Krankenversicherung Meniskus-OP

Hallo Liebe Fachleute,

ich habe im letzten Jahr bei meiner Tätigkeit als Kurier (Werkstudent)
beim Beladen eines Transporters mich verhoben. Beim Raufziehen einer SULO-Tonne auf die Ablade hinten verletzte ich mich. Ein stechender Schmerz im Knie.
Ich dann gleich in die Notaufnahme. Ja und der behandelnde Arzt meinte dann das sei eine Gelenkprellung. Ich könne von ihm aus 3 Tage Urlaub haben… Sei aber kein Arbeitsunfall.
Schon das kam mir komisch vor. Weil mir seitdem mein Knie immer wieder im Gelenk unter schmerzen knackte.

Vor drei Monaten dank von mir betriebenem Diagnostik und diversen anderen Arzt und Ortopäden die Diagnostik: InnenmeniskusKorbhenkelriss

Ich habe das vor einem Monat dann auch orthoskopisch den Knorpel glätten und Teile des Innenmeniskus entfernen lassen. Naja und nun will die AOK in einem Brief wissen, wie sich das ereignet hat.

Ist da nicht dann eigentlich die Krankenkasse zuständig, die ich zum Zeitpunkt des Unfalls noch hatte? (DeBeka)
Ich werde auf jeden Fall mal als Unfallursache, den Transport angeben, oder? allerdings bin ich da lange zeit ja offiziell mit „einem GElenkerguss“ rumgelaufen.

Was meint Ihr, welche Krankenkasse ist da zuständig? Ich bin nämlich erst seit 02/06 in der AOK, davor war ich in der DeBEka…

VIelen Dank , Daniel

sag der aok einfach wie es sich zugetragen hat.

grüße

andreas sokol

Was meint Ihr, welche Krankenkasse ist da zuständig? Ich bin
nämlich erst seit 02/06 in der AOK, davor war ich in der
DeBEka…

VIelen Dank , Daniel

Wenn sich klar feststellen ließe, dass es von dem Arbeitsunfall kam, ist die BG zuständig. :wink:

Frank Wilke

Die DeBeKa ist nicht zuständig - da es um die Kosten einer Behandlung geht, die später durchgeführt wurden.

Die AOK trägt die Kosten und schaut nach Regreß.

Das wäre die BG, wie bereits gesagt!

Thorulf Müller

Danke für die schnellen Antworten.
Ich vermute mit BG ist Bundesgenossenschaft gemeint!
Ja damals hat mein Chef immer nur gesagt, das ist keine Arbeitsunfall.
„sag denen das ist keine Arbeitsunfall“ und ich war ja auch nur ein dummer arbeitsrechtlich unerfahrener Werkstudent. Und ein Meniskusriss kann ohne Orthoskopie kaum entdeckt werden; wobei ich schon von Anfang an vermutete dass das mehr als eine Prellung ist.

Ich glaube mein auslösender Unfall letztes Jahr ist auch gar nicht als „Arbeitsunfall“ aufgenommen wurden. Der Behandelnde Arzt meinte nur ein Arbeitsunfall sei immer nur wenn direkt ein gegenstand auf mein verletztes körperteil eingewirkt hätte. Nun ist mir aber keine Tonne auf das Knie gefallen. Sondern es ereignete sich beim Heben aufgrund des zu hohen Gewichts der Tonne. So steht das dann wohl auch im Protokoll aus der Notaufnahme im Krankenhaus.

Das die Innenmeniskus OP aus dem Unfall letztes Jahr herrührt könnte ich mithilfe meines Arztes der mich in die Röhre schickte evtl. beweisen. Schließlich bin ich aufgrund der Folgeschmerzen nach dem Unfall immer zu ihm gekommen. Und er hat mich dann schließlich diesen Juni als trotz diverser Salben und Sprizen von ihm keine Besserung abzuzeichnen war „in die Röhre“ geschickt.

Lange Rede kurzer Sinn: Also einfach der AOK alles schildern, gell.?!

Einen Arbeitsunfall habe ich ja eh nicht zu verzeichnen (hätte damals mal mehr wert drauf legen sollen; aber es wurde immer bagatellisiert)…

Vielen Dank für eure Mühen + Grüße aus Köln
Toll das es so engagierte Mitmenschen gibt,

Ja und sonst i

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke für die schnellen Antworten.
Ich vermute mit BG ist Bundesgenossenschaft gemeint!

Berufsgenossenschaft, richtig.

Ja damals hat mein Chef immer nur gesagt, das ist keine
Arbeitsunfall.

Ach ja???

„sag denen das ist keine Arbeitsunfall“ und ich war ja auch
nur ein dummer arbeitsrechtlich unerfahrener Werkstudent

Oh oh oh… hat da jemand vielleicht keine Beiträge an die Unfallversicherung abgeführt? Uiuiui…

Und ein Meniskusriss kann ohne Orthoskopie kaum entdeckt werden;
wobei ich schon von Anfang an vermutete dass das mehr als eine
Prellung ist.
Ich glaube mein auslösender Unfall letztes Jahr ist auch gar
nicht als „Arbeitsunfall“ aufgenommen wurden. Der Behandelnde
Arzt meinte nur ein Arbeitsunfall sei immer nur wenn direkt
ein gegenstand auf mein verletztes körperteil eingewirkt
hätte.

Hä? Da ist die Unfalldefinition im Sinne der Unfallversicherung. Aber dir ist während der Arbeit ein Schaden entstanden, darum geht’s!

Nun ist mir aber keine Tonne auf das Knie gefallen.
Sondern es ereignete sich beim Heben aufgrund des zu hohen
Gewichts der Tonne. So steht das dann wohl auch im Protokoll
aus der Notaufnahme im Krankenhaus.

Das solltest du dir mal sichern!!

Toll das es so engagierte Mitmenschen gibt,

find ich auch!
Frank Wlke

Danke für die schnellen Antworten.
Ich vermute mit BG ist Bundesgenossenschaft gemeint!

Berufsgenossenschaft, richtig.

Ja damals hat mein Chef immer nur gesagt, das ist keine
Arbeitsunfall.

Ach ja???

„sag denen das ist keine Arbeitsunfall“ und ich war ja auch
nur ein dummer arbeitsrechtlich unerfahrener Werkstudent

Oh oh oh… hat da jemand vielleicht keine Beiträge an die
Unfallversicherung abgeführt? Uiuiui…

Und ein Meniskusriss kann ohne Orthoskopie kaum entdeckt werden;
wobei ich schon von Anfang an vermutete dass das mehr als eine
Prellung ist.
Ich glaube mein auslösender Unfall letztes Jahr ist auch gar
nicht als „Arbeitsunfall“ aufgenommen wurden. Der Behandelnde
Arzt meinte nur ein Arbeitsunfall sei immer nur wenn direkt
ein gegenstand auf mein verletztes körperteil eingewirkt
hätte.

Hä? Da ist die Unfalldefinition im Sinne der
Unfallversicherung. Aber dir ist während der Arbeit ein
Schaden entstanden, darum geht’s!

Verstehe ich nicht, was meinst du damit?

Ok, also Ablauf nun: zum Krankenhaus und den Arzt eine Kopie des Aufnahmeberichts abluchsen?

Nun ist mir aber keine Tonne auf das Knie gefallen.
Sondern es ereignete sich beim Heben aufgrund des zu hohen
Gewichts der Tonne. So steht das dann wohl auch im Protokoll
aus der Notaufnahme im Krankenhaus.

Das solltest du dir mal sichern!!

Toll das es so engagierte Mitmenschen gibt,

find ich auch!
Frank Wlke

Bitte erklär mir deine vielsagenden Äußerungen doch bitte einmal ausführlicher. Mir sind solche Sachen immer ein Graus!
Was meinst du denn: " hat da jemand vielleicht keine Beiträge an die

Unfallversicherung abgeführt? Uiuiui…"

Bitte erklär mir das!

Hä? Da ist die Unfalldefinition im Sinne der
Unfallversicherung. Aber dir ist während der Arbeit ein
Schaden entstanden, darum geht’s!

Verstehe ich nicht, was meinst du damit?

Unfallversicherungen zahlen, wenn die von außen was auf die Birne und so weiter… aber ein Arbeitsunfall sind auch Muskel-, KApselrisse-, egal was… dir passiert auf der Arbeit was, dann ist es ein arbeitsunfall.

Ok, also Ablauf nun: zum Krankenhaus und den Arzt eine Kopie
des Aufnahmeberichts abluchsen?

JA, ruf da einfach an und lass dir den schicken. Kann nicht schaden!

Was meinst du denn: " hat da jemand vielleicht keine Beiträge
an die Unfallversicherung abgeführt? Uiuiui…"
Bitte erklär mir das!

Wenn dein chef dich inständig bittet zu sagen, es sei KEIN Arbeitsunfall, liegt der Schluss nahe, dass er dich nicht angemeldet hatte. Wenn also die BG ankommt und feststellt, dass es dich damals offiziell nicht gab… wird er probleme bekommen.

Frank Wilke