Krankenversicherung in D: Wohnsitz D und CH

Hallo Versicherungsexperten,

Ich habe eine Frage zum Thema Krankenversicherung, zunächst zum Hintergrund:
Ich werde demnächst wieder in Deutschland arbeiten, werde aus privaten Gründen einen Wohnsitz in der Schweiz behalten. Aus melderechtlichen und steuerrechtlichen Gründen muss ich ebenfalls einen Hauptwohnsitz in D anmelden (Lohnsteuerkarte etc.) D.h. ich kann mich in D und muss mich in CH (hier gibt es ein Krankenversicherungsobligatorium) versichern.

Meine bisherige schweizerische Krankenkasse würde das mitmachen, das wäre kein Problem.

Jetzt meine Frage: Sollte ich eines Tages (in 1-2 Jahren) die Schweiz endgültig verlassen, kann ich nach aktuellem Stand meine CH-Versicherung nicht behalten. Da mein Gehalt aktuell über der BBG liegt, könnte ich mich (und meine Familie) in D freiwillig gesetzlich oder privat versichern. Allerdings habe ich bereits die Erfahrung gemacht, dass ich für private KVs evtl. kein „guter“ Kunde bin (Vorerkrankung).

  1. Ist dann noch ein Wechsel in die freiwillige Versicherung in D möglich oder geht das nicht mehr?
  2. Wäre ein Wechsel in die GKV möglich, indem kurzfristig das Beschäftigungsverhältnis soweit reduziert wird, das ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis entsteht? (Das wäre zwar teuer aber immer noch besser als ohne KV dazustehen)?

Danke für Hinweise
Rossi

hallo RoS,
die Seite der GKV wird Dir am besten Günter erklären.
Die der privaten: sind die vorerkrankungen so schlimm? Wenn es kleiner sind, könnte sich eine Private evtl. doch rechnen.
Ein „kurzfristiges“ Arbeiten unter der BBG funktionieret nicht: du müsstest schon ein jahr darunter verdienen und das wirst Du Dir und Deiner Familie wohl nicht antun wollen.
sollten die Vorerkrankungen tatsächlich so schwer sein, dass eine Aufnahme nicht möglich ist, dann setz dich mal mit der Kasse Deiner Wahl zusammen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein nahtloser Übergang von schweizer Versicherung in die deutsche kein Problem darstellt.
Grüße
Raimund

Hi,
Danke für Deine Hinweise.

die Seite der GKV wird Dir am besten Günter erklären.
Die der privaten: sind die vorerkrankungen so schlimm? Wenn es
kleiner sind, könnte sich eine Private evtl. doch rechnen.

Das könnte sein. Allerdings sollte ich da etwas mehr Vorlauf einkalkulieren. Fürs erste möchte ich einfach nur einen „Schuss ins eigene Knie“ vermeiden

Ich könnte mir vorstellen, dass
ein nahtloser Übergang von schweizer Versicherung in die
deutsche kein Problem darstellt.

Von deutscher Seite anscheinend nicht. Durch die bilateralen Verträge hat sich letztes Jahr einiges geändert. Evtl. genügt eine deutsche GK-Versicherung dem schweizerischen Recht als obligatorische KV (Da gab es vor zwei Jahren noch Probleme). Damit wäre das die beste Lösung. Aber hier muss ich in der Schweiz nachfragen.
Ciao Rossi