlung wohl?

Vielen Dank fürs lesen und evtl. antworten

exparrot

Hallo,
das ist eine knifflige Sache.
Einerseits kann man Dich nicht dafpr verantwortlich machen,
wenn durch eine Arbeitsaufnahme Dein Arbeitgeber evtl.
eine falsche Einschätzung deines Versicherungsverhältnisses
vorgenommen hat und Dich nicht bei der Kasse als Arbeitnehmer
angemeldet hat.
Stellt sich hinterher heraus, daß der Arbeitgeber einen Fehler
gemacht hat, muss er allein die Sozialversicherungsbeiträge
zahlen.
Was die Familienversicherung betrifft, so hättest Du eigentlich
melden müssen, wenn Du ausserhalb der Semesterferien arbeitest.
In der Regel ist es so, dass die Familienversicherung mit dem
letzten Tag des Vormonats endet, in dem der Kasse bekannt
wurde, dass die Einkommensgrenzen (640,00DM) überschritten
wurden, d.h. du gibst im November bekannt, daß Du Einkommen
hast, dann mjusst Du zum 1.11. eine eigene Versicherung haben.
Ich schlage Dir vor, persönlich bei der TK vorstellig zu werden.
Wenn es darum geht, wo die eigene Versicherung durchgeführt werden soll, kannst Du ja mal andeuten, dass Du auch in eine
andere gesetzliche Kasse wechseln könntest - vielleicht
ändert sich die Haltung der Kasse ja zu Deinen Gunsten.

Gruss

Günter

Hi, hier ist meines ersachtens die Firma in der Pflicht, Abschätzungen und Meldungen an die gesetzl. KV vorzúnehmen.Das Schreiben der KK kannst du so beantworten, daß du sagst, ihr habt ja nicht für mich geleistet, also war ich eben 3 Monate nicht versichert, aus . Und wenn bei drei Monaten keine Versicherungspflicht besteht, brauchst du auch keiner Krankenkasse anzugehören, warum also hier nachträglich viel Geld ausgeben ?
Frag doch nochmal den Personalsachbearbeiter bei deiner Firm, ob du sozialversfrei warst, und wenn der das bestätigt, soll sich die KK mit denen in Verbindung setzen und die Sache untereinander klären. die Anfrage kannst du ruhig so wie es war , beantworten, bloß dubrauchst denen nicht nachträglich als freiwilligse Mitglied mit ca 430,- DM pro Monat beizutreten, da du ja auch keine Leistungen beansprucht hast.
So einfach ist das
Tschüß