Krankenversicherung nach Ausbildungsende

Liebe Wissende,

ich bin Beamtin und als solche zu 50% beihilfeberechtigt und zu 50% privat krankenversichert.
Meine Tochter ist zu 80% beihilfeberechtigt bei mir (bin alleinerziehend) zu 20% mitversichert. Das ist (zum Kindertarif) momentan noch recht günstig.

Sie ist 20 Jahre alt und macht derzeit eine Ausbildung an einer Berufsfachschule (wo sie natürlich kein Einkommen hat).
Solange sie diese Ausbildung macht habe ich Anspruch auf Kindergeld und somit auch auf die Beihilfe für sie.

Was ist aber nun, wenn sie mit der Ausbildung fertig ist und nicht gleich eine feste Anstellung findet ?
Natürlich kann sie sich dann mit 100% privat versichern (zahlen muss dann ja wohl ich).

Aber gibt es vielleicht auch noch eine andere Lösung ? Eine, die quasi etwas Einkommensabhängiger ist ?
Und gibt es für sie in dem Fall überhaupt die Möglichkeit, in eine gesetzliche Krankenkasse zu kommen ?

Denn es geht ja nicht nur um die Kosten.
Zum einen finde ich, braucht ein junger Mensch ohne Einkommen keine „Privatbehandlung“ (die aber bei Privatversicherung Usus ist)
zum anderen ist natürlich das Prozedere mit Rechnung bezahlen und dann bei der Versicherung einreichen für jemand ohne Einkommen auch schwierig.

Kurz gesagt :
Ich würde sie (im Falle des Falles !) nach Ende der Ausbildung und vor Eintritt ins Berufsleben lieber in einer „normalen“ Krankenkasse unterbringen.
Geht das überhaupt, und was würde das (wenn ja) voraussichtlich kosten ?

Vielen Dank schon mal für jede Antwort !

Liebe Grüße

Heidi

Hi Heidi!

Ich musste kürzlich von der Familienmitversicherung in die freiwillige Mitgliedschaft bei der AOK wechseln, weil ich 23 geworden war.
Die von der AOK haben mir gesagt, dass man keine Chance hat in der GKV als freiwilliges Mitglied aufgenommen zu werden, wenn man nicht eine Vorversicherungszeit von mindestens einem Jahr in der GKV nachweisen kann, und hat auch dann nur drei Monate Überlegungsfrist. Ich hatte mir das über zwei Monate lang nach meinem 23sten überlegt, privat oder freiwillig gesetzlich, und bin dann doch in der GKV geblieben. Kostet mich als Hausfrau mit 400 EuroJob 121 Euro Monatsbeitrag bei der AOK.
Traurig, ist aber so.

Marlies

Hallo Marlies,

vielen Dank, das war genau das, was ich wissen wollte !

Liebe Grüße

Heidi